Einen Schritt voraus gegen den IT-Fachkräftemangel: der ESSA-Qualifikationsbericht ist da

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Die ESSA (European Software Skills Alliance) untersuchte die fehlenden Fähigkeiten, die erforderlich sind, um bis 2030 etwa 1,6 Millionen offene Stellen im digitalen Bereich in Europa zu besetzen. Codecool hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels entgegenzuwirken, indem das Tech-Talent-Hub die digitale Bildung so revolutioniert, währenddessen Codecool auch als Mitglied des ESSA-Konsortiums arbeitet.

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Heute sind Developer in Europa die gefragtesten Fachkräfte im Softwaresektor und dieser Trend wird sich noch verstärken. Die Unternehmen von morgen werden aber auch Mitarbeitende brauchen, die ein gutes Verständnis für das Tagesgeschäft haben.

Deshalb müssen Soft Skills und betriebswirtschaftliche Kenntnisse integriert werden – in der Art und Weise, wie wir Menschen für Software-Rollen ausbilden, aber auch in der Art und Weise, wie wir denken und Softwareapplikationen in unseren Organisationen einbetten.

Developer ist der beliebteste Software-Job gegen den IT-Fachkräftemangel

Das Weltwirtschaftsforum listet in seinem Bericht “The Future of Jobs 2020” die 20 wichtigsten Berufe auf, bei denen die Nachfrage in die Höhe schnellen wird. Fast alle Berufe auf dieser Liste haben mit ICT zu tun – Entwickler*innen stehen dabei auf Platz 10. Ein Trend, der durch unsere jüngsten Ergebnisse weitgehend bestätigt wird: 45 % der Unternehmen gehen davon aus, dass sie in den nächsten fünf Jahren zusätzliche Developer benötigen werden.

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2021 ESSA Europe's Most Needed Software Roles and Skills Report zeigt, dass es "Bedarf an zusätzlichen Mitarbeiter*innen pro Rollenprofil" gibt.

Programmieren und professionelle Hard Skills sind sehr gefragt

Der ESSA-Bericht geht noch weiter und ermittelt vorläufig die am stärksten nachgefragten Fähigkeiten von Softwareexpert*innen.
Unnötig zu erwähnen, dass Hard Skills wie Programmieren am meisten gefragt sind, wobei Java, Javascript, SQL, HTML, PHP, C++, C# und Python die am häufigsten benötigten Programmiersprachen sind. Wichtig ist jedoch, dass Softwareexpert*innen über ein solides Verständnis der Programmierprinzipien verfügen, damit sie sich schnell und einfach an neue Sprachen anpassen können.

Es wurde diskutiert, dass auch berufsbezogene Fähigkeiten entwickelt werden sollen.

“Noch wichtiger als die Vermittlung bestimmter IT-Fähigkeiten, wie IT-Frameworks oder Programmiersprachen, ist die Vermittlung von Verständnis für das Geschäft. Nur wenn man in der Lage ist, den Zweck der Softwarelösung, die man erstellt, zu verstehen, kann man ein wertvolles Produkt liefern.”

In diesem Zusammenhang zeigen die Ergebnisse unseres Berichts, dass Fähigkeiten in den Bereichen Security-Management, agiles Projektmanagement und Softwareentwicklungs-Lifecycle-Skills benötigt werden und dass Softwareexpert*innen mit Geschäftsverständnis jene Personen sind, die Unternehmen suchen – jetzt und in Zukunft.

Soft Skills sind der Schlüssel für gut ausgebildete IT-Fachkräfte

Auch hier können wir die Vorhersagen des Weltwirtschaftsforums (2020) nur bestätigen und raten Menschen mit Softwarefunktionen dringend, nicht nur ihre Hard Skills auszubauen, sondern auch in nichttechnische (transversale) Fähigkeiten wie persönliche Soft Skills oder zwischenmenschliche Fähigkeiten zu investieren: kritisches Denken und Analyse, Selbstmanagement, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit.

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2021 ESSA Report über Europas am meisten benötigte Softwarerollen und -fähigkeiten berichtet über "Soft- und andere Skills für Developer"

Natürlich ist es schwieriger, sich Soft Skills anzueignen, wenn man sich nur auf theoretisches Wissen stützt. Daher ist es wichtig, reale Projekte in die Lern- und Ausbildungspläne aufzunehmen.

Es kommt auf die Feinheiten an

Im Oktober 2021 veröffentlichte die ESSA einen umfassenden Bericht der den aktuellen (und künftigen) Bedarf an Softwarekompetenzen in Europa untersucht. In einem nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit den übrigen ESSA-Mitgliedern dazu beitragen, die Schlussfolgerungen des Berichts in einem umfassenden Dokument – der European Software Skills Strategy – zusammenzufassen. Besuche die ESSA-Website, um weitere Einzelheiten über die Initiative zu erfahren.

In der Zwischenzeit arbeiten wir bei Codecool bereits fleißig daran, den zukünftigen Developern eine bessere digitale Bildung in Europa zu ermöglichen. Bereits in 4 europäischen Ländern, Österreich, Ungarn, Polen und Rumänien, bieten wir von Mentor*innen geleitete, projektbasierte Kurse für Entwickler*innen und Kurse für andere digitale Fähigkeiten an. Wir bauen auf unsere Mastery-Based-Lernmethodik und unseren bewährten Lehrplänen und legen einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Soft-Skills, sowohl in unseren Kursen als auch in unseren maßgeschneiderten Unternehmenslösungen. Wir machen berufliche Veränderungen erschwinglich und verändern Leben mit einer Jobgarantie, Nachzahlungsoptionen und dem CoderGirl-Stipendium.

Erfahre mehr darüber, wer wir sind und was wir tun und kontaktiere uns, um zu besprechen, wie wir dir helfen können, deine Softwarekompetenzen den Anforderungen anzupassen.

In 7 einfachen Schritten zu einem Slack Account a la Marie Kondo

Wir bei Codecool verwenden das Nachrichtenprogramm Slack für die tägliche Zusammenarbeit und Kommunikation. Es ist ein erstaunliches Tool, das wir nur empfehlen können, wenn man es oder ähnliche Apps noch nicht verwenden.

Im Gegensatz zu E-Mails ermöglicht Slack eine viel flexiblere Ansicht Ihrer Kommunikationsstränge und Sie können Unterhaltungen von Arbeitsteams verfolgen, zu denen Sie nicht einmal gehören. Die Integration mit verschiedenen Apps bietet viel zusätzliches Potenzial und natürlich sind auch die anpassbaren Emojis wirklich cool.

Mit den Standardeinstellungen kann es jedoch leicht zu einer chaotischen Seitenleiste und einer beunruhigenden Menge an Benachrichtigungen kommen, die mehr Schmerzen als Gewinn verursachen.

Vor allem, wenn Sie durch die ständigen Benachrichtigungen wichtige Aufgaben und Nachrichten verpassen.

Lassen Sie uns nur einige Tricks mit Ihnen teilen, die für uns funktioniert haben. Damit auch Sie schnell die Kontrolle über Ihr Slack zurückgewinnen, indem man ihn so übersichtlich gestaltet, dass sogar Marie Kondo ihn gutheißen würde.

Das Ganze sollte maximal 5 oder 10 Minuten dauern. Und diese Zeit können Sie sich ab morgen täglich sparen, ohne im Chaos nach den neuesten wichtigen Updates suchen zu müssen.

Kommen wir also dazu!

Wähle deine Favoriten

Sie können und sollten als ersten Schritt dieser Bereinigung die Prioritätsstufe für jeden Slack-Kanal und jede Direktnachricht in Ihrer Seitenleiste festlegen.

1) Wählen Sie max. 5 bis 7 wichtigste Kanäle und Nachrichten, die Sie immer im Blick haben wollen, indem man sie zu den Favoriten hinzufügt. Halten Sie diese Liste kurz und bündig, um jederzeit einen schnellen Überblick zu haben.

Mach das:
1) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kanal oder die Direktnachricht in der Seitenleiste und dann
2) Klicken Sie auf „Sternchen”-Kanal oder „Sternchen”-Konversation.

Das passiert also: Das markierte Element rückt in Ihrer Seitenleiste ganz nach oben! Es wird die ganze Zeit in Ihrem Blickfeld sein.

2) Löschen Sie dann vom Rest diejenigen, die Sie nicht mehr benötigen. Sie sollten sich überhaupt nicht in Ihrer Seitenleiste befinden.

Mach das:
1) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kanal oder die Direktnachricht in der Seitenleiste und dann
2) Klicken Sie auf „Kanal verlassen“ oder „Gespräch schließen“.

Das passiert also: Das gelöschte Element ist aus Ihrer Seitenleiste verschwunden.

3) Schalten Sie schließlich die Kanäle und Nachrichten stumm, für die Sie keine Zeit haben, regelmäßig zu folgen. Schalten Sie so viel wie möglich stumm, Sie werden es sich später danken.

Mach das:
1) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kanal oder die Direktnachricht in der Seitenleiste und dann
2) Klicken Sie auf „Kanal stumm“ oder „Gespräch stumm“.

Das passiert also: Der stummgeschaltete Gegenstand bleibt, wo er ist, bekommt aber eine verblasste Farbe. Sie erhalten keine Benachrichtigungen über neue Nachrichten von diesem Kanal oder dieser Konversation.

Grundlagen erledigt.

Als Nächstes möchten Sie sicherstellen, dass Sie nur nützliche Benachrichtigungen von den restlichen Kanälen erhalten.

Sag Nein zu (manchen) Benachrichtigungen

Jetzt sollten Sie sich um lästige und nutzlose Alarme kümmern. Wie auch immer, Sie können jederzeit eine Erinnerung für jedes einzelne Nachrichtenelement einrichten oder einem Thread folgen. Es ist also nur ratsam, diese Benachrichtigungen zu reduzieren.

4) Legen Sie zunächst allgemeine Benachrichtigungsregeln für Ihren Slack fest.

Mach das:
1) Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilbild,
2) wählen Sie „Einstellungen“,
3) setze „Mich benachrichtigen über …. Direktnachrichten, Erwähnungen und Schlüsselwörter“ und
4) fügen Sie Ihre eigene Auswahl von Schlüsselwörtern hinzu.

Das passiert also: Sie werden nicht nur über das oben Genannte benachrichtigt: Direktnachrichten, Erwähnungen Ihres Namens und Keywords. Kanalspezifische Einstellungen überschreiben jedoch die allgemeinen Einstellungen. Sie müssen also auch diese überprüfen, um sicherzustellen, dass alles gut funktioniert.

5) Legen Sie als Nächstes (neu) kanalspezifische Benachrichtigungsregeln für Ihre nicht stummgeschalteten Kanäle fest.

Mach das:
1) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kanal,
2) klicken Sie auf „Benachrichtigungen ändern“ und
3) Legen Sie die Benachrichtigungen fest, die Sie für den jeweiligen Kanal bevorzugen.

Das passiert also: Sie werden nicht über Dinge benachrichtigt, über die Sie wirklich benachrichtigt werden möchten, von nicht stummgeschalteten Kanälen.

Wir sind fast am Ziel!

Jetzt müssen Sie nur noch eine schöne, organisierte Ansicht Ihrer Seitenleiste einrichten, in der die wichtigsten Dinge bereits oben stehen.

Verbessere dein Sidebar-Spiel

Stellen Sie zu guter Letzt Ihre Seitenleiste so ein, dass Sie einen klaren Überblick über Ihre Prioritäten erhalten. Die markierten Elemente befinden sich bereits oben in Ihrer Seitenleiste. Jetzt müssen Sie nur noch sicherstellen, dass auch der Rest der Seitenleiste organisiert ist.

6) Legen Sie zunächst die allgemeine Seitenleistenansicht für Ihren Slack fest.

Mach das:
1) Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilbild,
2) wählen Sie „Einstellungen“,
3) klicken Sie auf „Seitenleiste“,
4) setze „Immer in der Seitenleiste anzeigen …. Alle DMs“, „Erwähnungen & Reaktionen“, „Gespeicherte Elemente“ und
5) Häkchen bei „Private Sender separat auflisten“.

Das passiert also: Ihre Seitenleiste zeigt Ihnen nur wichtige Informationen an. Ihre Unterhaltungen werden in einer separaten Gruppe von Ihren Kanälen angezeigt.

7) Schließlich blenden Sie stummgeschaltete Kanäle und Konversationen aus Ihrer Ansicht aus.

Mach das:
1) Klicken Sie auf die 3 Punkte neben der Kategorieüberschrift „Kanäle“,
2) Bewegen Sie den Cursor über „Anzeigen“,
3) wählen Sie „Nur ungelesene Kanäle“ und
4) Machen Sie dasselbe für „Direktnachrichten“ („Nur ungelesene Direktnachrichten“).

Das passiert also: Deine Seitenleiste zeigt dir keine stummgeschalteten Kanäle und Konversationen mehr an. (Beachten Sie, dass Sie die Einstellung von „Markiert“ nicht geändert haben, sodass Sie weiterhin über alles informiert werden, was in Ihren markierten Kanälen und Unterhaltungen passiert.)

Das ist es! So organisieren einige von uns bei Codecool gerne unseren Slack-Account.

Und jetzt hast du es auch geschafft. Du hast Marie Kondo glücklich gemacht:

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Holen Sie sich jetzt einen Kaffee, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihren neu organisierten Slackchannel!

13 Podcasts zum Thema Technik und Management

woman listening to podcast on phone
woman listening to podcast on phone

Gehörst du zu den Entwickler*innen oder technischen Führungskräften, die gerne jeden Tag etwas Neues lernen aber nicht sonderlich viel Zeit dafür haben? Dann sind Podcasts vielleicht die perfekte Lösung um dich täglich weiterzubilden.

Du kannst dir Podcasts anhören während du unterwegs bist, mit dem Hund spazieren gehst, den Abwasch erledigst oder wenn du einfach nur eine Pause vom Home Office einlegst. In kleinen Etappen, auf unterhaltsame Art und Weise und ohne auf einen Bildschirm zu schauen, kannst du Neues lernen – egal, ob du noch Anfänger*in bist oder bereits erfahren auf deinem Gebiet.

Doch zunächst zur Klärung: Was ist ein Podcast? Ein Podcast ist eine Audiosendung, ähnlich wie eine Radiotalk-Sendung, nur dass man sie auf dem Smartphone abonnieren und die Episoden anhören kann, wann immer man will. Manchmal handelt es sich um eine One-Man/Woman-Show, oft auch um einen Dialog, bei dem Moderator*innen und häufig Gäste über ein Thema diskutieren. Podcasts gibt es in kürzeren oder längeren Episoden (von 5 bis 90 Minuten) und werden regelmäßig veröffentlicht, etwa jede Woche oder jeden Monat.

Du kannst Podcasts über bestimmte Podcast-Apps anhören aber auch auf iTunes, Spotify und YouTube findest du zahlreiche Varianten. Beliebte Podcast-Apps sind player.fm, podbay, spreaker und podbean. Achte bei der Wahl der App oder Plattform auf das Menü der angebotenen Podcasts. Wir empfehlen player.fm, weil die App kostenlos ist und viele Podcasts zum Thema Softwareentwicklung anbietet.

Wir haben unsere Lieblingspodcasts über Softwareentwicklung und IT-Management zu deiner Inspiration zusammengestellt. Einige von ihnen sind bereits archiviert, andere pausiert aber die meisten sind aktiv und senden regelmäßig neue Episoden. Wir empfehlen dir trotzdem alle Episoden durchzuhören, denn auch aus den älteren kannst du noch viel lernen.

Schaue dir unsere Favoriten an, viel Spaß dabei!

Stimmt euch auf Technik ein: Podcasts für Developer

1. Hanselminutes
URL: hanselminutes.com
Häufigkeit: wöchentlich
Länge: 30 bis 45 Minuten
Host: Scott Hanselman, Programmierer, Lehrer und Redner
Scott Hanselman lädt in jeder Folge einen Gast ein, der/die über sein/ihr Berufsfeld spricht. In den meisten Episoden geht es um Bereiche der Informationstechnologie. Alle Episoden sind aufschlussreich, unterhaltsam und meisterhaft bearbeitet. Er nimmt sich Zeit um sich gründlich auf jedes Interview vorzubereiten und führt die Diskussion mit tiefgründigen und gezielten Fragen.

Unter den mehr als 800 Episoden befinden sich viele hochinteressante Folgen.

Unsere Empfehlung: SOLID Principles with Uncle Bob – Robert C. Martin

2. Developer Tea

URL: spec.fm/podcasts/developer-tea

Häufigkeit: 2 bis 3 Episoden pro Woche

Länge: 10 bis 20 Minuten

Host: Jonathan Cutrell, ein “Programmierer, Podcaster, Pilot und inkonsequenter Alliterationen Macher”

Ziel der Sendung ist es, Fragen, die für Entwickler*innen relevant sind, in kurzen Episoden zu erörtern, die man sich während einer Mittagspause anhören kann. Die kurzen Diskussionen sind direkt auf den Punkt gebracht und geben in der Regel sehr nützliche Tipps.

Unsere Empfehlung: Friday Refill: Focusing On Mastery Will Not Limit Your Options

3. Coding-Blocks

URL: codingblocks.net

Häufigkeit: 1 Folge alle 3 bis 4 Wochen

Länge: 90 bis 120+ Minuten

Hosts: Allen Underwood, Joe Zack und Michael Outlaw, “ein paar Jungs, die schon seit Jahren professionelle Programmierer sind”

Dieser Podcast ist nicht für Anfänger*innen geeignet. Die Moderatoren diskutieren über Themen der Softwareentwicklung mit ungewöhnlicher Tiefe und Ausführlichkeit. Besonders gut gefallen hat uns ihre Serie über Entwurfsmuster und saubere Codes. Warnung! Tiefes Wasser, nur für Schwimmer!

Unsere Empfehlung: Clean Code – Comments Are Lies

4. MS Dev Show

URL: msdevshow.com

Häufigkeit: wöchentlich

Dauer: 60 bis 90 Minuten

Hosts: Carl Schweitzer und Jason Young, Microsoft Software-Ingenieure

Die Moderatoren sprechen mit den Gästen über – natürlich – meist MS-technische Themen. Sehr empfehlenswert für .NET-Entwickler*innen und all jene, die sich für Neuigkeiten rund um Redmond interessieren. Ein sehr unterhaltsames Programm.

Unsere Empfehlung: Git und Bots with Sarah Sexton

5. Soft Skills Engineering

URL: softskills.audio

Häufigkeit: wöchentlich

Dauer: 20 bis 30 Minuten

Hosts: Dave Smith und Jamison Dance, Software-Ingenieure

Dieser Podcast hilft Softwareentwickler*innen, ihre technischen Fähigkeiten, über das Schreiben von Codes hinaus, zu verbessern. Zu den von den Moderatoren besprochenen Themen gehören HR-Themen wie Gehaltserhöhungen, Einstellung und Entlassung von Entwickler*innen, technische Führung, Erlernen neuer Technologien, Code-Review-Etiquette und vieles mehr. Diej Moderatoren sind sehr unterhaltsam und bringen dir jede Woche etwas Neues bei.

Unsere Empfehlung: Folge 213: Episode 213: Interviewing your future boss and screwed by private equity

6. The .NET Core Podcast

URL: dotnetcore.show

Häufigkeit: wöchentlich

Länge: ca. 1 Stunde (ältere Episoden: 10 min)

Host: Jamie Taylor, ein .NET-Entwickler, Inhaber eines kleinen Unternehmens, Berater und Community-Builder

Dieser Podcast widmet sich ausschließlich den .NET-Technologien von Microsoft, den neuesten Nachrichten darüber, was du damit entwickeln kannst und was die Community entwickelt. Der Podcast wird vom Gastgeber Jamie Taylor mit Beiträgen von Entwickler*innen aus der .NET-Community erstellt. Dieser ist auch für Hörer*innen zu empfehlen, die neu in der Entwicklung oder in MS-Technologien sind. Jede Technologie wird anhand von Anwendungsbeispielen und Systemen vorgestellt, die mit diesen Technologien entwickelt wurden.

Unsere Empfehlung: Episode 58 – Practical Debugging for .NET Developers With Michael Shplit

7. Weekly Dev Tipps

URL: weeklydevtips.com

Häufigkeit: (fast) wöchentlich

Länge: 3 bis 25 Minuten

Host: Steve Smith, online auch bekannt als @ardalis, Softwarearchitekt und Trainer

Weekly Dev Tips bietet eine Vielzahl von technischen und beruflichen Tipps für Softwareentwickler*innen. Jeder Ratschlag ist kurz und bündig und beschreibt ein Problem und eine oder mehrere Möglichkeiten zur Lösung dieses Problems. 

Unsere Empfehlung: Requirements and Change with Guest Juval Lö

Zuhören, lernen und führen: Podcasts (nicht nur) für Führungskräfte im technischen Bereich

8. The Solution Focused Podcast

URL: sfpodcast.podbean.com

Häufigkeit: 1 Folge alle 1 bis 2 Monate

Länge: ca. 1 Stunde

Hosts: Mitglieder der britischen Vereinigung für lösungsfokussierte Praxis (UASFP)

Der offizielle Podcast der UASFP wurde letztes Jahr nach Folge 13 archiviert, ist aber nach wie vor eine großartige Ressource für alle, die anderen dabei helfen wollen, produktiver zu werden. Der Podcast ist auch sehr empfehlenswert für Coaches, Mentor*innen, Führungskräfte und andere professionelle Helfer*innen. Die Episoden bieten eine tiefgehende Einführung in das lösungsfokussierte Kurzcoaching, eine hochwirksame Methode für lernende Organisationen, die sich auf Menschen und Innovation konzentrieren.

Unsere Empfehlung: Ep 1: What Is Solution Focused Practice?

9. Bit of Optimism

URL: simonsinek.com/podcast

Frequenz: (fast) wöchentlich

Länge: (meist) 20 bis 50 Minuten

Host: Simon Sinek, TED-Redner, Visionär, Autor, ausgebildeter Ethnograf und “unerschütterlicher Optimist”.

Simon Sinek spricht mit seinen Freund*innen über das was sie inspiriert und berührt dabei Themen wie “love, life, leadership and silver linings“. Er möchte, dass sich die Menschen jeden Tag sicher, inspiriert und erfüllt von ihrem Leben fühlen. Höre dir eine Folge an, wenn du etwas Inspiration brauchst, um deine Stimmung zu heben oder um eine schwierige Entscheidung in deinem Privatleben oder als Führungskraft zu treffen.

Unsere Empfehlung: Episode 37: The Value of Failing with Suneel Gupta

10. Quick and Dirty Tips: The Public Speaker

URL: quickanddirtytips.com/public-speaker

Häufigkeit: wöchentlich

Länge: 8 bis 20 Minuten

Gastgeberin: Lisa B. Marshall, Kommunikationsexpertin

Dieser archivierte Podcast enthält praktische, wissenschaftlich fundierte Tipps rund um Führung, Psychologie und Kommunikation, die über das öffentliche Reden hinausgehen. In vielen Episoden geht es darum einen Vortrag oder eine Präsentation zu halten, andere konzentrieren sich auf die Kommunikation am Arbeitsplatz und auf Situationen, wie das Geben von Feedback.

Unsere Empfehlung: 6 Constructive Ways to Give Negative Feedback

Denke über deinen Tellerrand hinaus: Podcasts für jedermann

11. Simply Focus 

URL: sfontour.com/simplyfocuspodcast

Frequenz: (fast) wöchentlich

Länge: ca. 1 Stunde

Hosts: Elfie Czerny und Dominik Godat, Kurztrainer*in

Dieser Podcast ist eine großartige Ressource für Menschen, die einen effektiven Fokus in ihrem Leben erreichen und ein Leben in Freude und Leichtigkeit führen wollen. Die Moderatorin und der Moderator erläutern, dass es darauf ankommt, worauf du dich in deinem Alltag konzentrierst. Sie raten dir den Fokus auf Aufschwung, Ermächtigung und nützliche Veränderung zu legen. Höre zu und erfahren mehr über das Thema für dein Geschäfts- und Privatleben.

Unsere Empfehlung: SFP 90: Being a Progress Detective: Solution Focus in Business Settings and Conflict Management with Dr. Peter Röhrig

12. Brain Science
URL: brainsciencepodcast.com
Häufigkeit: monatlich
Dauer: ca. 1 Stunde
Host: Dr. Ginger Campbell, Ärztin für Notfall- und Palliativmedizin mit Interesse an Gehirn und Bewusstsein
Dr. Campbell und ihre Gäste teilen die neuesten Entdeckungen aus der Welt der Neurowissenschaften auf eine Art und Weise, die für jeden verständlich ist. Sie ist davon überzeugt, dass das Verständnis der Funktionsweise des Gehirns uns einen Einblick in das gibt, was uns zu Menschen macht. Es ist auch faszinierend in einigen Episoden zu erfahren wie eine wissenschaftliche Methode ein langjähriges Mysterium enträtselt hat. Alle Episoden behandeln tiefgründige und recht komplexe Themen, die deine volle Aufmerksamkeit erfordern wird.

Unsere Empfehlung: Jeff Hawkins describes a new theory of Intelligence

13. Productivity Game
URL: player.fm/series/productivity-game
Häufigkeit: wöchentlich
Länge: 2 bis 12 Minuten
Host: Nathan Lozeron, ein Ingenieur, Pädagoge und öffentlicher Redner.
Das Ziel des Moderators ist es, Menschen zu helfen, sich bei der Arbeit produktiv und erfüllt zu fühlen. Er sucht die besten Bücher zum Thema Leistung und Produktivität aus und fasst sie zu schnellen, ansprechenden und umsetzbaren Lektionen zusammen. Sein Podcast wurde archiviert, aber er ladet weiterhin neue Videos über Bücher auf seiner Website hoch.

Unsere Empfehlung: GRIT by Angela Duckworth – animated core message

Dies sind nur einige von vielen großartigen Podcasts, die du im Internet finden kannst. Wir schlagen vor, dass du dich ebenso auf die Suche begibst und jene findest, die dich inspirieren.

Wenn du dich für Technik oder Führung interessierst weißt du, dass du dich für eine Karriere entschieden hast, die auf lebenslangem Lernen basiert. Deshalb beginnen wir bei Codecool damit unseren Nachwuchs-Programmierer*innen beizubringen, wie man lernt und wächst und wir zeigen ihnen wie sie ihren Lernprozess selbst in die Hand nehmen und vorantreiben können.

Wenn du dich über das Hören von Podcasts hinaus technisch weiterentwickeln möchtest, solltest du unsere Kurse besuchen. Wenn du lieber großartige Programmierer*innen einstellen oder ihre Kolleg*innen in der Programmierung schulen lassen möchtest, kontaktiere uns.

Bis dahin: Stöber, hör zu und lass dich inspirieren!

Steigere die Teamproduktivität: Befolge diese 4 Regeln des Doing by Non-Doing

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Da wir langsam zu einer neuen Normalität zurückkehren und hybride Arbeitsoptionen erkunden, bleiben produktivitätsfordernde Online-Meetings, Home-Office-Tage und virtuelle Team-Setups unsere Realität.

Das Management einer lernenden Organisation, Teamenergie und Effektivität war noch nie so schwierig wie in dieser fast postpandemischen Ära. Wir müssen neue Wege lernen, wieder produktiv zu bleiben, auch wenn wir dadurch zur Abwechslung unsere Komfortzone verlassen.

“Nichts-Tun” klingt nicht gerade nach einem Produktivitätszauber, aber es kann einer werden. Die Idee ist nicht neu, aber vielleicht ist es an der Zeit, sie wiederzubeleben.

Woher kommt das Konzept und was bedeutet es überhaupt?

Es ist eine uralte Idee, die sich sicherlich bewährt hat und erstmals vor über 2000 Jahren in den Schriften des großen chinesischen Philosophen Lao Tzu auftauchte. Und obwohl „wu wei“ wörtlich “Nichts-Tun” oder “Nicht-Handeln” bedeutet, ist es alles andere als eine Form von Passivität.

Betrachte “Nichts-Tun” als müheloses Handeln: das größtmögliche Ergebnis erzielen, indem man das geringstmögliche tut.

Warum ist es heute relevant?

Aber warum sollten wir uns gerade dieses Konzept in einer Zeit des ständigen Wandels, des Wettbewerbs und des Leistungsdrucks zu eigen machen?

Für den Anfang, denn es ist an der Zeit, dass Führungskräfte ihren Führungsstil neu erfinden.

Im goldenen Zeitalter der Wissensgesellschaft ist autokratisches Management (selbst der elterliche Stil, mit der bestmöglichen Absicht) kaum eine gute Strategie. Die erfolgreichsten Unternehmen und Teams da draußen sind nicht diejenigen, die sich immer an die Regeln halten, sondern diejenigen, die nicht zweimal überlegen, bevor sie sie komplett neu schreiben. Und sie neigen dazu, Manager*innen zu haben, die dasselbe von ihren Mitarbeiter*innen erwarten.

In einem Spiel, in dem Kreativität alles gewinnt, geht es bei guter Führung nicht darum, Anweisungen zu geben, zu diktieren oder zu überprüfen. Es geht mehr darum, zu fragen, zu inspirieren und zu unterstützen. Mit anderen Worten: Nicht-Tun.

Hier sind unsere 4 Don’ts, wenn Sie die Kunst des mühelosen Handelns beherrschen möchten.

1. Versuche nicht, ein Besserwisser zu sein

Eine auf “Nichts-Tun” basierende Unternehmenskultur baut darauf auf, dass niemand den Stein der Weisen hält. Das bedeutet, dass kein/e Leiter*in oder Teammitglied die ultimative Wahrheit hat.

Warum ist das wichtig?

Erstens, weil es keinen Stein der Weisen gibt – und niemand unfehlbar ist.

Zweitens, denn wenn man von einzelnen Wahrheiten besessen ist, fördert dies eine ungesunde Gruppendynamik. Ob man in einer Besprechung oder in einem Klassenzimmer ist, wenn das Gefühl, Recht zu haben, schnell in die Höhe geschossen ist, steigt auch sofort das Gefühl der Autorität. Autorität begrenzt Flow, Kreativität und Innovation.

Wenn eine unterstützende Umgebung aufbaut wird, anstatt eine dominierende, wird die Suche nach einer einzigen richtigen Lösung oder das Aufblitzen von Einsichten an Bedeutung verlieren. Man nimmt die Suche an und bleibt offen für Experimente, geht Risiken ein und bleibt bei Bedarf sogar ruhig.

2. Stecke Leute nicht in Schubladen

Auch bekannt als die Regel Nummer eins für eine starke Feedback-Kultur: Versuche, keine Etiketten auf Menschen zu kleben, egal ob positiv oder negativ.

Wenn du zu jemanden zum Beispiel sagst „Du bist schlau!“, wird niemand wissen, was genau an seiner Arbeit gut war, auch du nicht. In ähnlicher Weise wird impliziert, wenn jemand sagt, dass er schwach ist, dass im Grunde mit ihm als Person etwas nicht stimmt. Das ist kein konstruktives Feedback, womit man sich zu verbessern kann.

Deshalb ist Labelling eines der größten Hindernisse sowohl für den Einzelnen als auch für das Unternehmen insgesamt.

Stelle keine Stars oder Talente auf ein Podest, sondern bringe wertvollen Verhaltensweisen ins Rampenlicht. Kontrolliere, ob diese zwischen den Menschen übertragen werden, um Lernen, Wachstum und Motivation auf Unternehmensebene zu unterstützen.

3. Biete keine vorgefertigten Antworten an

In einer Non-Doing-Organisationskultur schätzen Mitarbeiter Aufmerksamkeit mehr als Lösungen.

Wenn also jemand ein Problem hat, sollten andere ihm nicht sagen, wie er es lösen soll, sondern ihm stattdessen helfen, die Antwort zu finden. Auch wenn dies bedeutet, dass eine Aufgabe länger dauert oder mehr Versuche erfordert.

Wie wird das helfen?

Wenn man jemandem vorgefertigte Lösungen auf einem Teller aushändigt, nimmt man auch etwas Entscheidendes mit: die Möglichkeit zu lernen. Wenn man möchte, dass jemand wächst, muss man ihm dabei helfen, eine Lernumgebung zu schaffen, in der er selbst durch Versuch und Irrtum geht.

Nebenbei steigerst du ihre Motivation und wer weiß, vielleicht lernst du dabei sogar etwas Neues.

4. Nimm anderen nicht die Verantwortung ab

Mit anderen Worten: „Nur unter Druck entstehen Diamanten“. Das Sprichwort lautet nach wie vor: Menschen können sich nur verbessern, wenn sie Verantwortung übernehmen, wenn das, was sie tun, sinnvoll ist und Konsequenzen hat.

Autokratische Führung (einschließlich Mikromanagement) entzieht diese Macht, da sie anderen die Möglichkeit nimmt, die Verantwortung für ihre eigene Arbeit und ihr Wachstum zu übernehmen und zu behalten.

Nur weil manche denken, dass sie bei einer Aufgabe besser oder schneller sind, übernehmen sie sie nicht von anderen.

Wenn ein/e Mitarbeiter*in etwas im Unternehmen ändern möchte und dies nicht direkt gegen die Interessen der Aktionäre oder die persönliche Sicherheit verstößt, sollte man erwägen, dies  zuzulassen. Das Unternehmen gehört ihnen genauso wie einem selbst, und das müssen sie erleben. Versuche, jedes Projekt von demjenigen zu führen, der am motiviertesten ist. Arbeite aktiv daran, ein Gefühl der Eigenverantwortung zu schaffen und genieße die Vorteile daran.

Wir bei Codecool praktizieren aktiv und konsequent das “Nicht-Tun” oder Nicht-Lehren in unseren Kursen. Wir erleichtern das Entdecken, indem wir lernen, anstatt alle Antworten im Voraus bereitzustellen. Auf diese Weise erlangen Codecooler ein tieferes Wissen, steigern ihre Kreativität, entwickeln eine Leidenschaft, mehr zu lernen – und haben viel mehr Spaß.

Natürlich gibt es Situationen, in denen “Nichts-Tun” keine gute Idee ist. Wenn ein Feuer ausbricht, läute bitte Alarm und warte nicht auf einen Teamkonsens über mögliche noch bessere Lösungen und Lernmöglichkeiten.

Der Punkt ist: Das Haus brennt nicht immer, und man sollte nicht so tun, als ob es so wäre. Bemerke, wenn Sie dies tun, und versuchen Sie etwas anderes, um bessere Ergebnisse zu erzielen: Versuche stattdessen, nichts zu tun.

Deine Mitarbeiter*innen haben sich verändert – Neue Wege des Managements in der Zeit nach der Pandemie

Wir alle haben das Gefühl, dass die Pandemie möglicherweise noch nicht vorbei ist. In der Tat ist es so, dass viele europäische Länder kurz vor einer vierten Welle stehen bzw. wir uns in anderen Teilen der Welt bereits mitten drin befinden. Einige Länder konnten nach der dritten Welle wieder etwas zur Normalität zurückkehren. In vielen Fällen öffneten die Arbeitgeber*innen ihre Büros zum ersten Mal wieder für Arbeitnehmer*innen, seit uns das Virus so schwer getroffen hatte. Die Arbeitgeber*innen erlebten dabei eine subtile Veränderung des Charakters ihrer Arbeitnehmer*innen und gleichzeitig auch ihrer Einstellung.

 

Wir von Codecool haben, als die Zeit reif war, beschlossen unsere Büros zu öffnen und luden wenig später auch unsere Student*innen wieder in die Klassenzimmer ein. Wir spürten allerdings, dass die Pandemie uns, unsere Kolleg*innen und unsere Student*innen (unter denen sich vielleicht dein*e nächste*r Junior Developer Kolleg*in befindet) verändert hat. Wir merkten, dass wir einfach nicht mehr dieselben sind, aber auch, dass es nicht so einfach ist dieses Gefühl zu überwinden. In den kommenden Wochen oder Monaten stehen wir vielleicht vor einer weiteren Schließung und der Rückkehr zu strengeren Arbeitsregeln und möglicherweise einer vollständigen WFH-Einrichtung (Work-From-Home). Wir wollen uns der Art des Wandels bewusst sein, den wir bereits durchgemacht haben, uns auf das vorbereiten, was als Nächstes kommen mag und in der Zwischenzeit die Art und Weise unserer Arbeitsweise anpassen.

 

Wie unterscheiden wir uns also nach mehr als einem Jahr der Isolation? Und warum genau? Was sollten wir tun oder eher nicht tun? Wie werden sich die Codecool-Absolvent*innen von den Absolvent*innen der Vorjahre unterscheiden und wie werden sie sich an ihren neuen Arbeitsplätzen verhalten?

Wir beschlossen uns auf die Suche zu machen und haben eine Menge erstaunlicher Untersuchungen und Artikel entdeckt, die zu diesem Thema geschrieben wurden. Schließlich haben wir die interessantesten und aufschlussreichsten Erkenntnisse kurz zusammengefasst und diese in 4 Gruppen gegliedert:

  • Arbeit von zu Hause
  • Rasche Digitalisierung
  • Priorisierung von Gesundheit und Wohlbefinden 
  • Globaler Krisenmodus

 

Los gehts! Vielleicht kommen dir einige dieser Erkenntnisse bekannt vor oder sind inspirierend für dich.

  1. Von zu Hause aus arbeiten

Mit der abrupten Durchsetzung des Social Distancing als Schlüssel zur Verlangsamung der Corona-Pandemie wurde WFH zu Beginn des letzten Jahres schnell zur Standardarbeitsform. Eine Untersuchung von Eurofound ergab, dass etwa 37 % der Arbeitnehmer*innen in der EU zu WFH übergegangen sind, 24 % davon zum ersten Mal überhaupt. Zuvor war WFH ein Benefit für alle Arbeitnehmer*innen, während der Pandemie allerdings wurde diese Arbeitsweise aufgezwungen (natürlich nur dort, wo es möglich war) und war nicht verhandelbar. Unerlässliche und unwesentliche Dienstleistungen sowie Arbeit, die physische Nähe erfordert und Arbeit, die aus der Ferne erledigt werden kann, wurden schnell zu relevanten Arbeitskategorien.

 

Die Einsamkeit und Isolation von Arbeitnehmer*innen in Single-Haushalten wirkte sich auf Introvertierte und Extrovertierte unterschiedlich aus, verstärkte aber im Allgemeinen Depressionen, Langeweile und Ängste. In größeren Haushalten steigerte WFH familiäre Spannungen, was Auswirkungen auf die Aufmerksamkeitsspanne hatte und somit zu Stress führte. Außerdem verlagerten sich unsere Prioritäten auf das Familien- und Privatleben. 

Die Verlagerung des Managements in den Remote-Modus hat dazu geführt, dass dem Selbstmanagement großer Bedeutung zukam, was allerdings auch oft eine Herausforderung war in Bezug auf flexible Zeiteinteilung sowie Überstunden, gepaart mit unveränderter Leistung (was sich anhand geringerer Effizienz zeigte). Zuvor haben Zoom-Anrufe selten unsere Arbeitstage in Anspruch genommen, in dieser Zeit erwiesen sie sich jedoch als besonders belastend und stressig.

 

Auf der anderen Seite erlebten einige Mitarbeiter*innen parallel zur Auflösung der physischen Bindung an das Büro eine größere Freiheit. Sie begannen die Mobilität, die digitale Arbeitsweise und ihre neu gewonnene relative Unabhängigkeit zu schätzen.

 

Macht Sinn, oder? Nun fragst du dich, wie sich deine Mitarbeiter*innen dadurch verändert haben und wie du dich als Führungskraft verändern solltest?

 

Nachfolgend haben wir ein paar Veränderungen angeführt, gepaart mit nützlichen Tipps:

 

→ Veränderte Produktivität ausgleichen

Durch die lange Isolation sind soziale Kontakte und persönliche Beziehungen einerseits erwünscht andererseits ungewohnt geworden. Am Anfang könnten Arbeitnehmer*innen im Büro weniger produktiv sein, weil sie viel Zeit damit verbringen, die Gesellschaft der Kolleg*innen zu genießen. Allerdings kann diese Erfahrung für sie auch anstrengend sein, da es neu und ermüdend ist wieder Menschen um sich zu haben. Was kannst du tun? Am besten wäre sie in Ruhe zu lassen. Die Mitarbeiter*innen sollen das Zusammensein mit ihren Kolleg*innen genießen und sich die Zeit nehmen, beim Kaffee zu reden oder lange Mittagspausen zu machen. Sie brauchen dies für ein gesundes Gleichgewicht, um an WFH-Tagen oder bei Überstunden leistungsfähig zu sein.

 

→ Rückzug aus dem praktischen Management

Nach der Erfahrung mit dem Selbstmanagement reagiert dein Team jetzt vielleicht anders auf deinen alten Führungsstil. Ziehe dich von der Verwaltung deiner Mitarbeiter*innen im Allgemeinen zurück, fördere das Selbstmanagement, erhöhe den Umfang der Eigenverantwortung, führe Gespräche statt Aufgaben direkt zuzuweisen und baue auf dem Vertrauen auf, das du während der Zeit der Fernarbeit entwickelt hast. Dies wird nicht nur den Kolleg*innen helfen mit der Situation umzugehen, sondern auch dir als Führungskraft zu wachsen.

 

→ WFH-Optionen offen lassen

WFH kann dir ans Herz wachsen, auch wenn du anfangs Schwierigkeiten hattest dich daran zu gewöhnen. Nicht umsonst war es früher ein Vorteil für Arbeitnehmer*innen – es ist bequem, komfortabel und praktisch. Selbst Arbeitnehmer*innen, welche die neue Situation nicht sonderlich mochten, erwarten jetzt vielleicht, dass sie von Zeit zu Zeit von zu Hause aus arbeiten können. Andere möchten vielleicht überhaupt nicht mehr ins Büro zurückkehren und es gibt viele Präferenzen dazwischen. Erkundige dich, wie deine Kolleg*innen zu diesem Thema stehen und versuche ihre Wünsche bei der Aktualisierung der WFH-Richtlinien zu berücksichtigen. Ein wenig Flexibilität und Großzügigkeit sind sehr hilfreich und können für deine Mitarbeiter*innen letztendlich ein entscheidender Faktor bei der Planung ihrer zukünftigen Karriere innerhalb oder außerhalb des Unternehmens sein. Außerdem könnte WFH für dein Unternehmen eine schnellere, einfachere und kostengünstigere Arbeit bedeuten – du musst nur deinen Managementstil langfristig anpassen (→ siehe auch vorheriger Punkt).

  1. Zügige Digitalisierung

Parallel zur Verlagerung der Arbeit zu den Mitarbeiter*innen nach Hause waren die Unternehmen gezwungen ihre Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Kanäle auch online anzubieten. Das betraf all jene, die aufgrund ihrer Branche, Kompetenz und Agilität auch tatsächlich dazu in der Lage waren. Jene, die nicht zu den essentiellen Dienstleistungskategorien gehören, erlebten teilweise schwere Schäden, manchmal irreversible Verluste und gingen zusammen mit ganzen Branchen unter. Weitere Auswirkungen waren etwa Entlassungen, Einstellungsstopps, Arbeitszeitbeschränkungen, Zwangsurlaub und Lohnkürzungen.

 

Die Beschäftigten der digitalisierten Unternehmen mussten sich parallel zur Verlagerung der Arbeit nach Hause weiteren Herausforderungen stellen. So mussten sie sich an brandneue digitale Arbeitsmittel, Prozesse und Produkte gewöhnen und mit ihnen umgehen, was manchmal auch neue technische Fähigkeiten erforderte. Dies führte dazu, dass sie ihren eigenen beruflichen Status, ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen in Frage stellten und die Grenzen der zuvor klaren Karriereaussichten verwischten. Darüber hinaus mussten sie lernen mit einer neuen Art von Verbundenheit zu arbeiten, der digitalen Verbundenheit, die in Zeiten der sozialen Entfremdung so sehr an Bedeutung gewonnen hat.

 

Sie sahen auch, dass die Arbeitswelt nicht nur viel digitaler, mobiler, vernetzter und globaler geworden ist, sondern auch ein unsicherer Ort, an dem Menschen ihren Arbeitsplatz von einem Tag auf den anderen verlieren können, oft ohne einen praktikablen “Plan B”, mit dem sie schnell wieder auf die Beine kommen könnten.

 

Kommt dir das bekannt vor? Wir alle sind Teil dieser Situation und auf die eine oder andere Weise davon betroffen. 

 

Hier sind ein paar Dinge, die du tun kannst, um einige der Veränderungen, die auf deinen Mitarbeiter*innen lasten, zu bewältigen:

 

→ Werde jetzt agil

Ein gemeinsames Merkmal von Organisationen, welche die drei Wellen der Pandemie überlebt haben und nach wie vor erfolgreich sind, ist Agilität. Es ist noch nicht zu spät, (mehr) agil zu werden, es ist vielmehr ein Muss. Wir haben gerade erfahren, wie eine unvorhergesehene globale Krise unsere Welt zum Stillstand bringen und uns aus unseren gewohnten Bahnen werfen kann. Können wir wirklich erwarten, dass so etwas nicht wieder passiert? Bereite dich besser jetzt schon vor. Stelle deine Teams und Prozesse darauf ein, schnell auf veränderte Gelegenheiten oder Nachfrage zu reagieren, sich von einem unerwarteten Absturz zu erholen und in einer alternativen Umgebung weiterzuarbeiten. Sei kreativ und denkt gemeinsam über den Tellerrand hinaus – versuche nicht vorherzusagen, wie sich die Dinge entwickeln werden, sondern bereite deine Zukunft vor, indem du dich auf so viele Optionen wie möglich vorbereitest und dabei auf einer agilen Denkweise und einem agilen Rahmen aufbaust.

 

→ Neue Wege der schnellen Umschulung anwenden

Neu digitalisierte Unternehmen verlangen von ihren Mitarbeiter*innen neue digitale Fähigkeiten. Es ist höchste Zeit, der strategischen Kompetenzplanung und der schnellen Umschulung Priorität einzuräumen. Laut Forbes sind die beiden wichtigsten Fähigkeiten, die benötigt werden, um die Unsicherheit und die Digitalisierung der Zukunft zu bewältigen, Programmierkenntnisse und Einfühlungsvermögen. Die Entwicklerkurse von Codecool helfen beim Aufbau eines soliden Fundaments an Programmier- und Sozialkompetenzen, indem sie einen projektbasierten Lehrplan und eine agile arbeitsplatzähnliche Struktur verwenden. Sie sind sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen verfügbar, ebenso für absolute Anfänger*innen und fortgeschrittene Profis. 

 

→ Automatisiere einen Teil der Arbeit

Was auch immer automatisiert werden kann, sollte jetzt umgesetzt werden. Vielleicht ist es in deiner Branche eine größere Herausforderung als in anderen, aber denke an Aufgaben statt an ganze Jobs. Vor allem Routineaufgaben, die früher persönlich erledigt wurden, jetzt aber online gelöst werden müssen, eignen sich gut für die Automatisierung. Betrachte es als einen weiteren Schritt nach vorne, um die höhere Nachfrage, die veränderte WHF-Arbeitsbelastung und auch die Motivation deiner Mitarbeiter*innen zu bewältigen.

  1. Gesundheit und Wohlbefinden haben Vorrang

Angesichts der weltweiten Pandemie, die im Mittelpunkt der Veränderung steht, hat unsere körperliche und geistige Gesundheit und die unserer Lieben schnell Priorität erlangt. Was hat dazu beigetragen? Die Strenge, die Dringlichkeit und das Ausmaß der verschiedenen Schutzmaßnahmen, die Fragen zu Art und Schwere der neuen, durch Viren ausgelösten Krankheit, das Risiko für unsere Gesundheit, die Isolation und/oder das Eingeschlossensein mit unseren Familien sowie der Medienrummel trugen ihren Teil dazu bei. 

 

Der Stresspegel stieg an und Depressionen und Angstzustände traten selbst bei nicht direkt Betroffenen auf. Diejenigen die erkrankten bekamen eine zusätzliche Dosis der psychischen Belastung zu spüren, hatten leichte bis schwere körperliche Beschwerden und mussten sich daran gewöhnen, dass Post-Covid-Symptome ihr Leben auf lange Sicht beeinträchtigen könnte (und möglicherweise auch ihre Leistung am Arbeitsplatz). Viele andere, die einen Verlust und eine Tragödie erlebt haben, müssen immer noch lernen, zu überleben und ein erfülltes Leben zu führen oder zumindest einen Teil ihrer Motivation wiederzuerlangen, um nicht nur am Arbeitsplatz funktionieren zu können. All dies hat dazu geführt, dass die Menschen im Allgemeinen damit begonnen haben, Gesundheit und Wohlbefinden neu zu priorisieren, Ruhe und arbeitsfreie Zeit mehr als früher zu schätzen und sich sowohl nach innen als auch anderen mit mehr zuzuwenden. 

Auch du kannst deinen Mitarbeiter*innen bei diesen Themen helfen.

 

→ Mache deine körperliche Gesundheit zu deiner Priorität

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, deine Mitarbeiter*innen dabei zu unterstützen, sich vor gesundheitlichen Problemen zu schützen oder mit ihnen umzugehen. Es liegt auch in deinem Interesse, alles in deiner Macht Stehende zu tun, um deine Mitarbeiter*innen bei der Erhaltung ihrer Gesundheit zu unterstützen. Überlege wie du dazu beitragen kannst, vom Gebäudemanagement über die Überprüfung der Arbeitszeitrichtlinien bis hin zur Anpassung des Personalvorsorgesystems. Auch kleine Veränderungen sind wichtig. 

 

→ Nutze den Büroraum, um die geistige Erholung zu fördern

Lass dem Arbeitsplatz eine neue, wichtige Rolle zukommen, um der Heilung durch Gemeinschaftserfahrung Raum zu geben. Vielleicht möchtest du sogar die Größe, die Funktion und den Ausblick des Arbeitsplatzes anpassen, um diese neue Rolle zu unterstützen. Dieser sollte Team- und 1-to1-Verbindungen, lustige Momente und auch den stillen Rückzug fördern. Sorge für zufällige Begegnungen, geplante soziale Zeremonien und ausreichend persönlichen Raum und Zeit.

 

→ Biete Zugang zu professioneller mentaler Unterstützung

Unterstütze und vermittle die Idee, dass es in Ordnung ist, sich nicht gut zu fühlen. Achte auf toxische Positivität und vermeide sie. Akzeptiere in erster Linie, dass es in deinem Interesse als Arbeitgeber*in liegt, sich um die psychische Gesundheit deiner Mitarbeiter*innen zu kümmern. Versuche nicht, die neue Herausforderung intern zu lösen, sondern suche einen professionelle*n Partner*in, der deine Mitarbeiter*innen mit Beratung, Coaching oder Teamsitzungen unterstützt.

  1. Globaler Krisenmodus

Akzeptiere, dass es sich bei der globalen Pandemie um eine Krise handelt und du dabei das Krisenmanagement übernimmst. Wir sitzen alle im selben Boot, was die Situation für alle noch überwältigender macht. Wir alle fühlen uns inmitten der Informationsflut, der Sensationsmeldungen und Verschwörungstheorien verloren. Wir stellen unsere Prioritäten und Werte in Frage, aber auch unseren Sinn. Wir sind uns nicht mehr so sicher, was wir vom Leben erwarten sollen. 

 

All diese Probleme mögen nach Aspekten klingen, die weit über deinem Verantwortungsbereich und deiner Kompetenz hinausgehen. Du solltest dich aber darum kümmern, wenn du deine Mitarbeiter*innen wieder an dich binden und motivieren möchtest. Die gute Nachricht ist wiederum, dass du tatsächlich etwas bewirken kannst.

 

→ Stoppe die Infodemie 

Diese Pandemie ist auch eine “digitale Epidemie“, die eine Informationsflut verursacht. Um sie auf individueller Ebene zu stoppen, kann “Social Media Distancing” helfen. Als Manager*in solltest du nur relevante und aktuelle Informationen über die Situation weitergeben.

→ Mache die Situation klar 

Management in Zeiten von Unsicherheit, Wandel und Komplexität erfordert eine klare Kommunikation. Bemühe dich um Einfachheit und Transparenz. Sage deinen Mitarbeiter*innen nicht nur, was passieren wird, was nicht passieren wird und was du von ihnen erwartest, sondern verwende auch ihre Worte, bitte sie um ihr Feedback und beantworte ihre Fragen so gut wie möglich. Du kannst und sollst nicht alles wissen, aber was immer du weißt, kommuniziere mit Klarheit. Das gibt Sicherheit, stärkt das Vertrauen und schafft Offenheit in der Organisation. 

 

→ Vermittle ein Gefühl von Zweck 

In diesen unsicheren Zeiten kann es auch für deine Mitarbeiter*innen wichtig sein die gemeinsame Zielsetzung zu stärken. In einer Zeit, in der alles in Frage gestellt wird, auch das, woran wir glauben und wonach wir im Leben streben sollten, kann ein Gefühl der Zielsetzung und der Verbundenheit mit der Arbeit und deren Nutzen für die Kund*innen mehr denn je hilfreich sein. Stelle sicher, dass du den Anlass zu einer Diskussion und nicht zu einer Ankündigung nutzt. Nimm dir Zeit, um ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu verstehen und baue auf diesen auf.

Klingt nach einer Menge Veränderungen und Aufgaben? Wir fühlen mit dir. 

Aber anstatt über Erwartungen nachzudenken, versuche all diese Tipps und Erkenntnisse als Chance zu betrachten. Wir bei Codecool tun unser Bestes, aber wir tun noch nicht alles, was oben vorgeschlagen wurde. Das wichtigste ist, dass wir unser Bestes geben und zeigen, dass wir uns kümmern.

 

Deine zukünftigen Mitarbeiter*innen liegen uns ebenso am Herzen, auch weil wir sie gerade ausbilden. Wir bilden unsere Student*innen nicht nur zu den besten Nachwuchsprogrammierer*innen aus, die es auf dem Markt gibt, sondern helfen ihnen auch, ihre Soft Skills zu stärken und arbeiten mit ihnen in einem agilen Rahmen zusammen. 

 

So stellen wir sicher, dass sie nicht nur programmieren können, sondern auch in der Lage sind, die Herausforderungen zu meistern, die auf uns alle zukommen werden. 

Auf die Codecool-Art: 4 Grundwerte, die wir verfolgen, um Tech-Education zu verändern

Unternehmenswerte sind wichtig: Sie können ein Unternehmen und seine Marke definieren, helfen, die Unternehmensidentität zu kommunizieren und alle an der vereinbarten strategischen Ausrichtung zu halten. Wenn sie gut gemacht werden, wirken sie sich direkt auf die Kernaktivitäten aus und prägen den Arbeitsalltag im Unternehmen.

Wir bei Codecool versuchen seit Jahren, in unserer täglichen Arbeit 4 einfache Werte zu befolgen:

  1. Mut – um neue Sachen zu entdecken und ans Limit zugehen.
  2. Transparenz – Informationen auszutauschen und uns auszudrücken, nicht nur, wenn es angenehm ist.
  3. Qualität – bei allem was wir machen.
  4. Spaß – zu genießen was du machst, damit du immer besser wirst.

Aber Worte sind nur Worte. Sie mögen cool klingen, und wir können mit ihnen eine unsichtbare To-Do-Liste durchgehen, wie es jede ernsthafte Organisation tut, die eine Liste mit Grundwerten haben sollte. Aber wenn keine Aktion dahintersteckt, bedeuten sie nichts.

Das Schwierige an Werten ist also, sie nicht einmal zu definieren – vor allem, dass du sie besser basierend darauf definierst, woran du wirklich glaubst und was du tatsächlich tust. Es ist viel schwieriger, unseren Werten immer treu zu bleiben. Wie man sie in verschiedenen Situationen, bei jedem und zu jeder Zeit anwendet. Auch wenn es schneller, billiger oder einfacher wäre, sie einfach zu ignorieren.

Wir folgen unseren Werten durch interne Prozesse und Zeremonien, untereinander “im Hintergrund”, wie wir miteinander reden und unsere tägliche Arbeit erledigen. Wir folgen ihnen externen , wenn wir uns auf Partys treffen, wie der unsere Geschäftspartner, und diese erleben auch hautnah, wenn sie Codecooler-Absolvent*innen in ihrem Unternehmen willkommen heißen.
Und das liegt daran, dass wir diesen Werten auch während unserer Zusammenarbeit mit Studierenden treu bleiben: in der Art und Weise, wie wir ihnen das Lernen erleichtern und ihnen helfen, ihr Leben in brandneuen Tech-Karrieren neu zu beginnen.

Aber wie genau setzen wir unsere Kernwerte in unserem Training um, damit alle Betroffenen zufrieden sind?

Lasst uns dies vertiefen.

 

1. Mut: Verlasse deine Komfortzone

Mut zu haben, neue Dinge zu erforschen und Konventionen zu brechen, ist sehr attraktiv, aber zu scheitern kann beängstigend sein. Das Angehen neuer Herausforderungen hat also ihren Preis: Wenn wir uns selbst treu bleiben wollen, können wir nicht immer den sicheren Weg gehen.

Du kannst keine Innovationen oder tiefgreifendes Lernen erleben, ohne neue Sachen auszuprobieren. Und das Ausprobieren neuer Dinge bringt natürlich Versagen mit sich. Auf der anderen Seite: Je früher Sie scheitern, desto früher können Sie den Fehler beheben, und das mit den geringstmöglichen Kosten.

Deshalb fördern wir Learning by Doing und das Lernen aus Fehlern. Wir schätzen jeden Fehler gemeinsam. Wir geben immer Feedback und sehen
positive Verstärkungen bei Misserfolgen
, da sie ein wertvoller Teil des Prozesses sind. Zum Beispiel: “Schön, dass Sie diese Option ausprobiert und festgestellt haben, dass sie nicht funktioniert. Was haben Sie daraus gelernt?”

Um Innovation und Lernen durch natürliches Versagen zu erreichen, fokussiere dich mehr auf Prozesse, anstelle des Ergebnisses. Unser Ziel ist es, ein unterstützendes, ausfallsicheres Umfeld zu schaffen, in dem echtes Wachstum möglich ist. Daher konzentrieren wir unser Feedback auf das Verhalten und nicht auf Persönlichkeitsmerkmale.

Zum Beginn, unsere Mentor*innen (wir nennen unsere Trainer*innen ‘Mentor*innen’) kultivieren ein Growth-Mindset. Das bedeutet, dass wir sicherstellen, dass unsere Schüler*innen verstehen und voll und ganz davon überzeugt sind, dass ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten mit einer wachstumsorientierten Denkweise durch Engagement und harte Arbeit entwickelt werden können. Nicht durch Talent, Glück, gute Schulnoten oder das Ergebnis eines IQ-Tests aus dem letzten Jahr. Es hängt davon ab, wie sehr sie glauben, in der Lage zu sein, Programmieren zu erlernen. Diese Sichtweise schafft eine Liebe zum Lernen und eine Belastbarkeit, die für große Leistungen unerlässlich sind. Um dies zu erreichen, formulieren wir “fixe Denkweisen” um. Anstatt zum Beispiel zu sagen “Ich bin nicht gut darin, mathematische Probleme zu lösen”, schlagen wir vor: “Du hast vielleicht noch nicht deinen Weg gefunden, dieses mathematische Problem zu lösen. Aber hast du es versucht … ?”

Das Erlernen neuer Dinge kann auch einschüchternd sein. Wenn wir einmal in einer Wachstumsmentalität angekommen sind, wagen wir es endlich, unsere Komfortzone zu verlassen, um uns zu verändern und zu wachsen. Bei der Definition von Herausforderungen für unsere Schüler*innen konzentrieren wir uns auf die “Lernzone” oder die Zone der proximalen Entwicklung. Die Lernzone liegt zwischen der Komfortzone und der Panikzone – beides ist kein Ort zum Lernen. In der Komfortzone gibt es nichts Neues, aber in der Panikzone viel zu viel. In der Lernzone haben Sie jedoch die richtige Menge an Herausforderungen zu bewältigen. Die Zone der proximalen Entwicklung innerhalb der Lernzone ist der Ort, an dem der Lernende allmählich vom Erlernen der ersten Schritte mit Unterstützung (eines Mentors oder Gleichaltrigen) zum Erlernen weiterer Schritte ohne Hilfe (oder ohne „Gerüst“) übergeht.

Während des Lernprozesses achten wir darauf, immer Schritt für Schritt (manchmal in Babyschritten) vorzugehen. Wir beginnen routinemäßig uns selbst zu hinterfragen, unsere Überzeugungen und Wege. Wir drehen alte Steine um, erfinden das Rad neu, verstehen, wie und warum Dinge funktionieren oder nicht funktionieren, und kommen dann meistens auf „lausige“ neue Ideen – oder manchmal auf wirklich geniale. Und in der Zwischenzeit: Wir analysieren, wir öffnen unseren Geist, verstehen es, Probleme anzugehen, stärken unser Selbstvertrauen und lernen. Wir wachsen – und haben dabei viel Spaß.

Darüber hinaus führen wir regelmäßig Follow-ups und Retrospektiven durch. Unsere Mentor*innen nehmen auch den Mut auf, sich jedem Feedback von unseren Lernenden zu stellen und zuzugeben, wenn etwas schiefgelaufen ist – dann konzentrieren sie sich auf diese Verbesserungsbereiche und wenden sich an das Feedback zu Lernmöglichkeiten.

 

2. Transparenz: Wir teilen und drücken

Transparenz bedeutet für uns mehr als nur Ehrlichkeit. Es bedeutet, immer die Wahrheit zu sagen und so viele Informationen wie möglich zu teilen zum Nutzen aller – auch mit den Lernenden während des Lernprozesses.

Um eine transparente Kommunikation zu unterstützen, schaffen wir zunächst psychologische Sicherheit, eine Atmosphäre, die gegenseitiges Vertrauen und Wachstum fördert. In einem Team mit hoher psychologischer Sicherheit fühlen sich Teamkollegen sicher, Risiken im Umfeld ihrer Teammitglieder einzugehen. Sie sind zuversichtlich, dass niemand im Team jemanden in Verlegenheit bringen oder bestrafen wird, der einen Fehler zugibt, eine Frage stellt oder eine neue Idee anbietet.

Um dies zu erreichen:

  • bemühen Sie sich, unsere eigenen Spannungen zu erkennen und Spannungen bei anderen zu bemerken, die uns davon ablenken, anwesend zu sein oder uns wohl zu fühlen,
  • kommunizieren Spannungen so, dass andere nicht verletzt werden,
  • Geben Sie einen Kontext oder eine umfassendere Perspektive in Bezug auf eine Entscheidung oder ein Verhalten, um die Beteiligung und das Vertrauen weiter zu stärken,
  • organisieren Zeremonien (Teilen/Synchronisieren) außerhalb unserer täglichen Arbeit, um Fragen oder Informationen zu Erlebtem in verschiedenen Situationen transparent darzustellen.

Grundsätzlich gehen wir mit gutem Beispiel voran, indem wir transparent kommunizieren, auch um andere zu ermutigen, auch transparent zu kommunizieren.

Wir können dieses Prinzip in den folgenden Situationen anwenden:

  1. Wir geben Vorabinformationen über die Schulungen, Workshops usw. Wir verstecken keine nützlichen Informationen vor den Lernenden. Wir sagen allen, was wann und wie passieren wird.
  2. Wir klären Regeln, Rollen und Erwartungen. Dann haben wir einen Grund, den Lernenden “nein” zu sagen, wenn sie etwas fragen, das über unsere Zustimmung hinausgeht.
  3. Wir vermeiden bewusst Geheimnisse oder Tabus. Was, wie und warum die Mentorin/Trainerin tut, was sie tut? Es muss für alle klar sein. Zum Beispiel “Warum machen wir diese Übung?” Wir geben den Lernenden einen Kontext – mit einem sorgfältigen Timing der Informationen, damit sie beim Lernen helfen.
  4. Wir machen regelmäßige Mappings. Wir planen unseren Tag, die nächste Stunde, Übung und sogar den gesamten Kurs für alle im Voraus. Die Lernenden müssen immer den Prozess verstehen und wissen, wo sie sich befinden.
  5. Wir drücken unsere Gefühle aus. Wenn unser Mentor irgendwelche Spannungen hat, drückt er diese auch frei aus. Der Mentor ist auch nicht perfekt, er ist ein Mensch mit Gefühlen, Emotionen. Wenn die Lernenden beispielsweise nicht aufpassen, drückt der Mentor ihre Gefühle über die Situation aus und bittet sie dann, mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
 

3. Qualität: Wir investieren zusätzliche Arbeit, um einen echten Mehrwert zu schaffen

Wir verfolgen Qualität und Handwerkskunst bei allem, was wir tun oder von unseren Studenten oder Partnern erwarten.

Zunächst steigern wir die Qualität der Lernergebnisse erheblich, indem wir die Lernzeiteffizienz durch Anleitung, Unterstützung und Motivation durch unsere Pro-Mentoren maximieren. Im Gegensatz zum selbstgesteuerten Lernen ist es bei Kursteilnehmern mit Dozenten viel wahrscheinlicher, dass sie ihr Studium abschließen und am Ende verwertbare, praktische Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die sie später in einer Arbeitsumgebung tatsächlich anwenden können. Sie haben auch viel mehr Spaß.

Eine Möglichkeit, wie Codecool-Mentoren Schüler und Partner einbeziehen, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, ist die Befähigung. Am Anfang definieren wir gemeinsam Qualität und wie genau wir dorthin gelangen.

Wir befolgen die Grundsätze der Subsidiarität , die Das mag kompliziert klingen, aber es bedeutet nur, dass wir Probleme auf der untersten Ebene angehen, wo Informationen zu ihrer Lösung verfügbar sind. Das heißt, wenn es für die Studierenden aufgrund ihrer bisherigen Projekterfahrung bereits eine Lösung für ein bestimmtes Problem gibt, wird ihr Mentor sie ermutigen, die Lösung selbst zu finden und sie nicht an sie weiterzugeben.

Lösungsfokus ist eine Technik, die wir von übernommen haben Lösungsorientierte Kurztherapie. Es erfordert zukunftsorientiertes Denken und Ressourcenbewusstsein und baut auf dem Gedanken auf, dass “die Lösung sich nicht um das Problem kümmert”. Anstatt das Problem zu analysieren, analysieren wir das bevorzugte Ergebnis zusammen mit den verfügbaren Ressourcen und leiten die möglichen Wege “von oben nach unten” ab, um es vom gewünschten Endergebnis ausgehend rückwärts auszurollen.

Die agile Methodologie ist ein einfaches Toolset, das im Kontext der Softwareentwicklung verwendet werden kann, und wir verwenden es auch ausgiebig. Wir gehen sogar so weit, unsere Lernpläne um agile Zeremonien herum aufzubauen und lassen unsere Studenten ihre Projekte jeden Freitag ab der ersten Woche ihrer Lernreise vor echten “Kunden” demonstrieren, vertreten durch unsere einstellenden Partnerunternehmen.< /p>

Wir glauben auch an effiziente, zielorientierte Besprechungen und Lernsitzungen. Wir respektieren die Zeit des anderen, kommen pünktlich an und halten den Zeitrahmen jederzeit ein – aber das ist nur die eine Seite der Geschichte.

Wir beginnen jedes Meeting mit einer Check-in-Runde, in der wir besprechen, wie sich alle fühlen, damit wir “ankommen”, also äußere Probleme hinter sich lassen können, indem wir sie anerkennen und die Stimmung der Team. Das mag wie ein Overkill oder eine Zeitverschwendung klingen, aber es ist einfach nicht die 10 Minuten wert, die es spart. Die Leute neigen dazu, sich nach dieser kurzen Routine aktiver und effizienter zu konzentrieren und zu beteiligen, und die indirekte Zeitersparnis ist viel mehr als die Zeit, die das Ganze dauert.

Wir machen am Ende auch einen Check-out, um uns mitzuteilen, wie wir uns damals fühlen, und falls es noch etwas zu sagen gibt, um sicherzustellen, dass wir unsere gemeinsame Zeit für das Meeting optimal nutzen.

Abgesehen von diesen allgemeinen Besprechungsroutinen führen wir jeden Morgen mit unseren Schülern auch kurze Anwesenheitstreffen durch. Bei diesem Treffen beantwortet jeder (einschließlich Mentoren) eine einfache, zufällige Frage, die von einem Bot generiert wird (wie zum Beispiel die eine TV-Show, die dich immer zum Lachen bringt, oder wer ist dein Lieblingssuperheld und warum). Wir reagieren nicht auf Antworten, wir teilen nur und hören zu. Ziel ist es, positiv in den Tag zu starten und jeden Tag bewusst die menschliche Komponente in unsere Arbeit und unser Lernen einzubringen, die auch ein wichtiges Werkzeug für den Aufbau einer “Teal Organisation” mit hohen Qualitätsstandards.

Und zu guter Letzt bauen wir auf den 4 Prinzipien des Tuen des Nichts-Tuns, was in unserem Fall im Grunde eine von Mentor*innen verfolgte Coaching-Haltung ist. Die Grundsätze sind die folgenden:

  1. Wir kennen nicht die eine Wahrheit: Die Mentor*in/Trainer*in kennt die Wahrheit nicht, teilt ihr Wissen nur durch ihre Erfahrung. Jeder kann die Gedanken des Mentors oder anderer hinterfragen, offene Fragen stellen und eine konstruktive Debatte beginnen.
  2. Wir urteilen nicht: Wir geben spezifisches Feedback zu Verhaltensweisen und weisen Personen keine Labels zu.
  3. Wir übernehmen keine Verantwortung von anderen, insbesondere nicht von Lernenden: Derjenige, der hart arbeitet, lernt tatsächlich durch Handeln. Wenn der Mentor/Trainer hart arbeitet, bedeutet dies, dass er selbst viel lernt, aber nicht unbedingt die Lernenden. Deshalb kann der Mentor zum Beispiel die Tastatur eines Lernenden in der Regel nicht berühren. Wir sagen auch: Lernende sollten die meiste Zeit damit verbringen, eine Aufgabe zu üben, zu kommunizieren und zu erarbeiten. Die Hauptverantwortung des Mentors/Trainers besteht darin, das Lernen zu erleichtern, aber die Verantwortung liegt beim Schüler – er besitzt sein eigenes Lernen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
  4. Wir geben keine Lösungen: Wir verraten keine Tricks und geben keine endgültigen Antworten. Der Lernprozess ist wichtiger als die endgültige Antwort. Unser Ansatz ist Coaching – wir helfen den Lernenden mit Fragen, Anleitung, Motivation.

Manche Leute interpretieren „Nicht-Tun“ intuitiv als etwas Passives, Entspanntes oder Fauliges. Wenn jedoch keine Maßnahmen erforderlich sind, kann es bereits „übertrieben“ sein, etwas zu tun. Tatsächlich können Maßnahmen manchmal mehr schaden als nützen.

Wenn wir eine Pflanze anbauen und mit gesundem Boden, Sonne und Wasser die richtigen Wachstumsbedingungen geschaffen haben, ist es irgendwann am besten, das Wachstum der Pflanze einfach in Ruhe zu lassen. Mehr Wasser, mehr Sonne, mehr Dünger helfen nicht, tatsächlich kann zu viel davon das Wachstum der Pflanze ersticken. Wir bleiben aufmerksam, verbunden mit den Bedürfnissen der Pflanze, aber vorerst ist Nichtstun genau das Richtige.

Wir tun unser Bestes, um unsere Pflanzen nicht zu töten, sondern sie wachsen zu lassen und ihre höchste Qualität zu erreichen.

 

4. Spaß: Wir sorgen dafür, dass jeder die Fahrt genießt

Die Wahl von Codecool ist eine lebensverändernde Entscheidung sowohl für unsere Tageskursteilnehmer als auch für unsere Kollegen – deshalb haben wir Spaß immer ganz oben auf der Prioritätenliste. Wenn dir etwas Spaß macht, wirst du besser darin. So einfach ist das.

Wir glauben, dass Lernen und Arbeiten Spaß machen, unbeschwert und möglicherweise ein flow auch Erfahrung. Wir nehmen uns auch nicht sehr ernst. Wir achten darauf, so viel wie möglich über uns selbst lachen zu können.

Unsere Studenten lernen Technologien und neue Fähigkeiten durch lebensnahe, aber dennoch spielerische und spaßige Projektaufgaben anstelle von langweiligen, schweren Lehrbüchern und Frontalvorträgen.

Eine unterhaltsame Lernerfahrung führt aufgrund der positiven Assoziation zu einem besseren Endergebnis:

  1. Wir erleben, dass wir alle (einschließlich des Mentors) nur Menschen sind. Wir alle machen Fehler und lachen gemeinsam über uns selbst.
  2. Wir konzentrieren uns auf die Reise, das Experiment, etwas Neues zu lernen. Dieses Abenteuer, die Entdeckung kann sehr angenehm sein, echter Spaß.
  3. Wir teilen interessante kleine Details, Fun Facts, alles rund um das Thema.
  4. Wir führen mehr interaktive, praxisorientierte Sitzungen und weniger Frontalsitzungen und Präsentationen durch. Die Lernenden werden sich am meisten an die “Erfahrung” erinnern: wenn sie sich bewegten, redeten, übten, lachten usw.

Das war’s im Grunde – und natürlich noch viel mehr. Aber alle “geheimen” Zutaten unserer Lernmethode und -routinen aufzulisten ist einfach nicht in einem Artikel möglich.

Wir wissen, dass jedes Unternehmen anders ist und auch Ihre Werte in Ihrem Unternehmen müssen anders sein – nicht besser oder schlechter, nur anders. Ich hoffe, Sie fanden diesen Einblick in die Codecool-Werte und unsere Art und Weise, mit ihnen zu arbeiten, inspirierend und wir haben Sie dazu gebracht, über Ihre nachzudenken.

Welche Kernwerte haben Sie in Ihrem Unternehmen? Was tust du, um ihnen jeden Tag zu folgen?

Halten Sie einmal inne und denken Sie darüber nach und finden Sie kreativere Wege, ihnen treu zu bleiben. Es wird Ihre Zeit wert sein.

Rückblick 2020 – Drei unerwartete Erfolgsgeschichten

Um dieses schwierige Jahr auf einem Hoch zu beenden, möchten wir kurz auf drei unserer Erfolgsgeschichten zurückblicken.

Mit dem bevorstehenden neuen Jahr haben wir begonnen, auf alles zurückzublicken was wir im Jahr 2020 erlebt haben. Alle Höhen und Tiefen, die unvorhergesehenen Herausforderungen und die unerwarteten Erfolge, große Momente und Erkenntnisse.

Wir haben uns entschlossen, uns gemeinsam zu erinnern, wofür wir heute bei Codecool wirklich dankbar sind.

Es gibt tatsächlich zu viele Dinge, die wir erwähnen könnten, aber zu wenig Platz, um alles aufzulisten. Zuerst gilt unser Dank unseren unschätzbaren Partnerschaften mit unseren großartigen Kunden, die unser wohl härtestes Jahr mit uns überstanden haben. Dann die über 1000 neuen Schüler*innen, die uns ihre Träume und Ambitionen in unserer Schule anvertrauten. 160 Absolvent*innen beginnen ihre ersten technischen Jobs bei unseren Partnern und Unternehmen. Wir möchten auch unserem kontinuierlich wachsendem internationalen Team von 140 Kolleg*innen danken, die hart daran arbeiten, alles möglich zu machen.

Wir haben dieses Jahr viel zusammen durchgemacht.

Es gibt nun drei Erfolgsgeschichten, die wir im Folgenden näher erwähnen möchten und die uns in dieser Weihnachtszeit stolz und dankbar machen. In der ersten geht es darum, wie wir denjenigen helfen können, die an vorderster Front gegen die neue Pandemie kämpfen. Im zweiten Teil führen wir aus, wie wir geholfen haben, das Leben derjenigen zu verändern, die im Zuge der Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben. Drittens, dass wir eingeladen wurden, in den kommenden Jahren die Strategie für digitale Bildung und Berufung in Europa mitzugestalten.

1. Unterstützung von Held*innen an vorderster Front – Rettung von Leben durch den ungarischen Rettungsdienst

Anfang März ist der Ungarische Nationale Rettungsdienst (NAS) plötzlich vor einer unerwarteten technischen Herausforderung gestanden. Da die globale Pandemie bereits vorhanden war und ihre Kolleg*innen an der Front gegen eine steigende Nachfrage nach dringender medizinischer Hilfe mit einem beispiellosen Gesundheitsrisiko kämpfen, hat sich herausgestellt, dass sie auch nicht genügend technische Unterstützung hatten. Da das diensthabende Krankenwagenpersonal nicht in der Lage war, den Lagerbestand an Schutzausrüstung an verschiedenen Standorten in Echtzeit zu überwachen, war es nicht sicher, wo es auf seiner tatsächlichen Route Masken, Handschuhe und andere wichtige Vorräte finden konnte. Außerdem haben dem Beschaffungsmanagement die erforderlichen Statusinformationen gefehlt, um überall eine zeitnahe Bevorratung zu gewährleisten. Dies hat den Rettungsdienst erheblich verlangsamt und zusätzliche Leben riskiert.

Wir sind zur Hilfe gekommen. Unsere Entwickler*innen haben eine neue App für die Ambulanzkolleg*innen erstellt, mit der Schutzausrüstungsbestände in Echtzeit nach Standort gemeldet und überwacht werden können. Wir haben einen funktionierenden Prototyp der App in nur 2 Tagen geliefert und danach in ein paar Tagen fertiggestellt. Ende März war es landesweit im Einsatz.

Zu diesem Zeitpunkt haben unsere Entwickler*innen und Schüler*innen bereits an einer anderen App für den Rettungsdienst gearbeitet: Diese verfolgt den Arbeitsstatus der 8000 Mitarbeiter*innen in Echtzeit und verbessert so die Effektivität der Arbeit an vorderster Front.

Wir waren froh, dass wir die Arbeit unserer alltäglichen Held*innen auf unsere eigene Weise unterstützen konnten. Wir sind auch in Zukunft hier, um zu helfen.

2. Arbeitssuchende zu zukunftssicheren Karrieren verhelfen – staatlich unterstützte Tech-Kurse

Gleichzeitig ist im Schatten der Gesundheitskrise eine Wirtschaftskrise entstanden. Es ist zu groß angelegten Entlassungen gekommen, und tausende von Menschen standen nun von einem auf den anderen Tag auf der Straße. Auf Grund dieser Situation hat die ungarische Regierung am 11. Mai 2020 das Redesign-Programm gestartet, welches aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wurde. Im Rahmen des Programms hatten Arbeitssuchende die Möglichkeit, kostenlos an hochwertigen digitalen Kursen teilzunehmen, um sich eine zukunftssichere Tech-Karriere aufzubauen.

Codecool hat sich als Institut beworben und wurde schließlich im September als eine der Partnerschulen ausgewählt. Wir haben in den folgenden Wochen über 300 ausgewählte Schüler*innen eingeschrieben, welche mit ihrer viermonatigen Ausbildung im Oktober begonnen haben.

Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieser Initiative zur Digitalisierung mitteleuropäischer Arbeitskräfte zu sein, die das Leben von so vielen Individuen Tag für Tag zu verändern.

3. Beitrag zu einer digitalisierten Erwerbsbevölkerung in Europa – Mitgliedschaft in der European Software Skills Alliance

Der IT-Fachkräftemangel liegt in Europa bereits über 50%, was bedeutet, dass mehr als die Hälfte der europäischen Belegschaft umgeschult werden muss, um offene Stellen zu besetzen. Einer der Bereiche mit der größten Lücke ist die Softwareentwicklung.

Um die Herausforderung auf strategischer Ebene anzugehen, haben DIGITALEUROPE und eine Allianz von 26 Softwarepartnern die European Software Skills Alliance (ESSA) ins Leben gerufen, um die neue Software Skills Strategy und den Berufslehrplan für Europa zu entwerfen und umzusetzen.

Codecool ist stolz darauf, als einer der 26 Partner der Allianz ausgewählt worden zu sein. Wir werden daran arbeiten, flexiblere, kürzere und vielfältigere Bildungswege zu schaffen, von denen sowohl Einzelpersonen profitieren, die ihre digitalen Fähigkeiten erweitern, als auch Unternehmen, die ihre digitale Zukunft aufbauen wollen.

Nachdem wir uns an diese Geschichten erinnert haben, freuen wir uns auf ein hoffentlich weniger herausforderndes, aber ebenso lohnendes neues Jahr.

Wir wünschen euch schöne Feiertage voller schöner Momente auf die ihr zurück blicken könnt und, dass ihre eure eigenen Erfolgsgeschichten feiert.

Mehr Frauen in die Technik!

Es nehmen immer noch viel weniger Frauen an den Softwareentwicklungaprojekten der Zukunft teil, als dies für die Gesellschaft gesünder wäre. Erfahre, wie Codecool versucht, die Kluft zwischen den Geschlechtern in der IT zu schließen.

Es nehmen immer noch viel weniger Frauen an den Softwareentwicklungaprojekten der Zukunft teil, als dies für die Gesellschaft gesünder wäre. Erfahre, wie Codecool versucht, die Kluft zwischen den Geschlechtern in der IT zu schließen.Der IT-Sektor hat lange Zeit mit Problemen der Geschlechterdiversität zu kämpfen, und obwohl dieses Thema in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert wurde, hat sich nichts Wesentliches geändert. In Ungarn liegt die Quote der Frauen, die im IT-Sektor arbeiten, immer noch bei 10 bis 15%, was ein stark unterrepräsentierte Gesellschaft entspricht; obwohl es mittlerweile zu einer fundamentalen Wahrheit geworden ist, dass Diversität sowol aus moralischen als auch aus geschäftlichen Gründen wünschenswert ist oder sein sollte.

Technologie beeinflusst alle Aspekte unseres Lebens, von der Gesundheitsversorgung über den Verkehr bis hin zu persönlichen Beziehungen. Die von den Entwicklern codierten Programme wirken sich auf einen zunehmenden Teil unseres Lebens aus, während nur eine winzige Minderheit der Menschheit Codierung, Algorithmen und künstliche Intelligenz verstehen kann. Trotzdem hat diese kleine Gruppe der Bevölkerung eine enorme Verantwortung für die Erstellung von Codes, die die Probleme der gesamten Gesellschaft und auch die Unterschiede innerhalb der Gesellschaft berücksichtigen. Eine unausgewogene Darstellung von Programmierern kann tatsächlich unsere Zukunft beeinflussen!

Die meisten Programmierer entwicklen natürlich nicht absichtlich voreingenommene Technologien, aber unsere eigenen Erfahrungen und unsere Vergangenheit beeinflussen uns unweigerlich, wenn wir Entscheidungen treffen; und solche Entscheidungen werden dann in die Technologie integriert, die wir bauen, die unsere Lebenweise prägen und ohne Diversität erhebliche Schäden verursachen können. Beispielsweise können soziale Gruppen, die in bestimmten Fällen nicht vertreten sind, benachteiligt werden. Auch Frauen.

Der Mangel an Diversität wirft jedoch nicht nur ethische Fragen auf, sondern kann auch die Geschäftsergebnise eines Unternehmens und seine Fähigkeit zur Durchführung von Innovationen erheblich beeinflussen.

„Mehrere Studien und die Erfahrung unserer Partner beweisen auch, dass diversifiziertere Managementteams mit höherer Wahrscheinlichkeit eine höhere Rentabilität aufweisen als Unternehmen, die von homogenen C-Level-Managern geführt werden. Die Teams innerhalb von Codecool setzen dieses Prinzip ebenfalls in die Praxis um: Der Anteil unserer weiblichen Manager hat bereits 50% erreicht. Diversifiziertere Teams bringen neue Sichtweisen zur Diskussion und entwickeln alternative Lösungen, die von einer homogeneren Gruppe nicht unbedingt erreicht werden konnten. Die vielschichtigen Ansätze und die Fähigkeit, Probleme erfolgreicher zu lösen, tragen am Ende direkt zu einer besseren Geschäftsleistung bei. Wir bemühen uns, unseren Unternehmenspartners eine farbenfrohere und vielseitigere Basis von Programmierern und technischen Talenten in der bekannten Codecool-Qualität zur Verfügung zu stellen, damit auch sie von den Vorteilen der Diversität profitieren können“, sagte Lea Kalocsai, Vertriebsleiterin bei der führenden ungarischen Programmierschule Codecool.

Bildung ist der Schlüssel
Nur wenn mehr Frauen ausgebildet werden, wird es mehr weibliche Programmierer geben. In Ungarn beträgt die Quote der Schülerinnen in IT-Trainingen heute jedoch nur noch 10-15%. Dieses Verhältnis ist stark unterrepräsentiert und liegt immer noch weit von der 30%-Schwelle entfernt, oberhalb derer sich Minderheiten nicht benachteiligt fühlen.

Es gibt immer noch mehrere Stereotypen, die mit der Codierung verbunden sind. Menschen neigen dazu, sich Codierer als Männer vorzustellen, die eine Brille tragen und den ganzen Tag in einem dunklen Raum sitzen. Es ist ein langer Prozess, ein solches Image zu ändern, und neben IT-Unternehmen müssen sich auch Bildungseinrichtungen aktiv an der Änderung dieser Denkweise beteiligen.

„Codecool möchte Mädchen und Frauen darauf aufmerksam machen, dass sie in technologischen, digitalen und Programmierer-Trainingen und Karrierewegen willkommen sind. Als aufgeschlossenes, transparentes Unternehmen bemühen wir uns, die Stereotypen zu beseitigen, die mit Technologie.- Programmier- und Führungsaufgaben in Mittel- und Osteuropa verbunden sind. Eines unserer Hauptziele ist es, die 20%-Rate unserer Schülerinnen – die ansonsten sogar jetzt noch über dem Durchschnittsniveau in diesem Sektor liegt – weiter zu erhöhen und einer Generation von viel diversifizierteren professionellen Mitarbeiterern und Start-ups zu helfen, ihre Karriere zu beginnen und zu entwickeln“, sagt Anna Ferenczy, Marketingleitering von Codecool.

Aus Sicht der Wirtschaftsleistung ist es entscheidend, immer mehr Programmierer in Ungarn zu haben. Ähnlich wie bei internationalen Trends ist auch in Ungarn die Zahl der IT-Absolventen geringer als die freien Stellen. Auf dem Arbeitsmarkt sind etwa 22 bis 22,5 Tausend IT-Stellen zu besetzen. Unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität von Unternehmen und der Schaffung sozialer Gleichstellung ist es wichtig, wie viele von ihnen künftig von Frauen besetzt werden können.

Im Zusammenhang mit diesem Thema empfehlen wir dir dringend, einen Blick auf unseren Blog-Beitrag auf der Forbes-Liste “30 erfolgreiche Coder-Frauen unter 30“ zu werfen, in dem du 11 hochtalentierte Codierer treffen kannst, die bei Codecool gelernt haben.

Dieser Artikel wurde am 7. Dezember 2020 auf forbes.hu veröffentlicht.

Codecool als vielversprechendstes Scale-up in Ungarn ausgezeichnet

Die Codecool Akademie wurde von The Next Web unter die 100 aufregendsten Scale-up-Unternehmen in 20 europäischen Ländern gewählt. Hierbei handelt es sich überwiegend um IT-Unternehmen, die sich bereits erfolgreich in der Startphase befinden, ihr vielfältiges Wachstumspotential bereits unter Beweis gestellt haben und in mehreren Phasen ein erhebliches Kapital beschaffen konnten. Noch wichtiger ist, dass Codecool als das vielversprechendste Scale-up in Ungarn gilt.

Das in Amsterdam ansässige The Next Web hat als Tech-Blog gestartet und entwickelte sich mittlerweile zu einem führenden professionellen IT-Forum. Neben der Bereitstellung von Nachrichten, Events und der Registrierung von Fachleuten, zieht die „Tech5-Liste“, die seit sieben Jahren jährlich veröffentlich wird, die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Jedes Jahr wählen sie 100 Unternehmen aus, die ihrer Meinung nach besonders bemerkenswert sind. Voraussetzung für die Auswahl ist, dass die Unternehmen eine mindestens 5-jährige Geschichte haben und in der Lage sein müssen, erhebliches Kapital zu beschaffen, um ihre Rentabilität zu beweisen. Jedes Jahr werden fünf Unternehmen aus jedem der zwanzig Länder ausgewählt, dann werden die Top-Unternehmen dieser Liste von 100 ausgewählt. Es überrascht nicht, dass der Gewinner des Jahres 2020 das finnische Unternehmen „Wolt“ ist, das die Pandemiesituation durch die Schaffung eines neuen Modells für die Lieferung von Lebensmitteln ausnutzen konnte.

Codecool wurde in der „Tech5 2020-Shortlist“ als ungarisches Nummer-1-Unternehmen ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr hat das Einkommen (zum ersten Mal) mehr als 1 Milliarde HUF betragen: Während der diesjährigen Epidemie hat das Unternehmen innerhalb weniger Tage erfolgreich zum Online-Training gewechselt und hat sein Kursangebot durch kürzere Trainings mit Schwerpunkt auf spezielle Fachgebiete erweitert.

„Obwohl Start-up-Unternehmen in den Augen der Öffentlichkeit moderne Innovationen manifestieren, widmen die seriösesten Investoren besondere Aufmerksamkeit solchen Unternehmen, die in die Phase des Scale-up eingetreten sind. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Idee hinter der Gründung des Unternehmens bereits bestätigt, und das Unternehmen hat seine Lebensfähigkeit bewiesen. Von nun an hängt der Erfolg des Unternehmens nicht mehr in erster Linie vom Glück und den launischen Veränderungen der Marktnachfrage ab, sondern von der Eignung des professionellen Managements“, erklärt Mitbegründer und CEO von Codecool József Boda. „Wir verdanken einen wesentlichen Teil unseres Wachstums der letzten Jahren Investoren und Beratungsunternehmen, die unsere Arbeit durch professionelle Beratung und insbesondere durch Kapital unterstützt haben. Ohne sie kann keine internationale Expansion oder Erweiterung unseres Portfolios stattfinden.“