Welche Programmiersprache Sie für Ihr Unternehmen wählen sollten

Mentor

Unser Mentor Markus Lehr hat sich mit der Wahl der richtigen Programmiersprache auseinandergesetzt. Wenn Sie neugierig sind, schauen Sie sich an, wie Markus über Programmiersprachen spricht und wie Sie entscheiden, welche Sprache für Ihr Unternehmen die richtige ist. Wir haben nachstehend die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

Markus Lehr

Die Frage, welche Programmiersprachen man lernen soll, ist vermutlich so alt wie Programmiersprachen selbst. Schon vor über 50 Jahren hat man versucht zu quantifizieren, was Sprachen erfolgreich macht und welche Sprachen in Zukunft verwendet werden. Es gab nie eine einzige wahre Antwort auf diese Frage, und in diesen sich ständig ändernden Zeiten sind die Denkweise und das technische Verständnis einer Person weitaus wertvoller als das Wissen über eine bestimmte Sprache.

Um Jean E. Sammet zu zitieren, muss eine Programmiersprache zwei Ziele erfüllen: „geeignet sein für eine signifikante [..] Klasse von Problemen“ und „psychologisches Problem mit Snob-Appeal haben“, alias sie sollte ein paar coole Anhänger haben, damit sie an Popularität gewinnt. 

Aber auch folgender Aussage könnten wir absolut zustimmen: „In gewisser Weise sind die Punkte auf einer Liste der wichtigsten Programmiersprachen für fast jeden offensichtlich, aber in Wirklichkeit ist es unwahrscheinlich, dass sich zwei Personen einigen würden, was die Liste enthalten sollte!“

Um Sie bei der Wahl der richtigen Programmiersprache zu unterstützen, haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst. 

1. Andere Unternehmen analysieren

Der Arbeitsmarkt ist vielfältig mit vielen verschiedenen Spezialisierungen. Selbst große Unternehmen unterstützen und verwenden mehrere Programmiersprachen. Solange Ihre Wahl nicht völlig abstrus ist, werden Sie Developer finden.

Wenn Sie im Internet recherchieren und Listen der beliebtesten Programmiersprachen ansehen, machen Sie sich keine Gedanken, an welcher Rangliste welche Sprache steht. Jede Sprache ist besonders und hat ihre Funktion. 

2. Konzentration auf die wichtigen Dinge

Anstatt sich in syntaktischen Besonderheiten einer konkreten Sprache zu verlieren, versuchen Sie mehr über Kontrollfluss, Funktionen und andere Aspekte der Softwareentwicklung zu erfahren. Eine einfach zu erlernende, abstrakte Programmiersprache ist wahrscheinlich für Menschen einfacher zu erlernen als „Bare-Metal“-Programmierung.

3. Verschiedene Typen von Entwickler*innen

Es gibt drei Arten von Developern, mit denen unser Mentor Markus immer wieder konfrontiert wird. Das erste sind Freund*innen, die das Programmieren in ihrer Freizeit ausprobieren möchten. Sie wollen hier ein bisschen Web Development machen und vielleicht ein paar Webseiten dort. Aber sie wollen es nicht wirklich ernsthaft betreiben. Und das ist völlig in Ordnung, das ist ein berechtigter Grund.

Diese Leute sind anders als die zweite Gruppe, nämlich jene, die Entwickler*innen werden wollen. Sie sehen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt und wollen ernsthaft versuchen, diese Lücke auf dem Jobmarkt zu füllen, sie wollen einen Teil ihres Lebens dieser Tätigkeit in Vollzeit widmen.

Der dritte Typus sind Personen, die in der IT-Branche tätig sind, die bereits wissen, was sie tun, die Grundlagen kennen und einfach nur ein bisschen herumspielen wollen. Sie möchten nur diesen kleinen Funken der Freude finden, eine neue Sprache, ein paar neue Funktionen zu lernen, und das ist auch völlig legitim. 

Die richtige Wahl der Programmiersprache ist so individuell wie die verschiedenen Typen selbst. Eine generalisierte Aussage kann daher nicht getroffen werden. Es ist allerdings ratsam, Gedanken zu machen, für was die Programmiersprachen eingesetzt werden sollen.

Mentor

4. Das Ziel vor Augen haben

Programmiersprachen sind Werkzeuge. Wenn Sie neu in der Programmier-Welt sind, können Sie sich wahrscheinlich nicht von Anfang an für eine Programmiersprache entscheiden. Anstatt auf eine Sprache fixiert zu sein, streben Sie zum Beispiel an, Full-Stack-Developer einzustellen.  

Full-Stack vereint das Frontend, also das, was Benutzer*innen sehen und das Backend, wozu Datenbanken zählen, also all jenes, das über den Servern läuft. 

Full-Stack-Entwickler*innen machen nicht nur die hübschen Schaltflächen für die User*innen, sondern schreiben auch die SQL-Befehle im Backend um. Programmierer*innen entscheiden sich nicht nur für einen Full Stack-Kurs weil dies die gefragtesten Developer sind, sondern weil, wenn man sich alles im Stack ansieht, eine qualitative Entscheidung darüber treffen kann, was man wirklich werden will. 

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5 Fehler, die Sie beim IT Recruiting vermeiden sollten

fehler IT Recruiting

IT-Recruiting stellt aufgrund des Fachkräftemangels eine immer größer werdende Herausforderung dar. Arbeitgeber*innen ringen nach qualifizierten IT-Mitarbeiter*innen und machen dabei nicht immer alles richtig. Erfahren Sie, welche Fehler Sie im IT-Recruiting vermeiden sollten, um nachhaltig IT-Fachkräfte zu gewinnen.

IT-Recruiting

Personalverantwortliche können beim Recruitingprozess oftmals nicht so vorgehen wie bei herkömmlichen Prozessen. Dies hat den Grund, da die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. HR-Mitarbeiter*innen sind daher besonders gefragt, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um die passenden Teammitglieder zu finden. 

Inhaltsverzeichnis

Mangelnde Kenntnisse der IT-Industrie

Wenn Sie nicht aus der IT-Branche kommen, kann es schwierig sein, die Fähigkeiten und Erfahrungen zu erkennen, die für eine IT-Position erforderlich sind. Das wird bereits in fehlerhaften Stellenanzeigen ersichtlich und fliegt spätestens bei Nachfragen im Jobinterview auf. Es ist wichtig, sich über die Technologien und Sprachen, die für die Position benötigt werden, zu informieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Kandidat*innen ansprechen. HR-Verantwortliche verfügen in der Regel über zu wenig IT-Expertise und Wissen zur ausgeschriebenen Stelle. Die Folge davon sind Fehlentscheidungen und Fehlbesetzungen.

So vermeiden Sie diesen Fehler im IT-Recruiting

Um auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein, sollten auch Führungskräfte eine Weiterbildung in Betracht ziehen. Codecool bietet eine Einführung in den aktuellen Stand der Technik in der IT und eine Entmystifizierung einiger häufig verwendeter Terminologien sind Basis dieser Trainings. Ziel ist es Manager*innen, Nachwuchsführungskräften oder anderen Beschlussträgern in Ihrem Unternehmen durch unsere Führungskräftetrainings Know How zu vermitteln, damit diese fundierte Entscheidungen treffen können.

Nicht auf die Bedürfnisse der Kandidat*innen eingehen

IT-Profis haben oft viele Optionen zur Auswahl, daher ist es wichtig, dass Sie auf ihre Bedürfnisse und Erwartungen eingehen. Stellen Sie sicher, dass Sie ein attraktives Angebot bieten, das eine angemessene Vergütung, flexible Arbeitszeiten, sowie Home-Office und Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten umfasst.

Gerade in der IT-Branche ist es sehr gut möglich, aus dem Home Office zu arbeiten. Darüber hinaus wird bei den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, remote zu arbeiten, auch immer beliebter. Bis zu 80 Prozent der Arbeitnehmer*innen wünschen sich flexibler zu arbeiten. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei es äußerst wichtig, Arbeitszeit und Arbeitsort frei bestimmen zu können. Diese Flexibilität wirkt sich sehr positiv auf die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation aus. Dies führt dazu, dass Arbeitnehmer*innen auch psychisch und physisch gesünder sind und zudem länger beim Unternehmen arbeiten. 

So vermeiden Sie diesen Fehler im IT-Recruiting

Die Lösung für dieses Problem ist herausfinden, was sich Mitarbeiter*innen von Ihnen und Ihrem Arbeitsplatz erwarten. Mit der Einführung des Hybriden Arbeitens, hat Ihr Team die Möglichkeit, eine bestimmten Anzahl von Tagen in der Woche im Büro zu sein, während es an den anderen Tagen von zu Hause aus arbeiten kann.

Heutzutage gibt es verschiedene Arbeitsmodelle im IT Bereich. Codecool findet für Sie den*die passende*n Kandidat*in, der Ihren Anforderungen und der Jobposition entspricht. So ist garantiert, dass Sie und Ihre Mitarbeiter*innen mit der Arbeitssituation zufrieden sind. 

Recruiting Fehler vermeiden

Überbewertung der Ausbildung

Ein Hochschulabschluss kann ein Indikator für das technische Wissen der Kandidat*innen sein, aber sie sind nicht immer ein Beweis für praktische Erfahrung oder Fähigkeiten. Konzentrieren Sie sich auf die Fähigkeiten und Erfahrungen der Kandidat*innen, nicht nur auf ihre Zertifizierungen. Qualifizierte Kandidat*innen werden bereits im ersten Schritt ausgesiebt, da sie nicht über die gewünschte Berufserfahrung oder akademische Abschlüsse verfügen.

Der Wettbewerb um gute Talente wird immer härter, daher ist einer der größten Fehler im Recruiting, zu viel Wert auf akademische Ausbildung zu legen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung werden die klassischen Bildungs- und Erfahrungswege ohnehin immer zweitrangiger. 

So vermeiden Sie diesen Fehler im IT-Recruiting

Dieser Recruiting-Fehler kann vermieden werden, indem Sie die Anforderungen, nach denen Sie bestimmte Stellen besetzen, überdenken und zudem verändern. 

Das Arbeitsleben ist völlig anders, als es sich viele Leute vorstellen und erfordert viele Fähigkeiten, die an den Hochschulen nicht gelehrt werden. Lesen Sie hier, warum IT-Mitarbeiter*innen nicht länger einen Hochschulabschluss benötigen. Technologiebasiertes Lernen, wie z. B. Online-Kurse und Zertifizierungen, bietet hingegen aktuelle Kenntnisse und Fähigkeiten, die auf dem neuesten Stand der Technologie sind. Darüber hinaus ermöglichen Programmierschulen Quereinsteiger*innen eine Chance, in der IT-Welt Fuß zu fassen. Diese verfügen dann über eine breite Palette an Fähigkeiten. 

Wenn Sie beim Recruiting einen kompetenzbasierten Ansatz verfolgen, ist es für Sie einfacher Bewerber*innen zu finden, die den Anforderungen Ihrer Stelle gerecht werden. Dadurch müssen Sie Interessent*innen nicht länger aufgrund ihres Bildungs- oder Erfahrungsstands aussortieren. 

Übertriebene Anforderungen

Natürlich gibt es für jede Tätigkeit bestimmte Anforderungen an die Personen, die sie ausüben. Manchmal kann man sich beim Aufschreiben dieser Anforderungen jedoch leicht übernehmen. Gerade im IT-Bereich ist ständige Weiterbildung eine wichtige Voraussetzung. Daher können sich IT-Mitarbeiter*innen auch erst im Zuge des Berufes bestimmte Technologien aneignen. 

Sie haben vielleicht eine*n ideale*n Kandidat*in für Ihre Stelle im Kopf und möchten das in den Anforderungen deutlich machen. Das kann jedoch dazu führen, dass Ihre Anforderungsliste deutlich zu lang wird – ein großer Fehler im Recruiting. Je mehr Anforderungen Sie auflisten, desto wahrscheinlicher ist es, dass talentierte Bewerber*innen sich für die Stelle disqualifizieren.

So vermeiden Sie diesen Fehler im IT-Recruiting

Achten Sie beim Erstellen der Stellenbeschreibung darauf, nicht alle unverzichtbare Voraussetzung aufzuführen, beschränken Sie sich hingegen auf ein paar relevante Anforderungen. Sie können alle weiteren als „Nice to haves“ anführen. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten, die gewünscht, aber nicht notwendig sind. Das hat den Vorteil, dass sich Bewerber*innen mit den gewünschten Anforderungen besonders angesprochen fühlen und sich auf den Job bewerben. Darüber hinaus werden Bewerber*innen, die nur die „wesentlichen“ Fähigkeiten erfüllen, nicht entmutigt und Sie erhalten sohin mehr Bewerbungen. 
 
Sie haben bereits den*die perfekte Kandidat*in, jedoch werden Ihre Anforderungen nicht gänzlich erfüllt? Mit dem Reskilling Programm von Codecool können Sie auf eine Auswahl aus Tech-Trainings je nach Bedarf und Umschulung vorhandener Kolleg*innen mit speziellen Hard Skills auswählen. Unsere IT Umschulungen bringen Ihr Personal innerhalb von 2-6 Monaten (je nach gewünschter Vertiefung und Technologie) bei Programmierkenntnissen auf den neuesten Stand. Die Trainings können speziell an Ihre Mitarbeiter*innen angepasst werden. 
Personalsuche

Keine Unterstützung im Recruiting Prozess

Aufgrund des Fachkräftemangels basiert das Recruiting im IT-Bereich großteils auf Active Sourcing. Diese Form der Personalsuche bedarf sehr viel Geschick und Geduld. Dazu benötigt es qualifiziertes Personal und ist mit entsprechendem Aufwand verbunden. Eine Alternative dazu ist, sich einen Recruiting Partner zu suchen. 

Ob Full Stack Developer, Front End Developer oder Back End Developer: Codecool beweist maßgeschneidertes IT Recruiting hochqualifizierter IT-Mitarbeiter*innen. Das heißt individuelles IT Recruiting, persönliche Betreuung und glücklich besetzte Jobpositionen in der IT. Außerdem erlernen sie nicht nur moderne Tech-Stacks, angepasst an Ihre Bedürfnisse, sondern auch immanente Soft Skills.

So vermeiden Sie diesen Fehler im IT-Recruiting

Partner wie Codecool finden den*die richtige*n Kandidat*in für Ihre Stellenbeschreibung und können Sie diese direkt  nach einem ausführlichen Kennenlernen und Interview einstellen. 

Sie möchten sich nicht gleich festlegen? Kein Problem, bei Codecool haben Partnerunternehmen die Möglichkeit, eine 6-monatige Testphase mit unseren Codecool-Alumni zu absolvieren. Während dieser Zeit übernimmt Codecool die Anstellung für die Absolvent*innen und überlässt diese gegen ein Tageshonorar. Der Vorteil für Ihr Unternehmen ist es, dass es Codecooler*innen im Vorfeld kennenlernen kann und unsere IT Talents jeden Monat zusätzliche Unterstützung und Beratung durch unsere Mentor*innen erhalten. Nach dieser Phase können Sie entscheiden, unsere Codecooler*innen anzustellen.

Den Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels entgegenzuwirken ist unsere Mission. Gleichzeitig helfen wir Menschen dabei neue, zukunftssichere Karrieren zu starten.

Wir arbeiten sehr eng mit unseren Partnerunternehmen zusammen und helfen diesen bei Umschulungen des Personals, sowie bei der Beschaffung von IT-Spezialist*innen. 

Wenn Sie Ihre Zeit nicht länger mit der langwierigen Suche nach qualifiziertem Personal verschwenden wollen, kontaktieren Sie Codecool. Mit uns als Partner finden Sie schnell und unkompliziert Ihre nächste IT-Fachkraft.

Warum IT-Mitarbeiter*innen keinen Hochschulabschluss benötigen

Frauen in der IT 4

Sie sind auf der Suche nach neuen IT-Talenten oder möchten einen Junior-Developer in Ihrem Team aufnehmen? Dabei sind Sie sich unsicher, welche Bildung Ihre neuen Mitarbeiter*innen haben sollten? Erfahren Sie hier, warum ein Hochschulabschluss kein Garant für die im Job erforderlichen technischen Fähigkeiten ist. 

Developer ohne Hochschulabschluss bei der Arbeit

Table of Contents

Vor allem in Österreich ist es relativ ungewöhnlich, einen alternativen Ausbildungsweg zu wählen, anstatt eine Universität zu besuchen. Dennoch kann man heutzutage durchaus Programmierer*in werden, ohne einen Hochschulabschluss zu absolvieren.

Akademischer Abschluss oder Codecool Zertifikat? Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengefasst und zeigen Ihnen, warum Sie nicht 5 Jahre auf Ihren nächsten Junior Developer warten müssen. 

Welche Vorteile ein Hochschulabschluss IT-Interessierten bietet

Die Absolvierung einer Hochschule ist immer noch der traditionelle und typische Weg.

Diejenigen, die sich für eine Universität entscheiden, tun dies einerseits wegen des umfangreichen Wissens, das dort vermittelt wird. Die Tiefe und Vielfalt des Stoffes, den man an der Universität lernt, kann man mit nichts vergleichen.

Andererseits ist Prestige immer noch ein wichtiger Faktor. Viele HR-Mitarbeiter*innen fokussieren sich beim  Lesen des Lebenslaufs auf die Ausbildung oder den Abschluss. Das führt dazu, dass  außergewöhnliche Talente durch das Raster fallen und die Mitarbeiter*innensuche erschwert wird. 

In der IT-Branche ist es allerdings heute mehr als akzeptabel keinen traditionellen Hochschulabschluss vorzuweisen, denn Erfahrungen und Fähigkeiten sind von unschätzbarem Wert.

Darüber hinaus gibt es einen Fachkräftemangel im IT-Bereich und die Hochschulen können gar nicht so viele Developer und IT-Kräfte ausbilden, die in der Wirtschaft benötigt werden. Ein Hochschulabschluss wird daher für viele IT-Jobs nicht mehr vorausgesetzt.

Zudem werden im akademischen Bereich auch viele Dinge gelehrt, die im Berufsalltag von Programmierer*innen nicht sonderlich relevant sind. 

Vorteile eines Hochschulabschlusses

Nachteile eines Hochschulabschlusses

In einer traditionellen Ausbildung lernt man oft, um gute Noten zu erzielen und nicht, weil man sein Wissen vertiefen möchte oder weil man sich für das Thema interessiert. Ohne eine echte innere Motivation zum Lernen haben viele Student*innen das Gefühl, dass es keinen Sinn macht, ihr Studium fortzusetzen.

Eine andere Sache, die die Leute abschreckt, ist der Frontalunterricht. Man sitzt in den Vorlesungen und bekommt haufenweise Stoff, den man selbst verstehen muss, allerdings gibt es kaum Praxiserfahrung. Im Tech Bereich wird allerdings großen Wert auf praktische Erfahrungen und Fähigkeiten gelegt. Daher ist diese Art der Ausbildung für viele einfach nicht das Richtige.

Darüber hinaus ist zu bedenken, dass sich in der IT-Branche Technologien und Methoden schnell ändern, was bedeutet, dass eine Hochschulausbildung möglicherweise nicht immer auf dem neuesten Stand ist. Technologiebasiertes Lernen wie z. B. Online-Kurse und Zertifizierungen bietet aktuelle Kenntnisse und Fähigkeiten, die auf dem neuesten Stand der Technologie sind.

Ein weiterer Faktor ist die Zeit und Energie, die man in dein Studium investieren musst. Ein mehrjähriges Vollzeitstudium ist mit hohen Kosten verbunden. Und manche können es sich nicht leisten, bis zum Karriereeinstieg auf ein Einkommen zu warten.

Arbeitgeber*innen suchen mittlerweile gezielt nach Kandidat*innen mit praktischen Erfahrungen oder IT-Zertifizierungen anstelle von akademischen Qualifikationen. In der Tat gibt es viele Karrierewege, die man in der IT-Branche ohne Hochschulabschluss einschlagen kann, einschließlich der Arbeit als Web-Entwickler*in, Full Stack Developer, DevOps Engineer, IT-Support-Spezialist*in oder Cybersecurity-Expert*in.

Wichtiger als ein formeller Hochschulabschluss ist für Arbeitgeber*innen, dass Mitarbeiter*innen in der Lage sind, komplexe technische Probleme zu lösen und auf dem neuesten Stand der Technologie zu bleiben, unabhängig davon, ob sie eine Uni absolviert haben oder nicht.

Developer werden ohne Hochschulabschluss

Codecool: IT-Ausbildung mit Zukunft

Das Arbeitsleben ist völlig anders, als es sich viele Leute vorstellen und erfordert viele Fähigkeiten, die an den Hochschulen nicht gelehrt werden. Und allein der Einstieg in die IT-Branche ist knallhart. Es ist eine echte Herausforderung, wenn man sich in der ersten Phase seiner Karriere alleine und ohne Hilfe zurechtfinden muss, Codecool bietet dafür eine Lösung. 

Unsere Methode ist intensiver und zielgerichteter. Unser Lehrplan vermittelt mehr praktische Kenntnisse und lehrt genau das, wonach Unternehmen wirklich suchen. Dazu evaluieren wir die neuesten Trends und Anforderungen, um unsere Studierende auf die aktuellen Anforderungen am Arbeitsmarkt vorbereiten.

Darüber hinaus ist unsere Art der Wissensvermittlung anders. Anstelle des traditionellen Frontalunterrichts lernen unsere Student*innen praxisorientiert, mit Mentor*innen, die mit viel Erfahrung anleiten. Die Studierenden bekommen einerseits Unterstützung andererseits lernen sie auch, indem sie sich aktiv beteiligen und etwas tun und nicht nur zuhören.

Durch Codecool bekommen IT-Interessierte schneller zu einem guten Job und einer besseren Bezahlung, was schwerer möglich ist, wenn man eine Universität besucht.

Darüber hinaus haben bei Codecool auch Quereinsteiger*innen die Chance erfolgreich in der IT-Branche durchzustarten. Unternehmen profitieren dadurch von Mitarbeiter*innen mit einer breiten Palette an Fähigkeiten. 

Codecool Absolvent*innen sind die richtige Wahl für Ihr Team

Codecooler*innen sind die perfekten Mitarbeiter*innen. Sie sind wissensdurstig, engagiert, stressresistent und haben eine Vielzahl an wertvollen Fähigkeiten im Gepäck. Bei einer idealen Dauer von 10 Monaten wird bei Codecool eine breite Palette an Wissen vermittelt, nicht nur Frontend oder Backend. Die Vermittlung von Soft Skills spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Hard Skills. 

Wir bieten unseren Student*innen eine Jobgarantie, das bedeutet intensive Unterstützung bei der Stellensuche durch Mentor*innen und unser Career Service Team. Wir finden für Sie den*die passende Mitarbeiter*in, der Ihren Anforderungen an Fähigkeiten und Persönlichkeit entspricht und sich daher optimal in Ihr Team einfügt. 

Es ist nie zu spät, talentierte Entwickler*innen in Ihr Team aufzunehmen. Codecool hilft Ihnen dabei, Ihr perfektes Match zu finden, nehmen Sie Kontakt auf!

Warum KI Developer nicht ersetzen kann: ChatGPT bei Codecool

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Wir sehen KI-Assistenten wie ChatGPT als wertvolle Werkzeuge, die die Art und Weise, wie Developer arbeiten, Probleme lösen und neue Dinge lernen, revolutionieren können. Aus diesem Grund haben wir KI auch in unseren Lehrplan aufgenommen. Mit KI als mächtigem Helfer können unsere Student*innen noch mehr unglaubliche Dinge erreichen. 

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Inhaltsverzeichnis

KI macht ständig Schlagzeilen über ihre potenziellen Vorteile und vermeintlichen Gefahren. Von selbstfahrenden Autos bis hin zu Vorhersagen von Vulkanausbrüchen – wir sehen bereits die Auswirkungen. Der Bildungsbereich ist da keine Ausnahme.

Wenn Sie uns fragen, sieht die Zukunft rosiger aus als je zuvor. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die möglichen Auswirkungen von KI (=Künstliche Intelligenz) auf den Mainstream, die Zukunft von Developerjobs und wie wir ChatGPT in unseren Lehrplan bei Codecool integrieren. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, wie wir dies in unserer Ausbildung einsetzen, um Lernerfahrungen für unsere Studierenden effizienter und KI-gestützt zu machen. Von dem Wissen profitieren nicht nur unsere Student*innen, sondern auch Sie als Unternehmen.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Der Hype um KI und ChatGPT

Obwohl es KI schon seit einiger Zeit gibt, haben ChatGPT von Open AI (und jetzt eine noch bessere Version, GPT-4) und seine weit verbreitete Verfügbarkeit zahlreiche neue Fragen und Bedenken für die Menschheit aufgeworfen. Von Schriftsteller*innen und Programmierer*innen bis hin zu medizinischen Fachkräften haben alle für eine Sekunde die Luft angehalten und sich gefragt: “Wird mein Job durch die KI obsolet?” Inzwischen fragen sich Lehrer*innen und Schüler*innen auf der ganzen Welt: “Macht es überhaupt noch Sinn, Aufsätze zu schreiben, jetzt, wo KI das kann?”

Vor- und Nachteile

Wer sich auf Midjourney (einem Discord-Server, auf dem man mit KI Meisterwerke erschaffen kann) mit der Erstellung erstaunlicher Bilder beschäftigt oder KI bereits zur Erleichterung des Alltags einsetzt, wird feststellen, dass sie ein wunderbares Werkzeug voller Möglichkeiten ist. KI scheint grenzenlos zu sein: Sie kann einerseits Ihre Produktivität steigern und Sie über komplexe Themen aufklären sowie andererseits Sie sogar beim Pokern schlagen.

Doch so aufregend KI auch sein mag, so wichtig ist es auch, die möglichen Nachteile zu bedenken. Wir können die Zukunft zwar nicht vorhersagen, aber eine der vielen Sorgen ist der mögliche Verlust von Arbeitsplätzen und die Tatsache, dass einige Berufe aufgrund von KI sinnlos werden könnten. Ein weiteres beängstigendes Ergebnis der Verbreitung von KI ist, dass wir irgendwann nicht mehr in der Lage sein werden, zwischen KI-generierten Inhalten und solchen, die von einer echten Person stammen, zu unterscheiden. Man denke nur an Stimmen, Videos, Bilder und schriftliches Material. Im Bildungsbereich gibt es dagegen vor allem Bedenken wegen Betrug und möglicher Plagiate. Aber auch die Unterscheidung zwischen falschen und richtigen Antworten wird für großes Kopfzerbrechen sorgen, sobald es zu einer Verbreitung der KI gekommen ist.

Die KI-Landschaft verändert sich schnell, und die Gesetzgeber versuchen, mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Sie diskutieren bereits darüber, ob ChatGPT in Europa als risikoreiche KI gilt, und setzen das KI-Gesetz der EU in die Tat um.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Wie wird sich KI auf die Arbeit von Entwickler*innen auswirken?

Bevor wir uns mit den Änderungen an der Codecool-Methode befassen, wollen wir zunächst eine wichtige Frage klären: “Wird KI die Arbeit von Programmierer*innen überflüssig machen?”

Wenn Sie uns fragen, lautet die Antwort, dass dies höchst unwahrscheinlich ist.

Auch wenn KI zweifellos beeindruckend ist, hat sie doch ihre Grenzen. ChatGPT zum Beispiel basiert auf riesigen Datenmengen aus der Vergangenheit. Daher kann sie den menschlichen Einfallsreichtum nicht ersetzen, da sie nur mit dem arbeiten kann, was sie bereits kennt. Es ist in der Lage, die Kreativität zu imitieren und kann daher beim Brainstorming nützlich sein. Allerdings muss es ständig verfeinert werden und braucht einen Menschen, der es anleitet.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich die Rolle der Developer aufgrund von KI verändern wird. Hier sind 5 Gründe, warum es höchst unwahrscheinlich ist, dass Programmierer*innen aufgrund von KI der Vergangenheit angehören werden:

Warum KI Programmierer*innen nicht ersetzen kann

  1. KI-Modelle wie ChatGPT brauchen ständige Pflege. Aber wer steckt hinter dieser Magie? Entwickler*innen, natürlich! Sie werden benötigt, um diese Systeme zu erstellen, zu verwalten und zu verbessern.
  2. Da jedes Unternehmen einzigartig ist und spezifische Softwarebedürfnisse hat, müssen Developer Lösungen anpassen und integrieren und sicherstellen, dass alles wie eine gut geölte Maschine läuft.
  3. KI kann Probleme lösen, aber nur mit den richtigen, spezifischen Parametern. Hier kommen die Entwickler*innen- die kreativen Problemlöser*innen – ins Spiel. Sie sind diejenigen, die komplexe, reale Herausforderungen bewältigen können, die nicht in eine Schublade passen.
  4. Um die Welt mit KI zu verbessern, sind daher Programmierer*innen unerlässlich. Sie können dafür sorgen, dass KI transparent und ethisch einwandfrei konzipiert sowie umgesetzt wird, und dies im Interesse der Gesellschaft.
  5. KI hat ihre Grenzen. Sie kann weder den menschlichen Kontext verstehen noch spezielle Aufgaben bewältigen. Deshalb sind Entwickler*innen unverzichtbar – sie füllen die Lücken und sorgen dafür, dass die KI Hand in Hand mit menschlichem Fachwissen arbeitet. Außerdem sind diese Systeme sehr geschickt darin, falsche Informationen auf sehr überzeugende Weise zu liefern – daher ist es wichtig, ihre Ergebnisse ständig zu überprüfen.

Wir glauben, dass KI die Arbeit von Entwickler*innen eher verändern wird, als dass es sie verdrängt. Obwohl wir die Zukunft nicht vorhersagen können, werden sich Programmierer*innen vielleicht mehr auf die Entwicklung und Implementierung neuer KI-Systeme konzentrieren, innovative Algorithmen entwickeln und innovative Wege finden, KI in unser tägliches Leben einzubinden. Hier ist ein Zitat, das man sich zu Herzen nehmen sollte, wenn man über die Zukunft der Developer nachdenkt:

If you build the needed skills and use the best tools for the job - which, today might be hand-coding, but later on, it might be AI-guiding - you will be fine. Software is just a tool to help people accomplish something. Programmers never understood this. Keep your eyes on the delivered value, and don’t over-focus on the specifics of the tools.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz bei Codecool

Wir setzen KI nicht einfach nur ein, sondern integrieren sie in unsere Lehrmethoden und Lehrpläne, um ein unvergleichliches Lernerlebnis zu schaffen. Wir verstehen die Bedenken einiger Leute, dass KI zu Betrug führen könnte, aber seien Sie beruhigt – unser Fokus auf praxisorientiertes Lernen und die Bewertung individueller Fähigkeiten stellt sicher, dass unsere Codecooler*innen die Kunst des Programmierens wirklich beherrschen.

Es gibt keine Abkürzung, um ein*e qualifizierte*r Entwickler*in zu werden, auch nicht mit ChatGPT.

Und mit dem Potenzial, Googles Suchmaschine überflüssig zu machen, ist ChatGPT (und ähnliche KI-Assistenten) ein zu mächtiges Werkzeug, um es zu ignorieren. Und wir freuen uns darauf, es in unseren Lehrplan einzubauen. KI könnte die Art und Weise, wie wir lernen und Probleme lösen, revolutionieren, und wir bei Codecool wollen den Weg weisen, um das Beste daraus zu machen.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Was werden wir unterrichten?

Unser Ziel ist es, Student*innen darauf vorzubereiten, KI zu ihrem Vorteil zu nutzen, so dass ChatGPT und ähnliche KI-gestützte Tools zu ihren Handlangern werden können. KI kann eine echte Zeit- und Energieersparnis sein, deshalb wollen wir Codecooler*innen mit den Werkzeugen und dem Wissen ausstatten, das sie brauchen, um das Beste aus KI zu machen. Dadurch sind sie auch bestens vorbereitet für die Arbeitswelt und sind in der Lage, mit KI zu arbeiten.

"KI-Assistenten in der Programmierung" Workshops

Um unseren Student*innen zu helfen, KI sofort in den Griff zu bekommen, organisieren wir Workshops für Codecooler*innen in den ersten Modulen unseres Flagship-Kurses Full-Stack Development.

In den Workshops besprechen wir zunächst die Geschichte und die wichtigsten Aspekte von KI-Systemen. Zum Beispiel, wie diese neuronalen Netze mit dem Gehirn und seinen Funktionen zusammenhängen, und natürlich, wie die Programmierung ins Spiel kommt. Darüber hinaus werden wir auf mögliche KI-Probleme wie Halluzinationen eingehen.

Dann folgen Übungen, um die Interaktion mit ChatGPT und ähnlichen KI-Modellen zu üben, um:

  • die bestmöglichen Prompts für ein optimales Ergebnis zu schreiben
  • wertvolle Rückmeldungen zu erhalten
  • den Lernprozess zu verbessern
  • sie als Code-Bewerter zu nutzen
  • mögliche Fehler zu vermeiden

Projektbasiertes Lernen mit KI

Zusätzlich zu den Workshops werden wir in unserem Lehrplan auch KI-bezogene Projekte anbieten. Sie zielen darauf ab, das Wissen über KI noch weiter zu vertiefen und noch mehr in die Praxis umzusetzen.

Zum Beispiel kann die Kunst des Prompts in Bezug auf KI nicht genug betont werden. Sie zu üben, wird sich später für Developer als unschätzbar erweisen. Das Gleiche gilt für eine gute Vorbereitung auf die Validierung von KI-geschriebenem Code.

ChatGPT KI Künstliche Intelligenz

Können ChatGPT und ähnliche KI-Modelle eine Programmierschule ersetzen?

Sicher, KI hat ihren Nutzen, wenn es um das Erlernen von Code geht. Aber seien wir ehrlich: Nichts ist besser als erfahrene Mentor*innen, die einen auf dem Weg zum Developer begleitet. Außerdem ist KI dafür berüchtigt, falsche Antworten zu geben. Daher hat Stack Overflow ChatGPT bereits verboten.

Mentor*innen bringen ein Maß an Praxiserfahrung mit, das KI-Modelle einfach nicht bieten können. Sie können ihren Unterrichtsstil auf spezielle Bedürfnisse abstimmen, Karriereratschläge geben und bei Bedarf emotionale Unterstützung leisten. Außerdem erhalten Student*innen von den Mentor*innen sofortiges Feedback, was für ein effektives Lernen unerlässlich ist. Und nicht zu vergessen, dass Mentor*innen bei Herausforderungen über den Tellerrand hinausschauen können – etwas, was KI-Modelle einfach nicht können.

Beginnen Sie, an die Zukunft Ihres Unternehmens zu denken

Obwohl KI einen immer höheren Anteil in unserem Arbeitsleben hat, werden Programmierer*innen nach wie vor gefragte Mitarbeiter*innen sein. Das hängt auch damit zusammen, dass der Aufwand, durch ChatGPT erzeugt komplexe Software als funktionsfähig nachzuweisen, könnte größer sein, als sie selbst zu schreiben. KI zu verstehen, wird allerdings immer wichtiger werden. Daher sind unsere Codecooler*innen auf dem Vormarsch und unterscheiden sich von anderen Developern. 

Wenn Sie auf der Suche nach Programmierer*innen sind, die auf dem neuesten Stand der KI-Entwicklung sind und genau das Wissen haben, das von Unternehmen verlangt wird, dann freuen wir uns von Ihnen zu hören.