Vorteile eines Growth Mindsets in der Ausbildung von Developern

Ein Growth Mindset kann über den Erfolg der Ausbildung von Entwickler*innen entscheiden. Deshalb haben wir dieses Konzept zu einem zentralen Element unserer Lehrmethode gemacht. Informieren Sie sich über die Vorteile eines Growth Mindset und erfahren Sie, wie es bei Codecool in der Praxis funktioniert.

growth mindset sticky note

Codecooler werden in unseren Full-Stack-Development-Kursen zu kompetenten und motivierten Junior-Entwickler*innen. Sie sind in der Lage, sich am Arbeitsplatz schnell neues Wissen anzueignen und verfügen über alle relevanten Hard- und Soft Skills, die sie zu den Besten auf dem Markt machen.

Aber wie erreichen sie das in nur zehn Monaten? Eine wichtige Komponente ist das Growth Mindset – diese “Fähigkeit” treibt ihren Fortschritt hinter den Kulissen an und hilft ihnen, sich in einer Weise weiterzuentwickeln und zu wachsen, die sie nie für möglich gehalten hätten. Erfahren Sie nun mehr über das Growth Mindset.

Was ist das Konzept von Growth Mindset?

Das Growth Mindset beschreibt eine Denkweise, wie man mit Herausforderungen und Fehlern umgeht.

Wenn Sie über ein Growth Mindset verfügen, wissen Sie, dass ein Rückschlag nicht bedeutet, dass Sie ihn immer wieder erleiden müssen. Das ist nur der natürliche Weg des Fortschritts und Sie sind sich darüber bewusst, dass Ihre Fähigkeiten nicht in Stein gemeißelt sind.

Das wissen wir seit dem TED-Talk von Carol Dweck aus dem Jahr 2014.

Just because some people can do something with little to no training, it doesn’t mean that others can’t do it (and sometimes do it even better) with training.

growth mindset drawing

Die Bedeutung von Growth Mindset in der Bildung

Ein Fixed oder Growth Mindset kann über den Erfolg einer Ausbildung entscheiden.

Aber warum?

Weil ein Growth Mindset während der Ausbildung dazu führt, dass die Student*innen verstehen, dass ihr Potenzial von ihrer Arbeit abhängt. Es liegt nicht an einem Talent, mit dem sie geboren wurden, oder an anderen äußeren Faktoren. Sobald sie dies glauben, beginnen die Studierenden zu gedeihen und Fortschritte zu machen, wie sie es nie für möglich gehalten hätten.

Carol Dweck hat diese Theorie 30 Jahre lang erforscht. Ihren Forschungen zufolge neigen Kinder dazu, ein angeborenes Growth Mindset in Bezug auf ihr Potenzial zu haben. Erwachsene hingegen sind in Bezug auf ihre eigenen Fähigkeiten und die der anderen in vielen Bereichen bereits auf eine fixe Denkweise konditioniert, was ihre Fähigkeit zum Fortschritt einschränkt.

Was ist ein Fixed Mindset?

Wir alle haben eine fixe Einstellung zu bestimmten Dingen, vor allem zu unseren eigenen Fähigkeiten.

Wir neigen zu der Annahme, dass unsere Fähigkeiten auf Talent beruhen und durch die Umstände geprägt sind. Darüber hinaus, dass unser Verständnis oder unser Können nicht wirklich verbessert werden können. Dies kann jedoch den Fortschritt in vielen Bereichen des Lebens einschränken.

Das Schreiben von Code ist ein perfektes Beispiel dafür. Die meisten Menschen glauben, dass sie nicht programmieren können, weil sie nicht gut in Mathematik sind oder weil sie nicht von Natur aus technisch veranlagt sind. Sie sehen nicht, wie sie mit der richtigen Einstellung und der richtigen Methodik ihr Verständnis verbessern können.

growth mindset hand watering plant

Die Bedeutung eines Growth Mindset für Unternehmen

Die immer größer werdende IT-Talentlücke bremst die Digitalisierung und viele Unternehmen aus. Es besteht also ein weltweiter Bedarf an der Ausbildung neuer technischer Fachkräfte und an der Umschulung von Mitarbeiter*innen. Doch in vielen Unternehmen gibt es noch immer eine massive Mauer zwischen Developern und Nicht-Developern. Es scheint jedoch keinen konkreten Plan zu geben, wie man diese Mauer überwinden kann.

Wir bei Codecool sind der Meinung, dass technische Ausbildung am besten durch die Pflege von Growth Mindset und das Feiern anfänglicher Fehler erfolgt. Menschen machen manchmal Fehler, wenn sie sich anstrengen und es wagen, aus ihrer Komfortzone herauszutreten. Aber gerade dann sammeln sie wertvolle Erfahrungen und machen Fortschritte, also sollte man davor keine Angst haben.

Wir bauen auf ein Growth Mindset, damit die Talentlücke der Vergangenheit angehört und die Digitalisierung möglich wird. Aber wie sieht Growth Mindset bei Codecool in der Praxis aus?

Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden!

Growth Mindset bei Codecool

Unser Geschäftsmodell basiert auf einer wachstumsorientierten Denkweise und es hat sich als erfolgreich erwiesen. Wir brechen die Mauern zwischen technischen und nicht-technischen Talenten und helfen Menschen, auch ohne Tech-Hintergrund, die besten Nachwuchskräfte auf dem Markt zu werden.

1. Wir konzentrieren uns auf den Anfang

Während des Bewerbungsprozesses schauen wir nicht auf Abschlüsse, technische Erfahrungen oder Erfolge, sondern auf die Ziele, den Antrieb und besondere Aspekte des persönlichen Profils unserer Bewerber*innen. Wir prüfen ihr logisches Denken und ihre Englischkenntnisse, jedoch keine weiteren Hard Skills. Unsere Fallstudien belegen, dass bestimmte Soft Skills ein besseres Indiz für den zukünftigen Erfolg unserer Student*innen sind.

2. Sie verstehen das große Ganze auf Anhieb

Anstatt unser Wissen für uns zu behalten, weihen wir unsere Student*innen in das Gesamtbild hinter unserem Ansatz ein. In den ersten Tagen stellen wir ihnen die Theorie des Growth Mindset vor, teilen unseren Umsetzungsplan mit ihnen und zeigen ihnen ihren Platz im Gesamtkonzept hin. Sie verstehen, dass es ihr eigener Weg ist, ein technisches Talent zu werden, und dass sie die treibende Kraft hinter dieser Entscheidung sind. Wenn sie sich anstrengen, werden sie erfolgreich sein.

3. Wir setzen unsere Handschrift auf ihren Erfolg

Unsere Methode ist effektiv und unser Glaube an den Erfolg unserer Studierenden ist felsenfest. So fest, dass wir vertraglich verpflichtet sind, sie einzustellen, wenn sie unsere Jobgarantie annehmen. Gelingt uns das nicht innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss unseres 10-monatigen Full-Stack-Development-Kurses, gehen die Studiengebühren zu unseren Lasten. Bislang haben 98 % unserer Absolvent*innen mit unserer Hilfe einen Job gefunden und 100 % arbeiten nach unserem Kurs in neuen technischen Berufen.

4. Sie arbeiten in agilen Teams in einer Arbeitsplatzsimulation

Die Codecooler arbeiten während des Kurses sowohl individuell als auch in agilen Projektgruppen. Sie sammeln Erfahrungen mit der agilen Arbeitsweise und lernen eine Menge voneinander. Auf diese Weise entwickeln sie eine Menge neuer Fähigkeiten. Ganz zu schweigen davon, dass sie großartige Teamplayer*innen mit soliden Soft Skills werden.

5. Wir fördern eine Kultur des Scheiterns

Wir ermutigen unsere Student*innen, neue Dinge zu versuchen und dabei Scheitern zuzulassen. Auf diese Weise lernen sie, alternative Lösungsansätze für Probleme zu finden und eine analytische Einstellung zu entwickeln. Darüber hinaus lernen sie zu verstehen, dass Scheitern unvermeidlich ist und sie sich danach mental sammeln müssen, um wieder durchzustarten um später am Arbeitsplatz weniger zu versagen.

6. Sie erhalten anspruchsvolle, aber erreichbare Ziele

Die Aufgaben, die unsere Student*innen erhalten, werden sorgfältig entwickelt, um dem aktuellen Stand ihrer Fähigkeiten und ihres Selbstvertrauens während des Kurses zu entsprechen. Mentor*innen und Gleichaltrige stehen ihnen zur Seite, zudem werden Ressourcen bereitgestellt. Wir stellen jedoch sicher, dass wir keine endgültigen Antworten geben, sondern die Studierenden stattdessen ermutigen, ihre eigenen Lösungen für die Herausforderungen zu finden.

7. Sie betrachten die Testergebnisse als Momentaufnahme, nicht als Urteil

Eine häufige Bewertung der Fortschritte hilft unseren Student*innen zu erkennen, wo sie in einem Prozess stehen und woran sie noch arbeiten müssen. Wir versuchen sicherzustellen, dass die Ergebnisse von Tests und Prüfungen nicht als Urteil verstanden werden. Stattdessen helfen wir ihnen zu verstehen, wo sie im Prozess stehen und bemühen uns, ihre Motivation aufrechtzuerhalten.

Das Ergebnis von Growth Mindset in der Ausbildung

Was ist das Ergebnis all der oben genannten Elemente?

Nun, Codecooler …

… werden zu großartigen Teamplayer*innen. Sie sind gute Kommunikator*innen und können ihre Verantwortlichkeiten und Erfolge mit ihren Kolleg*innen teilen. Sie übernehmen Verantwortung für Herausforderungen und unterstützen die Entwicklung anderer.

… können Dinge durchsetzen. Sie sind in der Lage, Herausforderungen schnell und effizient zu lösen und können verschiedene Optionen ausprobieren, bis sie erfolgreich sind.

… lernen schnell. Sie wissen, wie sich harte Arbeit direkt auf ihre eigene Entwicklung auswirkt, können sich neues Wissen schnell aneignen und legen die Messlatte für sich selbst gerne höher.


Suchen Sie nach talentierten Developern?

Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem nächsten Junior-Developer sind, sollten Sie eine Partnerschaft mit Codecool in Betracht ziehen. Wir verfügen über ein aktives Netzwerk von hochqualifizierten Entwickler*innen und flexible Rekrutierungsprozesse, die Ihnen schnellen Zugang zu den besten Talenten bieten.

Wachsen Ihre Teams? Wir können Ihnen helfen, Ihren nächsten Junior zu finden, der innerhalb weniger Tage nach Ihrer Kontaktaufnahme in Ihrem Team sein könnte.

Sie wollen Ihre besten Kolleg*innen nicht gehen lassen? Wir bieten auch Up-Skilling- oder Re-Skilling-Dienste an. Wir freuen uns, unsere flexiblen Schulungsprogramme genau auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden und sie zu Ihren wertvollsten und qualifiziertesten digitalen Ressourcen zu machen.

Falls Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns! Sie können auch jeden Freitag einen unserer Demo-Tage besuchen, online oder persönlich, um sich von den Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Student*innen zu überzeugen.

Wir freuen uns darauf, bald von Ihnen zu hören!

Coole Führungskräfte: Claudia Tamași, CM @Codecool Rumänien

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In dieser Blogpost-Reihe setzen wir uns mit den Menschen zusammen, die die Vision von Codecool verwirklichen. Dürfen wir vorstellen: Claudia Tamași (Niculiță), Country Managerin von Codecool Rumänien.

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Codecool ist der richtige Ort um inspirierende Menschen kennenzulernen. Jeden Tag treffen intelligente, ehrgeizige und coole Studenten*innen, die bei uns studieren, um ihre Karrieren und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern. Außerdem treffen wir innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Unternehmen, die unsere Absolvent*innen beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen. Aber es sind nicht nur die Student*innen und die Führungskräfte unserer Partnerunternehmen, die uns inspirieren. Wir stellen auch sicher, dass wir mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenarbeiten, die die Mission und Vision von Codecool mit Leben erfüllen.

Wir haben uns mit einer dieser Kolleg*innen über ihre aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten unterhalten. Wir sind stolz, Ihnen Claudia Tamași (Niculiță), Country Managerin von Codecool Rumänien, vorzustellen.

Claudia, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest?

Ich bin neugierig, liebe es, mich selbst zu entdecken und gehe gerne in die Natur. Zudem bin ich Ehefrau, Tochter und Schwester. Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig und ich möchte so viele sinnvolle Beziehungen wie möglich aufbauen. Deshalb halte ich nichts von “Small Talk”.

Es ist mir wichtig, mich zu entwickeln und meinen Beitrag dazu zu leisten. Ich kann nicht leben, ohne das Gefühl zu haben, dass mit der Zeit gute Dinge passieren werden. Außerdem interessiere ich mich sehr für Psychologie. Denn es begeistert mich zu erfahren, wie Menschen denken und fühlen und ich möchte ihnen dabei helfen zu wachsen und sich zu entwickeln.

Was bedeutet es Country Manager zu sein? Was beinhaltet deine Rolle?

Ich bin für die gesamte Tätigkeit von Codecool in Rumänien verantwortlich. Dabei koordiniere ich alle Aktivitäten, einschließlich des Bildungsbereichs, dem Recruiting von Kandidat*innen und der Vermittlung von Student*innen an Unternehmen. Weiters bin ich für die Entwicklung von Partnerschaften zuständig.

Obendrein bemühe ich mich unseren rumänischen Mitbürger*innen die Geschichte von Codecool zu vermitteln. Wir haben eine unglaubliche Geschichte und Mission. Ich denke, es ist meine Aufgabe und die meines Teams, der Welt zu zeigen, wie cool das Umfeld und die Stimmung sind und was man hier alles lernen kann. Wir legen viel Wert auf Programmierung und technisches Wissen, aber nicht nur das. Uns ist ebenso eine wachstumsorientierte Denkweise, der Neuanfang in einem digitalen Umfeld, Soft Skills und Teamwork wichtig. Zudem möchten wir diejenigen unterstützen, die unsere Hilfe benötigen.

Mich motivieren Ergebnisse, weil sie mir die Energie geben, weiterzumachen. Allerdings bin ich auch sehr daran interessiert, wie wir diese Ergebnisse erreichen. Denn ethische Grundsätze und Werte geben dem Leben einen Sinn und oft ist das “Wie” wichtiger als das “Wie viel”.

Was ist dein Background?

Ich habe einerseits Wirtschaftswissenschaften studiert und andererseits Psychologie. Während meines Studiums begann ich im Dienstleistungs- und Produktvertrieb zu arbeiten. Außerdem habe ich über 15 Jahre Erfahrung in der Telekommunikationsbranche bei Unternehmen wie Vodafone und Orange.

In den letzten zehn Jahren habe ich für Unternehmen mit speziellen Business-to-Business-Diensten gearbeitet. Dabei war ich nationale Verkaufsleiterin bei Adecco und kaufmännische Leiterin bei der TMF Group. Darüber hinaus habe ich Coaching- und Führungsprogramme für verschiedene Teams durchgeführt.

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Warum hast du dich für Codecool entschieden? Was gefällt dir am meisten an dem Unternehmen?

2016 beschloss ich, eine Pause einzulegen und ein Sabbatical zu machen. Obwohl mir mein vorheriger Job Spaß gemacht hat, verspürte ich das starke Bedürfnis, meine Karriere zu überdenken und meiner Arbeit mehr Sinn zu geben. Ich wollte, dass die acht Stunden, die ich jeden Tag in meinen Beruf investiere, einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und sinnvoll sind.

Darum habe ich mich in diesem Jahr viel ehrenamtlich engagiert und zudem einen Coaching- und Ernährungskurs besucht. Dadurch verstand ich, dass ich eine Pause einlegen und mich neu ausrichten musste. Es war klar, dass ich in eine andere Richtung gehen möchte. Zuvor hatte ich nur Erfahrungen in großen Unternehmen gesammelt, wo Regeln und bestimmte Verfahren an der Tagesordnung stehen. Folglich hatte ich das Gefühl, dass ich mehr Freiheit brauchte und einen Rahmen, in dem ich meine Ideen in die Praxis umsetzen konnte. Ich wollte in der Lage sein, einen sinnvollen Beitrag zu dem Projekt zu leisten, das ich leitete.

Während ich darüber nachdachte, welche Richtung ich einschlagen sollte, kam Codecool auf mich zu. Ich war sehr begeistert, denn ich fand es faszinierend, wie sich bei dieser Arbeit das Wohl aller vereint. Die Kandidat*innen gewinnen, weil wir ihr Leben verändern und sie können danach eine Karriere in der IT machen. Unsere Partner gewinnen, weil sie junge Full-Stack-Developer bekommen, die sehr gut auf ihren Job vorbereitet sind.

Und am Ende, nachdem wir 12-18 Monate in die Ausbildung von Student*innen investiert haben, gewinnen wir, das Codecool-Team und die Investoren, ebenso. Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und das macht mich sehr glücklich. Außerdem entspricht es einem Grundsatz, der mich im Leben fest geleitet hat: Ich gebe lieber, bevor ich um etwas bitte.

Was ist dein ehrgeizigstes Ziel bei Codecool?

Es gibt zwei: eines, das Codecool betrifft, und eines, das über Codecool hinausgeht. Letzteres hat mit Rumänien zu tun, das ein großes Potenzial hat, eines der stärksten IT-Zentren in Europa zu werden. Wir scheinen die richtige Größe, das richtige Talent und eine ausreichende Anzahl von IT-Leuten im Land zu haben. Dementsprechend gibt es viele talentierte Menschen im Ausland, die wahrscheinlich zurückkehren würden, wenn man sie dazu motivieren könnte. Aber wir brauchen eine gut durchdachte politische und sozioökonomische Strategie.

Was Codecool betrifft, so träume ich davon, dass es sowohl in Rumänien als auch in ganz Europa zu einem Wendepunkt kommt. Ich würde mir wünschen, dass Codecool die stärkste Schule in Europa wird. Es soll die erste Wahl sein, wenn jemand eine Umschulung oder Weiterbildung machen will oder einfach die Karriere wechseln und in die IT-Branche einsteigen möchte.

Worin siehst du derzeit die größte Herausforderung?

Die größte lokale Herausforderung ist im Moment das von Codecool angebotene Ausbildungsmodell. Denn keine andere Schule in Rumänien bietet die folgenden zwei Vorteile: Aufschub der Bezahlung, bis man einen Arbeitsplatz gefunden hat sowie die Garantie eines Arbeitsplatzes durch einen Vertrag am Ende der Studienzeit.

Wir sind die erste Privatschule in Rumänien, die diese Vorteile anbietet und deshalb gibt es unter den potenziellen Bewerber*innen Vorbehalte. Viele sagen uns, dass es zu schön ist, um wahr zu sein und sind überzeugt, dass da etwas faul sein muss. Aber das ist es nicht. Die Studierenden müssen viel harte Arbeit und Schweiß investieren, denn es ist nicht möglich über Nacht Full-Stack-Developer zu werden.

Die Intensität der Kurse und der Zeitplan von 6-8 Stunden pro Tag von Montag bis Freitag können zu Frustration und Unzufriedenheit führen. Leider sind wir an die traditionelle Ausbildung gewöhnt, bei der wir zur Schule gehen, an den Tischen sitzen und ein paar Stunden lang den Lehrer*innen zuhören. Bei Codecool hingegen erfolgt 90 % des Lernens durch Praxis. Denn wir möchten den Lernenden ein Umfeld bieten, das dem einer Softwareproduktionsfirma ähnelt. Unsere Student*innen arbeiten agil, in Teams, teilen die Aufgaben, haben tägliche Standups, Peer Coding, Code Review und so weiter. Diese Punkte sind ausschlaggebend dafür, warum sich unsere Absolvent*innen am Ende der Ausbildung sehr schnell in IT-Unternehmen integrieren. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Zufriedenheit viel Einsatz von den Student*innen und uns erfordert.

Was sind einige wichtige Trends, die du in der Welt siehst und die deine Arbeit bei Codecool Rumänien beeinflusst?

Ich habe den Eindruck, dass all die globalen Herausforderungen, mit denen wir alle konfrontiert sind, angefangen bei der Pandemie bis hin zum Krieg in der Ukraine, uns unweigerlich in eine Zone der Unsicherheit, der politischen Instabilität und der Angst bringen. In diesem Kontext entscheiden sich die Menschen für Stabilität und Sicherheit. Sie haben nicht mehr den Mut, neue Chancen zu ergreifen und sich beruflich grundlegend zu verändern, ihr Leben für ein Jahr auf Eis zu legen und eine Ausbildung in der Tech-Branche zu beginnen.

Gleichzeitig dürfen wir nicht übersehen, dass die Pandemie auch die Entwicklungsgeschwindigkeit des IT-Sektors erhöht hat. Viele Prozesse, die früher von Angesicht zu Angesicht stattfanden, mussten schließlich ins Internet verlagert werden. Daher ist der Bedarf an Digitalisierung in allen Branchen stärker geworden. Folglich haben wir uns in diesen 2-3 Jahren so weit entwickelt, wie wir es in 10 Jahren unter anderen Bedingungen getan hätten.

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Wohin wird sich Codecool deiner Meinung nach kurz- und langfristig entwickeln?

Die Zukunft sieht großartig aus! Am 13. September 2022 fusionierte Codecool mit der Software Development Academy (SDA) und wurde so zu einem der stärksten europäischen Zentren für Ausbildung und Talentintegration auf dem IT&C-Markt.

Die beiden fusionierten Unternehmen werden in 8 Ländern vertreten sein (Polen, Ungarn, Rumänien, Österreich, Slowakei, Tschechische Republik, Estland und Albanien) und jährlich 15.000-20.000 Menschen ausbilden. Darüber hinaus haben wir über 400 globale und lokale Partnerunternehmen in Mittel- und Osteuropa. Mit mehr als 300 Mitarbeiter*innen, 17 digitalen Bildungswegen und einem Netzwerk von 1.600 Mentor*innen bieten Codecool und SDA Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Umschulungskurse für Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungen an.

Unser Ziel ist es, die erste Wahl in Europa und damit auch in Rumänien zu werden, wenn es um digitale Bildung geht einerseits für Einzelpersonen, die ihre technischen Fähigkeiten verbessern oder sich weiterbilden wollen und andererseits für Geschäftspartner und staatliche Einrichtungen.

Warum denkst du, dass Unternehmen mit Codecool zusammenarbeiten sollten?

Weil wir ein zuverlässiger Partner sind. Wir sind schnell, flexibel und gut in dem, was wir tun. Wenn sich ein Unternehmen an uns wendet, erhält es innerhalb von 48 Stunden eine Liste mit Lebensläufen, aus der es seine Kandidat*innen auswählen kann. Außerdem können sie diese sechs Monate lang testen, bevor sie sie fest einstellen. Zusammen mit den Lebensläufen erhalten sie auch eine Liste mit technischen Projekten von den Codecooler*innen, wodurch sie Zeit im technischen Rekrutierungsprozess sparen. Und nach der Einstellung bleiben die Codecooler*innen für mindestens 12 Monate bei ihnen.

Darüber hinaus konzentrieren wir uns bei Codecool sowohl auf die Ausbildung von technischen, als auch von sozialen Fähigkeiten: Die Codecooler*innen werden darin geschult, ständig Feedback zu geben und zu erhalten, im Team zu arbeiten, bei Bedarf, um Hilfe zu bitten, ihre Projekte auf Englisch zu präsentieren und eine Wachstumsmentalität zu entwickeln.

Ein weiterer Vorteil von Codecool ist, dass wir immer eine bestimmte Anzahl (10-15) von Kandidat*innen zur Verfügung haben und wir unsere Praktikant*innen seit mehr als 12 Monaten kennen. Wir verbringen nicht nur ein paar Stunden mit den Kandidat*innen , wie es bei Personalvermittlungsagenturen der Fall ist. Das heißt wir konzentrieren uns besonders auf das Matching mit den Geschäftspartnern: Wir haben Kolleg*innen, die die Rekrutierung durchführen, den Vertreter*innen des Unternehmens zuhören, den Bedarf und die Struktur des Teams verstehen und es schaffen, eine Person in Bezug auf technisches Wissen, Persönlichkeit und Soft Skills zu empfehlen.

Eine letzte Frage: Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

Ich finde die digitale Welt faszinierend. Es sind bemerkenswerte Fortschritte gemacht worden und ich glaube, dass die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz, die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, dramatisch und sehr schnell verändern werden. Die Arbeitsplätze in 20-30 Jahren werden nicht mehr so aussehen wie heute.

Es ist fantastisch, was wir aufbauen können und wie wir dazu beitragen können, durch die Digitalisierung eine neue Welt zu schaffen. Eine positivere, besser vernetzte und gebildete, sauberere, besser informierte und verantwortungsvollere Welt mit mehr Macht. Alles, was ich mir wünsche und hoffe ist, dass diejenigen, die diesen Wandel anführen, dies verantwortungsvoll und zum Wohle aller tun.

Codecool beim 4GAMECHANGERS Festival

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Vom 28. bis 30. Juni 2022 fand das 4GAMECHANGERS FESTIVAL 2022 in Wien statt. Organisiert von Puls4 und dem ORF gab es spannende Vorträge, Keynotes und Diskussionspanels von und mit Personen aus unterschiedlichsten Bereichen, die sich mit den wichtigen Themen und Lösungen für die Zukunft auseinandersetzten – den künftigen „Gamechangers“.

Auch Codecool Austria war dabei und versorgte nicht nur Interessent*innen mit Informationen, sondern unsere Country Managerin Sigrid Hanusch-Taferner wirkte bei einer Diskussion zum Thema Building our Future – über die digitale Transformation Österreichs mit. Weitere Teilnehmer*innen des Diskussionspanels waren Markus Petzl von disruptive, Florian Tursky (Staatssekretär für Digitalisierung), Nina Popanton von DIO-Austria und Christine Antlanger-Winter von Google Austria.

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 © 4GAMECHANGERS

Wie steht es um die Digitalisierung in Österreich?

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage „Wie digital ist Österreich?“. Country Manager von Codecool Austria, Sigrid Hantusch-Taferner erinnert an die 24.000 fehlenden IT-Fachkräfte in Österreich und wie Codecool als Programmierschule versucht dem IT-Fachkräftemangel gegenzusteuern.

„Österreich an sich ist sehr digital, jedoch könnten wir noch viel digitaler sein. Viele IT-Projekte können nicht durchgeführt werden, weil es schlichtweg kein Personal dafür gibt. Codecool spezialisiert sich darauf Quereinsteiger*innen das Programmieren in kurzer Zeit beizubringen und sie zu Junior Developer auszubilden. Damit versuchen wir dem Fachkräftemangel rasch entgegenzuwirken und den digitalen Wandel zu unterstützen. Innerhalb von einem bzw. eineinhalb Jahren wird es den Studierenden ermöglicht in die Jobwelt einzutauchen und Codecool unterstützt sie dabei: In 1.560 praktischen Programmiereinheiten erhalten Student*innen das notwendige Wissen, um erfolgreich durchzustarten.

Und die Methode hat sich bereits bewährt. Unsere Junior Developer arbeiten im CEE Raum bei mehr als 300 Unternehmenspartnern. Natürlich ist das noch nicht genug. Wir haben aktuell 70 Student*innen und unser Ziel ist es dieses Jahr noch 180 weitere Studierende aufzunehmen. Dem österreichischen Arbeitsmarkt wollen wir 250 bis 300 gut ausgebildete Developer übergeben. Wir sehen, dass viele Menschen damit kämpfen, die Ausbildung zu starten. Das liegt weniger an der Dauer der Ausbildung bzw. der Kursgebühr, denn diese können sie auch erst im Nachhinein bzw. in Raten bezahlen. Es geht vielmehr um die Lebenserhaltungskosten.”

Frauen in der IT

“Ein Thema ist natürlich der Fakt, dass die Frauenerwerbsquote verhältnismäßig niedrig ist. Wenn wir von einem Fachkräftemangel sprechen, dann ist das der Pool aus dem man schöpfen kann, egal ob dies nun IT oder andere Fachkräfte betrifft. Da geht es unter anderem darum, wie man an die Frauen herankommt. Viele sind für uns als Codecool, aufgrund des heutigen Bildungssystems, nicht erreichbar. Allerdings kann einiges dagegen getan werden, etwa mit Rollenvorbilder, wie z.B. Christine Antlanger-Winter. Frauen müssen mehr in den Vordergrund gerückt werden. 

Codecool bietet Stipendien für besonders begabte Frauen und Mädchen an. 10 Prozent der weiblich gelesenen Personen bekommen bei uns ein Stipendium und müssen sohin keine Kursgebühr zahlen. Viele Unternehmen möchten weiblich gelesene Programmiererinnen einstellen und mit dem Stipendium sollen diese Personen motiviert werden, eine Karriere als Developer zu starten. Oftmals handelt es sich um rein männlich gelesene Teams und muss es das Ziel werden, gemischte Teams zu fördern.

Es wird bereits einiges an Aufklärungsarbeit geleistet, jedoch wirkt es momentan wie ein Eindringen in einem von Männern beherrschten Markt. Es ist daher noch viel zu tun. Damit geht auch einher die digitalen Berufsbilder aufzulockern und zu vermitteln, dass es sich beim Programmieren um einen Job, wie jeden anderen, handelt. Dazu gehört die Möglichkeit des Home-Office bzw. einer Teilzeit-Anstellung, um zu garantieren, dass eine Kinderbetreuung weiterhin möglich ist.“

Das gesamte Panel gibt es hier zu sehen:

 © 4GAMECHANGERS

Falls Ihr Unternehmen Interesse an unseren Reskilling-Trainings hat oder Ihr Team Junior IT Developer sucht, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen.

5 Gründe, warum Frauen einen Job in der IT wählen sollten

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Wir wissen, dass Frauen programmieren können und es liegt uns am Herzen, diese für die IT-Branche zu begeistern. Mit 9 Vortragenden aus 3 europäischen Ländern beleuchtete unsere Veranstaltung zum Frauentag den Wert und die Bedeutung von Frauen in der IT. Wir haben die wichtigsten Statements für Sie zusammengefasst.

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Wenn wir die digitale Welt von heute betrachten, sehen wir eine Kombination aus erstaunlichen Fortschritten und längerfristigen Veränderungen. 

Einerseits schreitet die Digitalisierung überall in beeindruckendem Tempo voran, insbesondere seit dem Ausbruch der Pandemie. 

Auf der anderen Seite ist der Anteil der Frauen in technischen Ausbildungen und IT-Berufen noch immer geringer als jener der Männer. Obwohl es unumstritten ist, dass Frauen hervorragende Programmiererinnen sind, ist die Kluft zwischen den Geschlechtern noch immer sehr real.

Kürzlich haben wir uns mit einer Gruppe inspirierender Menschen zusammengesetzt, um Fakten, Top-Trends und ihre persönlichen Geschichten zu diskutieren:

  • Christine Antlanger-Winter, Country Director von Google Österreich
  • Tanja Sternbauer, Co-Founder & Head of Community the female factor in Österreich
  • Hauke Hinrichs, CEO von SMATRICS in Österreich
  • Claudia Tamasi, Country Managerin bei Codecool Rumänien
  • Lydia Jeschko, Business Development Managerin bei Codecool Austria
  • Iulia Iacob, Leiterin der Mentor*innen bei Codecool Rumänien
  • Dalma Csernok, Full-Stack Developer Studentin & CoderGirl bei Codecool Ungarn
  • Eva Szalai, ehemalige Codecool Studentin & Test Automation Engineer bei Capgemini

Moderiert wurde die Veranstaltung von Sigrid Hantusch-Taferner, Country Manager bei Codecool Austria.

1. Jeder kann Programmieren lernen

Dalma Csernok, derzeitige Full-Stack Developer Studentin & CoderGirl bei Codecool Ungarn erinnert sich an ihre ersten Programmier-Erfahrungen: “Nachdem ich die Universität abgeschlossen und Theaterwissenschaften studiert hatte, wusste ich nicht, was ich tun sollte, also begann ich als Rezeptionistin in einem Hotel zu arbeiten. Für eine kurze Zeit hat mir das ziemlich viel Spaß gemacht, aber ich verlor bald die Motivation und suchte nach neuen Herausforderungen. Einer meiner Kolleg*innen erwähnte eine Website, mit der ich grundlegende Programmierkenntnisse erlernen konnte. Nach ein paar Lektionen merkte ich, dass ich Codes schrieb, die funktionierten und es machte mir Spaß. Nach 2 oder 3 Monaten beschloss ich schließlich, meinen Berufsweg zu wechseln.”

Es scheint, dass Dalma mit ihren Unsicherheiten nicht allein ist. Wenn es um Technik geht, sind Frauen oft sehr unsicher, was ihre Fähigkeiten angeht. Und es scheint, dass diese Unsicherheiten meist aus Kindheitserfahrungen stammen.

Weibliche Bewerberinnen haben in der Regel mehr Fragen zu den grundlegenden Fähigkeiten, die für das Programmieren erforderlich sind, zu den Anforderungen der Schule und zum Arbeitsmarkt im Allgemeinen“. – bestätigt Lydia Jeschko, Business Development Manager bei Codecool Business Österreich. ” Studien zu geschlechtsspezifischen Unterschieden zeigen, dass bereits junge Mädchen ihre Kompetenzen in Bereichen wie Mathematik geringer einschätzen als Burschen. Ebenso haben Studien zur Selbstwirksamkeitstheorie gezeigt, dass Burschen ihre Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften besser einschätzen.

Hauke Hinrichs, Geschäftsführerin von SMATRICS, führt weiter aus: “Das Problem beginnt schon im Kindergarten, wo wir anfangen, Mädchen anders zu sozialisieren als Jungen und sie auf einen anderen Karriereweg vorbereiten. Ich würde mir wünschen, dass meine Tochter Ingenieurin oder Wissenschaftlerin wird. Wir sollten anfangen, Mädchen so zu behandeln, dass sie ihr volles Potenzial ausleben können, ohne jede Art von Diskriminierung oder Prädestination.”

Eva Szalai, Codecool-Absolventin, erwähnte die eine Fähigkeit, die man jedoch braucht, um im technischen Bereich erfolgreich zu sein. “Man benötigt abstraktes Denken, das ist ein Muss. Wenn man über diese Fähigkeit verfügt stehen einem alle Türen offen. Die Unternehmen sind über das Recruiting weiblicher Entwicklerinnen sehr froh.”

2. Deine bisherige Erfahrung geht nicht verloren

Claudia Tamasi, Country Manager bei Codecool Rumänien, erwähnte eine wichtige Erkenntnis. “Wenn eine Frau sich entscheidet, einen neuen Weg einzuschlagen, gibt es immer den Gedanken, dass sie wieder bei Null anfangen muss. Aber das ist nicht wahr. Wir hatten eine Studentin, die 10 Jahre im Back-Office einer Bank arbeitete. Sie war besorgt, dass auch sie bei Null anfangen müsste aber ihre Erfahrung wurde zu einem großen Vorteil. Sie entwickelt jetzt Bank Applikationen und nutzt dabei täglich ihre früheren Erfahrungen. Alles, was wir tun, bereichert unsere Persönlichkeit und unsere Fähigkeiten. Unsere Erfahrung geht nicht verloren, wir fügen ihr nur neue Dinge hinzu.”

Tanja Sternbauer, Co-Founder & Head of Community bei the female factor in Österreich, führte den Gedanken weiter. “Mit Coding erwirbst du neue Fähigkeiten und verfügst über eine ganz neue Kombination, die dir Türen öffnen wird. Außerdem musst du nicht jeden Tag 12 Stunden am Stück programmieren. Das Programmieren muss nicht einmal dein Hauptberuf sein, denn du wirst diese Fähigkeit in Zukunft wahrscheinlich für verschiedene Berufe brauchen. Wenn du programmieren kannst, wird dich in den nächsten Jahren nichts aufhalten, ganz gleich, welche Art von Job du wählst.

Eine andere Möglichkeit wäre, deinen früheren Job in eine Nebentätigkeit umzuwandeln und neben deinem neuen, flexiblen Job auszuüben.

Eva Szalai war Berufsmusikerin und Musiklehrerin bevor sie bei Codecool anfing. Heute ist sie Test Automation Engineer bei Capgemini in Ungarn, aber auch sie hat ihren früheren Beruf nicht aufgegeben. “Ich bin Pianistin und gebe immer noch Konzerte… Ich kann von zu Hause aus mit flexiblen Arbeitszeiten arbeiten, was eine große Hilfe ist. Manchmal habe ich mitten am Tag eine Probe, und das ist in Ordnung, ich kann das machen und trotzdem die Termine einhalten.”

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3. Gemischte Teams sind effektiver und machen mehr Spaß

Eva genießt die Arbeit in ihrem neuen Team bei Cap Gemini. “In meinem 8-köpfigen Team gibt es drei Frauen, das Geschlechterverhältnis ist also recht gut. Es herrscht gegenseitiger Respekt. Der Aufstieg ist wissensbasiert und messbar, was ein großer Vorteil im Vergleich zur Kunst ist. Wir können von einander lernen. Die produktivsten Teams sind bei Codecool auch die, die am vielfältigsten sind. Männer und Frauen in der Technik haben unterschiedliche Herangehensweisen und unterschiedliche Neigungen. Und Männer schätzen es, Frauen in ihrem Team zu haben, weil sie einen abwechslungsreichen Ansatz und neue Perspektiven haben.

Claudia Tamasi meinte dazu: “Wir sind von Natur aus unterschiedlich, aber wenn wir zusammenarbeiten, ergänzen wir uns gegenseitig.”

Hauke eröffnete das Thema Vielfalt und fuhr mit ihren Erkenntnissen fort. “Nicht nur geschlechtliche Vielfalt, sondern alle Arten sind in Teams wichtig, zum Beispiel religiöse, ethnische, sozio-ökonomische und auch altersmäßige Vielfalt.”

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4. Unternehmen brauchen dringend mehr IT-Fachkräfte

Zum Thema Karriereperspektiven für Frauen in der Tech-Branche führt Claudia Tamasi aus: “Wenn Frauen sich für einen Job in der IT entscheiden, können sie jeden Bereich verfolgen, den sie möchten, es gibt keine Barrieren mehr. Front-End, Back-End, Full-Stack-Entwicklung. Projektleitung. Es gibt eine neue Welt da draußen. Bei Codecool Rumänien gibt es auch junge Frauen und Mütter, die Programmieren lernen. Es wird erwartet, dass dieser Sektor in den nächsten zehn Jahren um etwa 20 % wachsen wird. Daher ist es lukrativ, jetzt einzusteigen, unabhängig von deinem Hintergrund oder deinem Geschlecht. Man muss nur den Mut haben, anzufangen.”

Hauke Hinrichs fügt hinzu, dass die Nachfrage nach weiblichen Entwicklerinnen heute sehr hoch ist: “Wir suchen in diesem Jahr 20 neue MitarbeiterInnen für unsere IT-Abteilung. Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung, und viele Unternehmen kämpfen um die besten Talente – vor allem um junge, talentierte Frauen.

Unseren Referentinnen zufolge ist es wichtig, Frauen dort zu haben, wo Produkte geboren werden und beide Geschlechter in Unternehmensentscheidungen einzubeziehen.

“50 % der Weltbevölkerung ist weiblich. Wenn man Frauen bedienen möchte, müssen auch Frauen im Management vorhanden sein, um Geschäftsentscheidungen zu treffen”. – sagt Tanja Sternbauer. – “Das Unternehmen wird auch finanziell besser abschneiden. Ich wundere mich, dass dieser Aspekt manchmal immer noch übersehen wird.”

Um Großes zu schaffen, braucht man diverse Fähigkeiten. Die Mischung von Stimmen, Ideen, Kulturen und Fähigkeiten führt zu besseren Diskussionen, besseren Entscheidungen und besseren Ergebnissen für alle. Teams arbeiten und leisten mehr, wenn sie geschlechtsspezifisch gemischt sind”. – sagt Christine Antlanger-Winter, Country Director von Google Austria.

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5. Ein IT-Job könnte dein Traumberuf sein

Manche Frauen verpassen ihren Traumjob nur aufgrund von Vorurteilen oder mangelnder Unterstützung.

“Frauen neigen dazu, andere Seiten des Programmiererberufs zu schätzen, wie zum Beispiel die Unabhängigkeit und Freiheit, die ein solcher Job bietet, im Gegensatz zum hohen Gehalt.” – sagt Lydia Jeschko, Business Development Manager bei Codecool Austria.

Die Arbeit in der IT-Branche ist schnelllebig und einige der bestbezahlten Berufe sind hier zu finden, daher ist der Einstieg sehr lukrativ. Und es gibt die Möglichkeit, in diesen Berufen wirklich etwas zu bewirken; man kann in Positionen aufsteigen, die einen Zweck erfüllen. Vor allem Frauen in der IT-Branche schätzen diesen Aspekt sehr.

“Frauen sind nicht von Status oder einem schicken Büro getrieben. Sie sind eher daran interessiert, einen Zweck zu erfüllen und etwas zu bewirken. Sie wollen einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und etwas zurückgeben. Was kann ich hier bewirken und wie kann ich dazu beitragen? Das sind die Fragen, die sich Frauen oft stellen, wenn sie über einen Job nachdenken”. – sagt Tanja Sternbauer.

Frauen in der IT 5

Wie man in der IT-Welt startet

Ein Neuanfang in der IT-Branche ist nicht einfach, aber unsere Vortragenden hatten tolle Erkenntnisse für alle jungen Frauen, die eine IT-Karriere in Betracht ziehen. Der wichtigste Faktor ist laut den Podiumsteilnehmerinnen Selbstvertrauen.

“Sei selbstbewusst und schicke einfach eine Bewerbung raus. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man nicht bereit dafür ist und daraus lernt. Aber sei zuversichtlich und probiere es aus. Bewirb dich, besuche eine Programmierschule wie Codecool und starte eine tolle Karriere”. – sagt Hauke.

“Um dein Wissen zu erweitern, musst du aus deiner Komfortzone ausbrechen. Ich habe später gelernt, dass es dir nicht hilft, in dieser Zone zu bleiben. Daher mach die Dinge nicht zu kompliziert und versuche, deine Unsicherheiten hinter dir zu lassen”, fügt Dalma Csernok hinzu.

Der zweitwichtigste Faktor ist, eine*n Mentor*in zu haben, auf den/die  man sich verlassen kann.

“Leider hatte ich keine*n Mentor*in, als ich anfing. Genau aus diesem Grund wollte ich eine für andere werden. Ich wollte mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben, um es anderen leichter zu machen, als es für mich war”. – sagt Iulia Iacob, Leiterin der Mentor*innen bei Codecool Rumänien. – Mein Rat an Frauen, die eine Stelle im IT-Bereich anstreben, ist, selbstbewusst zu sein, sich selbst zu kennen und eine*n Mentor*in zu finden, der/die dich unterstützt. Sie können wertvolle Erfahrungen und Einsichten über das Navigieren in der IT-Branche weitergeben.”

Nicht zuletzt ist es für den Erfolg von Frauen in der Technologiebranche entscheidend, neugierig und offen für Neues zu bleiben.

“Sei offen für alles. Wenn man viel lernt, kann man verschiedene Lösungen für ein und dasselbe Problem finden. Es gab eine Frau, die sich oft gegen alternative Lösungen sträubte und wurde daher einige Monate später als erwartet eingestellt. Man muss Fragen stellen, denn es ist in Ordnung, wenn man nicht gleich alles weiß. Der größte Unterschied zwischen älteren und jüngeren Kolleg*innen besteht oft darin, dass die Älteren bereits wissen, dass sie keine Antwort haben. Sie sind immer auf der Suche nach den Antworten”, sagt Eva.

Codecool berufsbegleitend

Warum Codecool?

Unsere Referentinnen haben darüber gesprochen, was Codecool auszeichnet und warum es sich lohnt, im Full-Stack-Development-Kurs von Codecool programmieren zu lernen. Eva erwähnt die Länge des Full-Stack Development Kurses:

“Was Codecool für mich auszeichnet ist die Dauer. Einige andere Schulen sind zu intensiv, schnell und stark auf ein paar Monate komprimiert. Als aktive Musikerin hätte ich diese Art von Kurs nicht machen können.”

Bei einer so idealen Dauer wird bei Codecool eine breite Palette an Wissen vermittelt, nicht nur Frontend oder Backend.

“Es gibt einem mehr Selbstvertrauen für die Vorstellungsgespräche und mehr Möglichkeiten danach, da man ein komplettes Set an Fähigkeiten erhält. Ich hätte mich auch für Testautomatisierung, Java-Entwicklung oder sogar Frontend-Jobs bewerben können.” – fügt Eva hinzu.

Auch die Flipped-Classroom-Methode hat nach Ansicht von Dalma und Eva einen großen Mehrwert gebracht: “Es hat mir wirklich Spaß gemacht, und es macht absolut Sinn, da ich früher Lehrerin war. Als erstes bekommt man eine Aufgabe und dann bekommt man die Hintergrundmaterialien, die man studieren kann. Aber es ist nicht in Stein gemeißelt, wie man eine Aufgabe zu lösen hat. Wenn du die Lösung auf eine andere Art und Weise finden kannst, dann bist du fertig. Bei Codecool gibt es nie eine Universallösung für ein Problem.”

Claudia fügt diesbezüglich hinzu: “Wir bringen unseren Student*innen praktisch bei, wie man lernt, denn Developer zu sein bedeutet, sich in einem lebenslangen Lernprozess zu befinden. Auch die Qualität ist uns wichtig. Unsere Arbeit ist erst getan, wenn wir einen Job gefunden haben, der dir gefällt. Außerdem kannst du uns in den ersten 10 Wochen kostenlos testen.”


Suchen Sie nach der nächsten Verstärkung für Ihr Developerteam?

Es ist nie zu spät, talentierte Entwicklerinnen in dein Team aufzunehmen. Wenn du möchtest, dass Codecool dir dabei hilft, die nächste Entwicklerin zu finden, die sofort in deinem IT-Team arbeiten kann, nimm Kontakt auf!

Wir freuen uns darauf, Sie beim Aufbau eines vielfältigeren Teams zu unterstützen!

Digital Skills für Österreich und “the power of cooperation”

Puls 4 Game Changer Digital Skills for Austria

Die starke Nachfrage nach IT-Profis mit Up-to-date-Digital-Skills im DACH-Raum ist keine Neuigkeit. Jeder 13. erwirtschafte Euro in Österreich ist der IT-Branche zuzuschreiben, fast die Hälfte (47 Prozent) der gesamten Bruttowertschöpfung ist am Standort Wien konzentriert. Darüber hinaus wächst der IT-Fachkräftebedarf mit aktuell bis zu 24.000 Personen weiter stark an.

Universitäten und Fachhochschule können den Bedarf alleine nicht lösen. Innovative Ansätze sind gefragt – nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern generell: Was braucht Österreich für eine digitale Transformation? Welche Rolle könnten Frauen dabei spielen? Wieso sind Rollenvorbilder so wichtig? Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit in der Digitalisierung? Inwiefern ist traditionelles Lernen zu hinterfragen? Kann jeder Programmieren lernen? Was macht Österreich um eine digitale, aber auch sozioökonomische und ökologisch wertvolle Zukunft zu gestalten?

Digital Skills for Austria

© 4GAMECHANGERS

Auf diese und noch viele weitere Fragen antwortet Codecool  im Rahmen einer Einladung der Google Zukunftswerkstatt und des 4GAMECHANGERS Festivals in einem Studio Talk zum Thema „Digital Skills for Austria“ auf Puls4, moderiert von Corinna Milborn.

Das Ergebnis war eine facettenreiche Diskussion mit Vertretern von Start-ups, der Regierung und wahrhaftigen  Game Changern: Martin Kocher, Österreichischer Bundesarbeitsminister für Arbeit , Mahdis Gharai, Co-Founder the female factor, Gregor Müller, Co-Founder GoStudent , Nina Kaiser, Co-Founder vom 4GAMECHANGERS Festival und Christina Antlanger-Winter Country Director von Google Austria, sowie Isabella Kristina Miglinci , Marketing Manager von Codecool Austria.

Wer nicht live zusehen konnte, die Aufzeichnung ist hier zu finden.

Nachhaltigkeit bei digitaler Transformation unabdingbar

© 4GAMECHANGERS

Christine Antlanger-Winter: “Ich denke, dass generell das Thema Technologie und Digitalisierung großes Potential hat. Ich glaube da sind wir uns wahrscheinlich einig. Ganz konkret kann ich auf ein Beispiel verweisen in einem anderen Talk, den wir im Zuge unserer Partnerschaft geführt haben, mit Biohof Leitner. Die sind ja einige der Biopioniere in Österreich und haben einen sehr dichten Digitalisierungsplan, mit Online-Shop seit 2016 glaube ich schon und einer eigenen App. Und sie haben gesagt, sie schaffen es nur 1% der Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil sie so einen hohen Digitalisierungsgrad haben in dem ganzen Warenwirtschaftssystem, in der Warenan- und Auslieferung und der ganzen Planung. Ich finde, das ist so ein tolles Beispiel, weil man da auch das ganz Konkrete von Österreich merkt. Wir machen natürlich auch als Google ganz viel und mein Lieblingsbeispiel ist Google Maps. Die Radrouten möglichst zu optimieren und ganz leicht darzustellen. Das war ein ganz bewusster Schritt, weil Radfahren auch zum öffentlichen Verkehr zählt und die Informationen zum öffentlichen Verkehr ist etwas unglaublich Wichtiges. Das ist eben eine App, die von ganz vielen Menschen ganz einfach verwenden können. Das man sonst die Künstliche Intelligenz noch dazu verwenden kann Energie effizienter zu verwenden, das ist natürlich auch toll, da gibt es Spielräume bis zu 30-40% wo man den Energiebedarf senken kann, bei dem man die Auslastung optimiert. Wir haben uns bis 2030 das Ziel gesetzt CO2 frei zu sein. Das kennen auch wirklich die großen Organisationen wie Greenpeace an. Das ist wirklich ein ambitioniertes Ziel. Wir sind seit 2007 aber bereits CO2 neutral, etwas das viele erst jetzt anstreben. Wir haben auch den ganzen Energieaufwand auf erneuerbare Energie umgestellt. Das ist ein Thema, das wir uns nicht erst seit gestern ansehen und setzen das nächste Ziel wirklich ganz hoch. Das ist ein zentraler Bestandteil und geht sogar so weit, dass neue Gebäude, die gebaut werden wirklich mit Tiefenbohrungen von Erdwärme versorgt werden. Es gibt eine ganze Range an Maßnahmen.”

Bildung als Nachhaltigkeitsziel in Österreichs Bildung

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Martin Kocher: ” Digitalisierung ist ein großes Ziel, von den ganzen Behördenwegen bis zu Einsparungen von CO2. Wir versuchen jetzt gerade auch am Arbeitsmarkt, noch viel stärker beim AMS auf Digitalisierung zu setzen. Wir haben diese Woche erst angekündigt, dass es eine Offensive gibt, wo es um viele Projekte geht. Ein Projekt, das ich für sehr wichtig halte, das wir jetzt bald abschließen wollen, das schon einige Zeit läuft, ist Skill Matching. Also, dass ich nicht nur die Berufe von Arbeitssuchenden erfasse, sondern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und damit ein besseres Match, also die Zusammenkunft von offenen Stellen und Arbeitssuchenden von statten gehen lassen kann. Das führt dazu, dass die Leute rascher eine Beschäftigung bekommen und, dass sie bessere Stellen bekommen. Es gibt also viel Potenzial für alle sinnvollen digitale Schritte und natürlich gibt es viele Projekte von anderen Ministerien.”

Lebenslanges Lernen - Warum ist das so essentiell?

Christine Antlanger-Winter: “Erstens brauchen wir natürlich in Österreich, um die Chancen der Digitalisierung wirklich gut nutzen zu können, um wirklich für den Wirtschaftsstandort diese Chancen gut nutzen zu können, um für die Arbeitnehmer die Chancen gut nutzen zu können, müssen wir in der Transformation, in der wir drinnen sind ganz besonders den Fokus darauflegen, dass die Skills, die Fähigkeiten, das Know-How, die Erfahrung wirklich sich weiterentwickelt. Das ist zeitnah sehr wichtig und wo auch bereits viele Initiativen der Bundesregierung gestartet werden. Das zweite ist, dass wir auch langfristig schauen müssen im Bildungsbereich, wenn es um Schulen, Universitäten geht, wie passen diese Vielzahl an Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, so an unseren hohen Bildungsanspruch, den wir haben. Ich denke an ganze einfache Sache, wirklich unterhaltsame und lehrreiche Youtube-Videos einzusetzen. Es gibt eine österreichische Professorin, die rappt Lateinlektionen. Ich bin ein riesen Fan von ihr. In der Corona Pandemie hat sie sich gedacht sie möchte was machen für ihre Studenten. Sie macht das großartig und kann ich nur empfehlen, Frau Professor K. Das ersetzt auch nicht den normalen Unterricht oder das menschliche aber ich denke wir können alle nachvollziehen, dass das Lernen von Latein mehr Spaß macht, wenn es mit Musik unterlegt ist. Und dann geht es auch um substantiellere Dinge wie die Infrastruktur. Das ist ein wesentlich größerer Bereich. Dann geht es um diese Veränderung den Zugang zum Lernen, Sprichwort lebenslanges Lernen. Das die Erneuerung in der Technologieanwendung und Möglichkeiten sich laufend voranschreiten, ist natürlich auch ein höherer Grad sich weiterzuentwickeln und können, vorhanden und hier einen leichten Zugang zu ermöglichen. Ist auch etwas, das wir mit der Google Zukunftswerkstatt ganz gezielt schaffen wollen. “

4GAMECHANGERS-Festival: The power of cooperation

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Nina Kaiser: “Bei dem Festival grundsätzlich ist das Ziel, Menschen zusammenzubringen, die sich in der schnelllebigen Seite der digitalen Transformation zusammentun, um die Welt zu einem besseren Ort machen, das ist der naive Grundzugang, den wir 2016 hatten. Es hat begonnen mit Entrepreneurship, Startups und Corporates, wo wir den Diskurs der wichtigen Zukunftsthemen gesucht haben auf den Bühnen, mit vielen Menschen als Gästen. Ich habe dann relativ schnell mit meinem Team beschlossen, dass es wichtig ist unsere Jugend mitzunehmen und damit geht das Bildungsthema automatisch einher. Denn wenn wir diese jetzt nicht auf den Weg nehmen und richtig ausbilden, das beginnt im Kindergarten, Volksschule, Nachhilfe, Weiterbildung, Umschulung, das betrifft so viele Bereiche. Diese Themen wollten wir beim Festival einfach integrieren, und wollten klarmachen, was sind die Skills, die man heute braucht um eben ein Startup gründen zu können oder bei Cororates genau die Stellen herausgeschrieben sind, auch füllen zu können und darum ist uns das Thema so wichtig.”

Jeder kann Programmieren lernen, wenn er daran interessiert ist

Isabella Kristina Miglinci

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Isabella Kristina Miglinci: “Wir lernen wir den Studierenden wie sie selbst lernen. Also wie wir bereits erwähnt haben, ist dies sehr wichtig, weil gerade im Programmierwesen sind Programmiersprachen schnell wieder obsolet und deswegen lernen wir ihnen wirklich wie man selbst lernt. Das Prinzip heißt Flipped Classroom, wo der Studierende zum Lehrer wird und der Lehrer wird zum Mentor. Darauf sind wir sehr stolz. Und sonst Programmieren kann absolut jeder lernen. Wir sind absolut davon überzeugt und da möchte ich unseren Mentor zitieren, der immer sagt, dem Computer ist es vollkommen egal, welches Geschlecht irgendeinen Code eingibt, dem ist das vollkommen egal und deswegen sagen wir, der, der sich der Aufgabe stellen möchte und eine hohe Motivation aufweist und natürlich auch IT interessiert ist, der kann bei uns Programmieren lernen und auf den freuen wir uns.

Wir bilden innerhalb von einem Jahr Full Stack Developer aus und haben dazu auch eine Jobgarantie. Das ist das Besondere bei uns –  es nicht nur die Chance, dass ein Job in Aussicht ist, sondern da ist wirklich ein wirklicher Job dahinter. Man kann ein bisschen früher oder bisschen später fertig werden, dadurch dass wir so eine Art Gesamtschule (“Mastery-based Learning”) haben, ist das sozusagen möglich. Im Endeffekt, wenn man motiviert ist, schafft man das in einem Jahr und dann ist man sozusagen Junior Full Stack Developer.

Von Mathenachhilfe-Plattform zu globalen Edu-Startup "GoStudent"

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Gregor Müller: “Also grundsätzlich haben wir ganz klein begonnen. Es ist ganz lustig, der kleine Bruder vom Felix, mein Mitbegründer, der hat ihm über Whatsapp, während der Felix in der Schweiz studiert hat, Mathefragen geschickt zur Hausaufgabe, einfach weil er sonst niemanden hatte, der ihm schnell, unkompliziert und auch noch auf einem Medium, das er gerne hat, helfen kann. Und darauf waren seine Klassenkameraden, vom Moritz neidisch, weil nicht jeder hatte so einen Mathebegabten großen Bruder, der auch noch so unkompliziert hilft. Das hat sich dann rumgesprochen, dass sie das auch gerne hätten und so haben wir begonnen diese Nummer zu verteilen. Anfänglich über Facebook und über den Moritz und dann sind plötzlich hunderte Fragen ohne jegliche Vermarktung reingekommen. Ich habe mitgeholfen und meine gesamten Studienkollegen mussten Fragen beantworten.

Es sind nach wie vor die meisten Fragen und die meisten Nachhilfestunden sind in Mathe. Damals war es aber so, dass wir gesagt haben, wir sind da an etwas dran, lass uns das größer machen. Wir haben dann begonnen mit einer Art Hausaufgaben-Plattform und das hat so einen Andrang ausgelöst, dass wir gesagt haben das ist ein Thema, da wollen wir was Größeres machen und haben weitere Wege gesucht, wie wir noch mehr Nutzen stiften konnten als bei schwierigen Hausaufgaben zu helfen. Da haben wir gesehen, dass viele unserer Nutzer wegen Einzelsessions angefragt haben und dann haben wir das ausprobiert. Wir waren uns auch nicht sicher, wird das funktionieren, weil virtueller Unterricht, wie wird der Lehrer sich verhalten, wie können wir das ganze technisch abwickeln. Wir haben das ausprobiert und waren selber verblüfft, wie gut das funktioniert. Auch die Eltern, die sich das angesehen haben, man kann das nämlich auch aufzeichnen was auch ein Vorteil ist und haben den Eltern das gezeigt und sie haben dann auch verstanden, warum das funktioniert und was es sonst noch für Vorteile bringt – man muss nirgends hinfahren, dass man sich die Stunde nochmal ansehen kann, dass man Hilfe dabei bekommt einen Lehrer zu finden. Das war eigentlich die Grundidee von einer Hausaufgaben-Plattform, zu Online-Einzelunterricht mit qualifizierten Lehrern für so gut wie jedes Schulfach für Kinder zwischen 8 und 18 Jahren. Mittlerweise sind wir in über 20 Ländern, vor 5 Jahren haben wir begonnen, 1.500 Mitarbeiter und monatlich werden etwa über eine halbe Million Nachhilfestunden gebucht und 15.000 Lehrer. Es ist echt viel passiert aber es zeigt einfach auch, wie viel Bedarf da ist nach individueller Hilfe, auch am Nachmittag.

Frontalunterricht nicht optimal, Schulsystem veraltet

Gregor Müller: “Ich glaube das schwierige ist, in der Schule ist der Frontalunterricht für eine große Gruppe an Kindern. Das ist aber auch nicht unbedingt anders machbar für alle, um einfach einen freien Zugang zur Bildung zu bieten. Es gibt unzählige Studien, die zeigen, ein konsequenter Einzelunterricht mit einem Lehrer, der dem einen Kind die Thematik so lange erklärt, bis er es versteht, verändert Welten. Da glaube ich setzen wir an und deswegen sagen wir auch nicht wir wollen die Schule ersetzen, sondern wir wollen helfen, sodass der Lehrer dann auch einen leichteren Job hat, weil seine Klasse auf demselben Niveau ist. Somit alle mit der Geschwindigkeit mithalten können und wir nicht immer das Thema haben, der Lehrer muss sich entweder auf die fokussieren, die hinten nach sind, dann werden die anderen nicht wirklich gefördert oder umgekehrt. Das erzeugt schlechte Stimmung in der Klasse und da wollen wir auch helfen. “

 

Wir nehmen die bestehende IT-Begeisterung bei Mädchen, die bereits da ist, im Laufe ihrer Ausbildung weg

the female factor

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Mahdis Gharaei: “Grundsätzlich ist es ja nie zu früh und auch nie zu spät zu starten. Ich glaube, das ist etwas das allen bewusst sein muss. Viele haben bisschen eine Angst davor, in den verschiedensten Altersgruppen aber ja idealerweise fängt das natürlich bei Kindern in spielerische Art und Weise bereits an. Wir haben in Österreich glücklicherweise auch extrem viel Angebot, da fällt mir z.B. ein Robo Wunderkind von einer tollen Unternehmerin, wo tatsächlich viele im Alter von 5-10 Jahren Robotik Bausteine bekommen und Probleme lösen. Weil grundsätzlich ist es so, es gibt in der Nutzung von digitalen Tools und Medien keinen geschlechtsspezifischen Unterschied. Wo es Unterschiede gibt, ist wenn wir dann Voranschreiten und es um Software Programmierung geht aber auch strategische Entscheidungen in Technologie Unternehmen. Da sehen wir einen geringeren Frauenanteil. Es geht eher darum die Mädchen zu motivieren in dieser gestalterischen Rolle und im Digitalbereich zu sein und zu bleiben. Wenn ich z.B. meiner kleinen Nichte sage, dass meine Ohrringe aus dem 3D Drucker sind und dass sie das später nicht nur kaufen kann, sondern selber auch machen kann, dann ist sie extrem begeistert, die interessiert sich dafür.

Oder wir ihnen die Begeisterung nehmen. Also das Umfeld, wie wir schon gehört haben ist äußerst wichtig und wenn ich keine technisch affinen Eltern habe oder im Freundeskreis viel lieber einen anderen Beruf ausüben möchte und nicht in die HTL gehen will oder keinen Tech-Beruf hinterherlaufen möchten, dann ist es demotivierend und deshalb ist es unserer Meinung nach bei Female Factor wichtig, dass man ein Netzwerk, ein Umfeld, eine Community, eine Peer-Gruppe hat, mit der man das gemeinsam macht und wo man sich gegenseitig motiviert. Was passiert in unserem System derzeit? Wir nehmend die bestehende Begeisterung bei Mädchen, die bereits da ist, im Laufe ihrer Ausbildung weg.”

Vorbilder sind immanent, um Frauen für die Technik-Branche zu begeistern

Martin Kocher: “Oft sind es Kleinigkeiten, weil du es vorher angesprochen hast früheres Leben, wir haben mal eine Plattform entwickelt, wo wir versucht haben die MINT Fächer gerade 9-jährigen Mädchen näher zu bringen. Das war eine webbasierte App, die wir auch ausgetestet haben. Was wir da herausgefunden haben, bestätigt das, was vorher gesagt wurde, der entscheidende Punkt ist das man das nicht darstellt als Fach, sondern problemorientiert angeht. Dass man jungen Mädchen und auch Buben zeigt, wenn du Mathe lernst, wenn du lernst zu programmieren, kannst du die gesellschaftlichen Probleme der Zukunft lösen, dann kannst du den Klimawandel bekämpfen, dann kannst du andere Dinge machen, im Gesundheitsbereich was tun. Du brauchst es als Voraussetzung dafür. In der Schule haben wir sehr oft das Fach in den Vordergrund gerückt und dann wird es langweilig. Ich glaube diesen Schritt zu machen ist ganz wichtig aus meiner Sicht.”

Gregor Müller: “Ich stimme da völlig zu. Ich glaube man muss mehr aufzeigen, was möglich ist oder auch gute Vorbilder auf ein Podest stellen. Gerade wenn es darum geht mehr Frauen für das Coding zu begeistern, zu zeigen was ist möglich, was haben andere geschafft, dem eine Bühne bieten und auch da den Kindern zu zeigen, “he so will ich auch werden, das kann ich schaffen” und dann erklären wie kommt man dahin. Gerade das Trockene in der Schule, von Geographie Test zu Geographie Test und das ist der Grund warum wir viel Nachfrage haben, wir sind ein Must-Have, weil wir helfen dabei die Fächer zu absolvieren und die Noten zu erreichen, die man braucht um irgendwo auch auf eine Uni gehen zu gehen. Wir bieten auch Coding Klassen an und da ist am Anfang viel Interesse da und es kommt mehr und mehr aber im Endeffekt, wenn es darum geht es durchzuziehen und zu machen ist es nur ein Nice To Have.
In Wahrheit geht’s nur darum, dass mein Kind nicht mehr auf einem Nicht-genügend steht in Physik und dann ist nicht für alles Zeit und auch manchmal nicht für alles Geld da. Wenn man das mehr in den Schulplan integriert und das weniger Abstrakt macht, ist natürlich ein langes Unterfangen aber je früher man mit kleinen Schritten beginnt, desto eher kommen wir dort hin.”

Isabella Kristina Miglinci: “Wir bei Codecool haben gar keinen Frontalunterricht. Das ist einmal ein Schritt Bildung generell zu hinterfragen oder wie man Bildung vermittelt. Wir versuchen das wirklich in Gruppen zu haben, das jeder sich auch selbst hilft und dann haben wir natürlich den Mentor, der natürlich für Fragen zuständig ist aber ich glaube oft ist auch das Problem, dass Schüler gar nicht selbstbestimmt lernen können. Das sie immer alles vorgebetet bekommen und dadurch natürlich auch die Aufmerksamkeitsspanne viel geringer wird, als wenn sie wirklich selber aktiv an dem Problem arbeiten und auch dafür zuständig sind.”

30% Frauenanteil bei Codecool Austria

Isabella Kristina Miglinci: “Wir sind ganz stolz, wir haben 30% Anteil an Frauen derzeit und wir sind auch wirklich ziemlich stolz auf unsere Diversität. 90% unserer Studenten haben schon Berufserfahrung. Das heißt wir haben wirklich absolut alle verschiedenen Jobs da. Wir haben zum Beispiel Leute vom Militär, die sich umschulen wollen. Wir haben Physiker, wir haben einen Violinisten, wir haben einen Elektriker. Die sind so verschieden, wie man sie sich nur vorstellen kann natürlich auch Herkunft, Geschlecht etc. Eines eint sie und zwar, dass sie wirklich die technischen Skills bekommen und gemeinsam mit Codecool den ersten Programmierjob bekommen. Und das ist einfach toll. Und ganz super auch dieses Growth Mindset. Das ist auch in unserer ersten Woche bei unserer Ausbildung sagen wir ganz genau den Unterschied zwischen Growth und Fixed Mindset. Das es wirklich wichtig ist, dass man wirklich die Herausforderung antreten muss und dass man selber im Endeffekt zuständig ist für seinen Erfolg und natürlich sich nicht durch irgendwelche anderen Sachen hindern soll. Und eben, was vorher schon erwähnt wurde, fand ich super spannend und auch super wichtig, dass es genug Rollenvorbilder gibt. Das wir wirklich sagen, he die und die Person hat es schon geschafft, du kannst das auch. Ein anderer Punkt ist auch, wirklich ganz stark, dass jeder einfach die Geschlechterrollen selber hinterfragen soll. Das dieses traditionelle Denken oder einfach das was uns vielleicht in die Kinderschuhe gelegt wurde einfach wirklich jeden Tag zu hinterfragen, Ich, wir alle und das wirklich auch zu leben und wirklich jeden Tag zu hinterfragen he, wieso denke ich so? Wie kann ich das ändern? Und es ist nämlich einfach alles möglich, egal welches Geschlecht oder Herkunft und das ist eben immer so toll.

Angst, dass durch Digitalisierung Arbeitsplätze verloren gehen muss überwindet werden

Martin Kocher: “Es gibt Länder, die schon sehr gut sind in diesen Bemühungen. Das sind vor allem die Länder im Norden, Dänemark, ist ein bekanntes Beispiel in diesem Bereich und Niederlande schon sehr, sehr lange. Ich glaube, das vieles auch davon abhängt, wie wir es gesellschaftlich bewerten und wie wir insgesamt Technologie und Technik, Digitalisierung einschätzen. Wir sind in Österreich relativ zurückhaltend als Gesellschaft, was neue Technologien betrifft, was neue Arten des Arbeitens betrifft, auch was Wissenschaft betrifft. Man sieht das auch in gewisser Weise, wenn man den Durchschnitt nimmt. Wir haben in Österreich Menschen die ganz vorne dabei sind aber es geht darum alle mitzunehmen, zu überzeugen. Das ist glaube ich eine große Aufgabe von uns allen, Menschen zu überzeugen, dass es in die Richtung geht, dass es Sinn macht und dass es für alle Vorteile bringt. Es gibt immer so eine unterschwellige Angst, dass Arbeitsplätze verloren gehen, da wird die Technologie irgendwas Grausames machen oder Gentechnik. Wir haben so eine unterschwellige Angst im deutschsprachigen Raum, die müssen wir überwinden. “

Upskilling motivierter Mitarbeiter*innen und Diversität elementar bei Fachkräftemangel

Isabella Kristina Miglinci: “Wir bei Codecool bieten auch den Unternehmen an ihre Mitarbeiter up zu skillen und das ist einfach wichtig. Wieso nicht die vorhandenen Mitarbeiter*innen nutzen, die motiviert sind und die loyal sind. Wieso geben wir ihnen nicht die Chance sich sozusagen weiterzuentwickeln und helfen ihnen sozusagen das Unternehmen voranzutreiben. Und natürlich abschließend auch zu sagen, dass Diversität nicht einfach nur eine gesellschaftspolitische Sache ist, sondern ein wirtschaftlicher Faktor. Wir haben 24.000 fehlende IT-Fachkräfte in Österreich, das ist nicht wenig. Wir wissen halt einfach, dass Teams oder Produkte, die hergestellt werden in diversen Teams, dass die erfolgreicher sind und nicht nur männlich, weiblich, divers etc. sondern auch unterschiedliche Herkünfte etc. Das ist wirklich ganz wichtig, dass wir nicht nur hinsichtlich gesellschaftspolitischer Aspekte reden, sondern auch die wirtschaftlichen Seite beleuchten.”

Falls Ihr Unternehmen Interesse an unseren Reskilling-Trainings hat oder Junior IT Developer sucht, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Vielen Dank nochmals an die Google Zukunftswerkstatt, sowie dem Puls4 GAMECHANGER Festival, welches dieses Jahr wieder von 28. -30. Juni in Wien stattfindet, für die Einladung und dem spannenden Talk!

Coole Führungskräfte: Miklós Beöthy, CM @Codecool Ungarn

Miklós Beöthy

In dieser Blogpost-Serie setzen wir uns mit Menschen zusammen, die die Vision von Codecool verwirklichen. Wir dürfen vorstellen: Miklós Beöthy, Country Manager von Codecool Ungarn.

Miklós Beöthy

Codecool ist der richtige Ort um inspirierende Menschen kennenzulernen. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligentem, ehrgeizigem und coolem Studenten*innen, die bei uns studieren, um ihre Karrieren und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern. Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Unternehmen, die unsere Absolvent*innen beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen. Aber es sind nicht nur die Student*innen und die Führungskräfte unserer Partnerunternehmen, die uns inspirieren. Wir stellen auch sicher, dass wir mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenarbeiten, die die Mission und Vision von Codecool mit Leben erfüllen.

Das letzte Mal sprachen wir mit Olga Zelent, Country Manager von Codecool Polen. Hier geht es zum Artikel.

Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, uns mit einem unserer Kollegen zusammenzusetzen, um über seine aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten zu sprechen. Wir stellen Miklós Beöthy vor, Country Manager von Codecool Ungarn.

Miklós Beöthy, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Mein Name ist Miki, ich bin 40 Jahre alt, habe einen zweijährigen Sohn, Bazsi, und ich liebe Mountainbiken.

Ich habe vor 5 oder 6 Jahren mit dem Radfahren angefangen. Zuerst war es nur eine Freizeitbeschäftigung, dann begann ich, an Amateurwettbewerben teilzunehmen. Letztes Jahr habe ich nach viel Training die 120 Kilometer lange Salzkammergut Trophy B-Distanz mit fast 4000 Höhenmetern absolviert. Aber das ist nicht genug, mein Ziel ist es, auch die A-Distanz zu absolvieren, die etwa doppelt so lang ist wie die B-Distanz.

Und ich kann es kaum erwarten, dass Bazskó, mein Sohn, alt genug ist, um mit uns gemeinsam in den Wald zu radeln.

Woraus besteht deine Arbeit jetzt eigentlich? Für was bist du verantwortlich?

Ich bin Country Manager bei Codecool Ungarn. Als Betriebsleiter des Budapester Campus, der Online-Kurse und des Firmengeschäfts bin ich hier im Wesentlichen für deren Erfolg verantwortlich.

Was hast du vor dieser Position gemacht?

Ich habe Informatik und Ingenieurwesen an der Budapest University of Technology and Economics (BME) studiert und war im zweiten Studienjahr Vollzeit-Programmierer. Ich habe vielseitige Erfahrungen gemacht: ich habe auch in kleinen IT-Unternehmen, Medien und Agenturen gearbeitet.

Etwa 8 Jahre lang habe ich bei Digital Natives, einem Startup-Unternehmen, gearbeitet. Ich kam ein paar Monate nach der Gründung, später wurde ich Miteigentümer, und ich war Leiter eines Entwicklerteams mit 12-15 Mitgliedern. Es war eine extrem aufregende Zeit für mich, aber 2014 traf mich die unvermeidliche Karrierekrise, die jeder von Zeit zu Zeit erlebt.

Ein paar Jahre nach der Finanzkrise 2008 blühte die IT plötzlich auf, und jeder hatte eine „hervorragende“ Idee für ein Startup. Bei DiNa setzen wir solche Ideen der Kunden durch Beratung, Entwicklung und Betrieb um. Natürlich gab es viele herausfordernde Aufgaben, aber ich habe oft schon bei den ersten Gesprächen mit den Partnern gespürt, dass ein weiteres Projekt auf DVD geschrieben in der Schublade landet, weil es kein großer Erfolg wird.

Eines Tages bin ich aufgewacht und habe mir gesagt: „Ich will das nicht mehr machen.“ Also verließ ich das Unternehmen, um mich nach neuen Abenteuern umzusehen.

Führungskräfte im Portrait | Miklós Beöthy

Warum hast du dich entschieden, für Codecool zu arbeiten?

Nachdem ich mich von DiNa getrennt hatte, hatte ich ein einjähriges Sabbatical. Ich habe nicht wirklich gearbeitet, außer ein paar Nebenjobs, ich war eine Weile in Südostasien unterwegs und habe angefangen, darüber nachzudenken, was ich beruflich als nächstes machen soll.

Ich habe es geliebt, mich zu entwickeln. Es ist eine der wenigen Tätigkeiten, bei der ich oft im Flow bin und mich richtig reinziehen kann. Technik war schon immer mein Ding. In der Zwischenzeit wollte ich jedoch näher an die Menschen heran.

Im Sommer 2015 war ich Freiwilliger bei Skool, wo ich während des gesamten Sommercamps als Mentor arbeitete und 8- bis 14-jährigen Mädchen Programmieren beibrachte. Es war eine erstaunliche Erfahrung. Ich erinnere mich noch, wie ich jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht nach Grund (wo das Lager stattfand) radelte, obwohl ich jeden Tag erschöpft war. In diesem Sommer kam mir der Gedanke, dass ich das vielleicht als Job machen könnte, nicht nur als Freiwillige.

Ich glaube nicht wirklich an Schicksal, aber seltsamerweise meldete sich ein paar Wochen später Tomi Tompa, mein Kollege bei DiNa, bei mir und sagte, dass es in Miskolc eine IT-Schule namens Codecool gibt, die gerne erweitert werden würde, und eröffnen einen Campus in Budapest, weshalb sie Mentor*innen suchen. Wir setzten uns mit den Gründern zusammen und ein paar Treffen reichten aus, um mich davon zu überzeugen, dass dies etwas Großartiges sein kann, und ich wollte die Gelegenheit nicht verpassen, also begannen wir mit Tomi, die Schule in Budapest aufzubauen.

Als wir 2016 die erste Klasse auf den Markt brachten, hatten wir 4-5 Teammitglieder bei Codecool Budapest. Heute haben wir mehr als 50 Kollegen. Seit 2020 unterstütze ich als Country Manager das Wachstum der Schule.

Was gefällt dir an Codecool am besten?

Egal welche Position ich bekleide, für mich zählt immer der Auftrag der Schule.

Im Laufe der Jahre habe ich mit mehreren hundert Student*innen gearbeitet und bin auf erstaunliche Geschichten gestoßen. Viele Studierende finden nach Abschluss von Codecool schließlich ihren Berufsweg und florieren als IT-Spezialisten in renommierten Unternehmen. Während meiner Zeit als Mentor liebte ich es, wenn Schüler*innen mit meiner Hilfe „Heureka“-Momente hatten, und ich schaffte es, sie durch Situationen zu bringen, in denen sie feststeckten. Es ist großartig, das Funkeln in ihren Augen zu sehen, und plötzlich schweben sie einfach durch die Luft.

Ähnliche Erfahrungen machen meine Mentorkollegen, die für unsere Partner in unserem Firmenkundengeschäft Schulungen durchführen. Als Mentor*in kann dies eine herausfordernde Aufgabe sein, da die Teilnehmer*innen am Anfang oft nicht allzu motiviert sind, weil sie neben ihrem Job Zeit zum Lernen finden müssen. Aber am Ende der Kurse geben sie ein wirklich positives Feedback über unsere Arbeit und das Ergebnis.

Was ist das größte Ziel, das du dir mit Codecool gesetzt hast?

Als Country Manager ist es natürlich mein Hauptziel, die Schule immer erfolgreicher zu machen, aber ich sehe es auch als Priorität an, ein professionelles Team bei Codecool Ungarn zu haben. Unser Rekrutierungsprozess ist ausgezeichnet, alle meine Kollegen sind kompetent auf ihrem Gebiet und wir haben eine unglaubliche kulturelle und persönliche Gemeinschaft.

Ich bemühe mich, diese Stimmung beizubehalten. In einer solchen Gemeinschaft und einem solchen Team ist es einfacher, unsere Ziele zu erreichen: die besten Junior Develeloper des Marktes mit den größten Unternehmen zusammenzubringen und die technische Ausbildung von Unternehmen auf die nächste Stufe zu gefördern.

Was ist derzeit deine größte Herausforderung?

Ich denke, die größte Herausforderung besteht heutzutage darin, unseren Online-Full-Stack-Entwicklungskurs bis Ende 2022 auf eine ähnliche Größe wie unseren Offline-Full-Stack-Kurs zu erweitern. Dies ist der Schlüssel für uns, um unseren Partnern innerhalb weniger Tage die besten Junior Developer zu finden, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen. Wir möchten Menschen ermutigen, Programmieren auszuprobieren und sie davon überzeugen, dass sie es an unserer Schule lernen sollten.

Ich vertraue darauf, dass wir unsere Ziele erreichen können, weil ich glaube, dass diejenigen, die sich für uns entscheiden, eine gute Entscheidung treffen, und jetzt kann jeder von überall im Land bei uns studieren.

Welche globalen und lokalen Trends siehst du in der Welt, die deine Arbeit bei Codecool am meisten beeinflussen?

In den vergangenen zwei Jahren hat die Pandemie bestimmte Prozesse beschleunigt, die sich sonst wahrscheinlich ohnehin in den nächsten 10 Jahren abgespielt hätten. Alle mussten schnell auf diese unerwarteten Veränderungen reagieren.

Viele Menschen arbeiten jetzt von zu Hause aus, sie verwalten ihr ganzes Leben online, wie Einkaufen, Essensbestellung, offizielle Geschäfte, Kommunikation mit Freunden und alles andere. Um diese sozialen Bedürfnisse zu unterstützen, sind Tonnen von IT-Tools erforderlich, daher braucht man auch Tonnen von Fachleuten.

Wohin geht Codecool deiner Meinung nach kurz- und langfristig?

Kurzfristig möchten wir expandieren, unsere Kurse mehr Menschen zugänglich machen, auch indem wir Kurse in neuen Formen einführen und ganz neue Kurse einführen – einschließlich Firmenprogrammen und Kursen, die auch für Einzelpersonen angeboten werden.

Langfristig ist unser Hauptziel die Weltherrschaft, aber wir würden uns in den nächsten Jahren mit Mittel- und Osteuropa zufrieden geben. Wir möchten die größte und beste Programmierschule und Corporate Technology HR Partner in der Region werden.

Miklós Beöthy

Warum sollten Personaldienstleister deiner Meinung nach mit Codecool zusammenarbeiten?

Alle unsere Gründer und Mentor*innen arbeiten in diesem Bereich. Wir haben viel Erfahrung als Manager, IT-Manager und Senior-Entwickler*innen gesammelt, daher wissen wir, welche Fähigkeiten ein/e Junior-IT-Spezialist*in benötigt, um ein Projekt schnell und effizient zu liefern.

Wir sind auch der festen Überzeugung, dass ein/e Programmierer*in heutzutage nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem Team vertraut sein muss. Man kann der beste Developer der Welt sein, aber wenn man nicht gut kommunizieren kann, Zeit nicht effizient verwalten, Aufgaben nicht priorisieren und mit Kunden umgehen kann, dann passt man vielleicht nicht perfekt zu einer bestimmten Position.

Egal von welchem ​​Studiengang wir sprechen, unsere oberste Priorität ist die Vermittlung aktueller, relevanter Hard Skills und die Stärkung der Soft Skills. Codecooler haben nicht so viel theoretisches Wissen über das Programmieren wie Universitätsstudent*innen, aber sie haben viel mehr Projekterfahrung, da sie mehr im Team gearbeitet und die neuesten Technologien während unserer Kurse verwendet haben.

Wir haben mehr als 200 Partner allein in Ungarn, und basierend auf ihrem Feedback denke ich, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Codecooler gehören wirklich zu den besten Junior-Positionen auf dem Markt, und sie können sich leicht mit Universitätsstudenten um die gleichen Jobs messen.

Eine letzte Frage: Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

In der digitalen Welt passieren unglaublich spannende Dinge.

Künstliche Intelligenz ist eines der Felder, die in den nächsten 10 Jahren bahnbrechend sein werden. Technologie hat enorme Vorteile, aber neben dem Klimawandel macht mir KI auch persönlich Sorgen: Ich habe Angst, dass sie unser Leben negativ beeinflusst, wenn wir ihr Potenzial für die falschen Zwecke nutzen.

Außerdem kann ich mir nicht einmal vorstellen, wie dramatisch das Aufkommen der Blockchain bestimmte Bereiche verändern wird. Es reicht aus, sich die Verbreitung von Kryptowährungen anzusehen, um zu erkennen, dass in der zugrunde liegenden Technologie ein enormes Potenzial steckt.

Ich finde die Gegenwart spannend, freue mich auf die Zukunft und hoffe sehr, dass wir die Möglichkeiten, die uns die digitale Welt noch bietet, optimal nutzen können.

Recap 2021: Beste IT-Ausbildung und doppelt so viele Studierende

Wie konnte Codecool sein steiles Wachstum im Jahr 2021 fortsetzen? Was ist für das Jahr 2022 geplant? Jozsef Boda, CEO von Codecool, verrät die Details.

Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wie wir uns das Jahr 2021 im Jahr 2020 vorgestellt haben … Nun, die Dinge haben sich nicht ganz so entwickelt, wie wir damals erwartet haben, oder?

Damals dachten wir, dass die Pandemie Ende 2021 längst vorbei sein würde. Nach dem ersten und dann mehreren weiteren Schocks, nach der ersten und der zweiten Welle, dachten wir, dank Impfstoffe zu einer Art neuer “Normalität” zurückkehren zu können bzw. einem stabileren Zustand. Nun, ganz so ist es nicht gekommen.

Aufgrund der Wellen 3 und 4 im Jahr 2021 wechselten wir in Ungarn mehrmals von Campus- zu Online-Unterricht. In Rumänien fand der Unterricht mit minimalen Unterbrechungen online statt. In Österreich mussten wir kurz nach der Eröffnung unserer Schule und dem Start unserer ersten Codecooler-Gruppe im November aufgrund von Beschränkungen auf Online-Unterricht umstellen.

Aber es gab einen großen Unterschied zu 2020: So unerwartet diese plötzlichen Veränderungen auch waren, wir waren bereits darauf vorbereitet. Auch im Jahr 2020 haben wir unerwartete Herausforderungen erfolgreich gemeistert, aber 2021 wurden wir nicht einmal überrascht. Und wir haben es geschafft, sie noch effizienter zu unserem Vorteil zu nutzen – zum Beispiel mit der weiteren Verbesserung der Online-Version unseres Flagship-Kurses für Full-Stack-Developer, mit der wir viel mehr angehende Student*innen erreichen als mit der Offline-Version, die nur für diejenigen verfügbar ist, die in der Nähe unserer Schulen wohnen. Wer hätte gedacht, dass wir 2019 oder gar 2020 so weit sein würden? Wir ganz sicher nicht.

Wir hätten nie gedacht, dass wir neue Kolleg*innen vollständig online einstellen würden, ganz zu schweigen von den Führungskräften aber auch das haben wir problemlos gelöst. Natürlich wurden die meisten unserer Absolvent*innen auch von unseren Partnerunternehmen in einem vollständig online durchgeführten Prozess eingestellt. Wir sind gemeinsam an den neuen Herausforderungen gewachsen.

In der Zwischenzeit haben wir nicht einmal bemerkt, dass wir in die “neue Normalität” eingetreten sind, auf die wir gewartet haben – wahrscheinlich, weil sie etwas anders aussah, als wir erwartet hatten. Schon im Jahr 2020 war klar, dass die Dinge nie wieder so sein werden wie vorher aber wir waren uns nicht sicher, wie dies am Ende aussehen würden. Heute zeichnet sich eines als Hauptmerkmal unserer neuen Welt nach dem Ausbruch ab: ständige, bedeutende Veränderungen. Klar ist auch, dass diejenigen erfolgreich sein werden, die beweglich genug sind, um sich anzupassen und auf Veränderungen zu bauen. Man kann es sich einfach nicht leisten, darauf zu warten, dass sich die Dinge stabilisieren. Das ist Zeitverschwendung, eine Verliererstrategie.

Wir haben das Glück und sind stolz darauf, auch im Jahr 2021 so viel erreicht zu haben. Ich möchte hier ein paar Dinge erwähnen:

  • Wir haben unseren 2000sten Codecooler an eine unserer Partnerunternehmen vermittelt. Unsere ersten Student*innen haben vor 6 Jahren ihren Abschluss gemacht. Wir sind so glücklich, dass 80 % von ihnen immer noch bei ihrem ersten Arbeitgeber tätig sind, den wir für sie gefunden haben. Das ist eine echte Bestätigung für unseren gemeinsamen Erfolg.
  • Wir haben unser allererstes Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das CoderGirl-Stipendium. Gemeinsam mit unseren Unternehmenspartnern wollen wir noch viel mehr Frauen einladen und motivieren, eine technische Karriere zu beginnen. Die talentiertesten und motiviertesten Mädchen und Frauen, die sich bei Codecool bewerben, können nun die Chance bekommen, völlig kostenlos bei uns zu studieren.
  • Wir haben unsere allererste Schule in Westeuropa, in Österreich, eröffnet. Zusammen mit Ungarn, Polen und Rumänien sind wir nun bereits in 4 Ländern vertreten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, in 1 oder 2 Jahren ein führendes IT-Bildungsinstitut in Mitteleuropa und später in der gesamten Region zu werden.
  • Wir haben neue offene Kurse gestartet. Der einwöchige “Intro to IT”-Kurs wurde zuerst in Wien eingeführt, während der sechsmonatige Cyber Security Specialist Kurs in Budapest angeboten wird. Wir haben die vollständige Online-Version unseres Full-Stack-Developer-Kurses in allen Codecool-Ländern eingeführt und haben mehr als 300 ungarische Studierende mit unseren Kurzkursen, die vollständig von der lokalen Regierung finanziert werden, zu neuen, zukunftssicheren Tech-Karrieren verholfen.
  • Wir haben unsere Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für Unternehmen weiterentwickelt und bei einigen unserer Partnerunternehmen umfassende, maßgeschneiderte digitale Akademien eingeführt.
  • Aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen können nur einen Teil der ganzen Geschichte erzählen. Die Tatsache, dass es uns gelungen ist, unseren Umsatz im Jahr 2021 um 40 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern, könnte jedoch etwas bedeuten. Es bedeutet auf jeden Fall, dass wir ein stabiler Partner für unsere Student*innen sind, die sich für uns entscheiden, um ihnen beim Berufseinstieg zu helfen und auch für unsere Unternehmenspartner, die auf uns zählen, um die digitalen Kompetenzen ihrer Organisation kurz- und langfristig zu verbessern.

Wir stellen fest, dass sich die digitale Transformation in den Unternehmen beschleunigt und zwar in Abteilungen und Funktionen, die bisher nur nicht-technische, geschäftsspezifische Kompetenzen erforderten. Es werden immer mehr Kapazitäten und Fähigkeiten in der IT sowie in neu entstehenden, geschäftsseitigen digitalen Rollen benötigt und wir können die Marktnachfrage aufgrund der begrenzten Anzahl unserer Absolvent*innen nicht einmal annähernd befriedigen. Wir haben es geschafft, im letzten Jahr jede* einzelne*n Codecool-Absolvent*in zu vermitteln, der sich für unsere Jobgarantie entschieden hat, und gleichzeitig mehr vollständig maßgeschneiderte Unternehmenstrainingsprogramme als je zuvor zu entwickeln und durchzuführen.

Wir möchten, dass im Jahr 2022 doppelt so viele Studierende bei uns ein Studium beginnen wie im Jahr 2021. Aber wir gehen keine Kompromisse bei der Qualität ein, sondern werden unsere Kurse und Dienstleistungen weiter verbessern, genau wie wir selbst.

Unser Full-Stack Development Kurs ist mehr als ein Bootcamp und besser als eine Universität. Ein einjähriger, umfassender Programmierkurs mit Jobgarantie und Nachzahlungsoptionen, der nicht nur ein breites und tiefes Wissen über Softwareentwicklung vermittelt, sondern auch einen echten Job bei einem unserer Unternehmenspartner. Dieses Angebot möchten wir im Jahr 2022 noch mehr ambitionierten und engagierten Quereinsteiger*innen machen, deshalb erweitern wir unsere Jobgarantie auf die Online-Version unseres Full-Stack Development Kurses in jedem Codecool-Land.

Wir können nur dann effizient und authentisch zugleich sein in dem, was wir tun, wenn wir selbst effizient und authentisch sind. Wenn alle unsere Kolleg*innen wirklich an die Mission, die Werte und die Methodik von Codecool glauben, und wenn sie diese auch vertreten und mit anderen teilen können. Der Weg dorthin war vor 6 Jahren anders, als wir ein junges, vielversprechendes Start-up-Unternehmen waren und er ist heute anders, da wir ein reifes, international präsentes und weiterhin dynamisch wachsendes Scale-up-Unternehmen sind.

Um unsere Flexibilität und Innovationskraft trotz des plötzlichen Wachstums unserer eigenen Organisation zu erhöhen, haben wir ein umfassendes Entwicklungsprogramm für das mittlere Management gestartet. Und um mit der Nachfrage nach unseren Unternehmensdienstleistungen Schritt zu halten, wird ab 2022 ein eigenes professionelles Team für die Entwicklung und Durchführung unserer Unternehmensschulungsprogramme und internen Akademielösungen verantwortlich sein.

Und da ich nun unsere Organisation und meine Kolleg*innen erwähnt habe, möchte ich mich bei ihnen für ihre wertvolle Arbeit im Jahr 2021 bedanken. Denn die Sache ist die, dass es nicht darum ging, Glück zu haben. Was immer wir als Codecool erreicht haben, ist das Ergebnis ihrer harten Arbeit. Jede*r einzeln*e meiner Codecool-Kolleg*innen hat mit  Enthusiasmus, Beharrlichkeit und ihren Fähigkeiten zu unseren Erfolgen beigetragen und ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich die Chance habe, jeden Tag mit ihnen an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Abschließend muss ich sagen, dass nach 2020 auch das Jahr 2021 ein Jahr voller Herausforderungen war. Die Erfolge, die wir erzielt haben, waren nicht einfach zu erreichen. Wir haben gemeinsam sehr hart dafür gearbeitet. Ich gebe zu, dass ich am Ende des Jahres ziemlich müde war. Ich brauchte die Feiertage, um meine Batterien wieder aufzuladen.

Aber ich beginne das neue Jahr voller neuer Energie und Motivation und ich hoffe, dir geht es genauso. Ich vertraue darauf, dass wir 2022 ein ebenso spannendes und fruchtbares Jahr haben werden wie 2021.

Ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr und, dass wir gemeinsam noch mehr Träume wahr werden lassen, indem wir noch mehr erfolgreichen, zukunftssicheren Tech-Karrieren zum Start verhelfen.

Künstliche Intelligenz – Freund oder Feind?

Künstliche Intelligenz (KI) hat die Macht, die Welt zu verändern – zum Guten oder zum Schlechten. Aber lassen uns nicht so schwarz-weiß denken. Gehen wir den wichtigsten Argumenten für und gegen KI auf den Grund und versuchen wir herauszufinden, ob diese aufregende Technologie unseren Untergang oder unser ewiges Glück herbeiführen wird.

Halte inne und denke kurz über KI (Künstliche Intelligenz) nach. Was kommt dir in den Sinn? Ist es ein Gefühl der Hoffnung und des Optimismus im Hinblick auf unsere Zukunft? Oder ein unheimliches Gefühl, das dich fragen lässt, ob die Menschheit in Gefahr ist?

Es wäre richtig, wenn du keine voreingenommene Meinung hättest. Hier gibt es viel zu bedenken und wir möchten die wichtigsten Faktoren zusammenfassen.

Die Welt der Roboter, der Automatisierung und der strahlenden – oder auch nicht so strahlenden – Zukunft der Menschheit ist ein komplexes Thema. Und wir wollen dir die 4 wichtigsten Argumente für und gegen KI vorstellen. Doch zunächst sollten wir die Grundlagen klären.

Der Unterschied zwischen KI und ML

Die beiden Begriffe haben nicht dieselbe Bedeutung, auch wenn sie bei Diskussionen über dieses Thema oft synonym verwendet werden.

  • KI, d. h. Künstliche Intelligenz, ist das größere, komplexere Konzept. Künstliche Intelligenz zu schaffen bedeutet, die Denkfähigkeit und das Verhalten von Menschen in Maschinen zu simulieren.
  • ML, d. h. maschinelles Lernen, findet hingegen statt, wenn eine KI aus Daten lernt, ohne dafür programmiert zu sein.

Bei der KI geht es also darum, die menschliche Intelligenz zu imitieren und Maschinen dazu zu bringen, Aufgaben auf intelligente, menschliche Weise auszuführen. Gleichzeitig ermöglicht ML den Maschinen, aus Daten zu lernen und im Laufe der Zeit noch intelligenter zu werden.

Derzeit ist die KI noch weit von Skynet in Terminator entfernt, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht irgendwann in der Zukunft dort ankommen wird.

Wozu ist die KI also derzeit in der Lage?

Nun, sicher zu erstaunlichen Dingen, aber nicht zur Weltherrschaft. Sie kann:

  • Profiling – Basierend auf den Handlungen, Entscheidungen und Vorlieben einer Person. Denke nur an deine Netflix- oder Spotify-Empfehlungen.
  • Vorhersagen – Nutzung von Daten zur Vorhersage künftiger Ereignisse. Erinnerst du dich an die Prognosen und Diagramme über die Pandemie? Ja, das war KI in ihrer Blütezeit.
  • Mustererkennung – Auffinden von Verhaltensmustern und Aufzeigen von Anomalien. Das ist der Fall, wenn Google Vorschläge macht oder wenn Google Mail deine Sätze beendet.
  • Natürliche Sprache – Um die Art und Weise zu verstehen, wie Menschen kommunizieren, und um in der Lage zu sein, auf ähnliche Weise zu reagieren. Denke an Siri und Alexa, aber auch an Chatbots, die auf deinem Bildschirm auftauchen.
  • Objekterkennung – Es kann Objekte erkennen, auf die es trainiert wurde. Denke an selbstfahrende Autos und rechtzeitig erkannte Hindernisse.
  • Zielerreichung – Das gibt es in Videospielen, wo man gegen den Computer spielt. Der ML-Algorithmus kann in jeder Umgebung selbstständig lernen und mit maximaler Leistung gewinnen.

Ja, die KI ist bereits fortgeschritten, aber noch lange nicht so weit, dass sie die Welt beherrscht. Und von der Singularität sind wir noch weit entfernt.

Doch selbst in ihren “Kinderschuhen” kann sie schädlich sein und unser gesellschaftliches Gefüge stören. Sehen wir uns an, warum einige laute Stimmen in der Diskussion um KI sagen, dass sie unseren Untergang herbeiführen wird:

Was sind die 4 größten Nachteile der künstlichen Intelligenz?

Schaue dir nur die Fernsehsendungen und Filme unserer Zeit an. Sie projizieren und sagen eine dystopische Zukunft voraus, und man könnte geneigt sein, in Bezug auf KI an Matrix oder Terminator zu denken. Denn am Ende könnten die Roboter wirklich gewinnen, uns die Arbeitsplätze wegnehmen und die Welt zerstören.

Wenn wir uns nun die tatsächlichen negativen Eigenschaften dieser erstaunlichen Technologie ansehen, wird das Bild ein wenig realistischer, aber es löst immer noch bei vielen Menschen Besorgnis aus. Die KI ist derzeit kein allmächtiges, allwissendes Bewusstsein, das die Menschheit vernichten will und wird es hoffentlich auch nicht werden. Die realistischeren Nachteile liegen in den Details und in den allgemeinen Fehlern der KI, die mit einer so vielseitigen, intelligenten Technologie einhergehen.

Dies sind die wichtigsten Negativpunkte:

  1. KI trifft wichtige Entscheidungen, ist aber von Natur aus unmenschlich

Algorithmen wurden schon oft beauftragt, lebensverändernde Entscheidungen zu treffen. Und nicht alle Fälle sind ohne Unfälle verlaufen. Selbstfahrenden Autos gehört die Zukunft, aber das KI-Gehirn hat noch viel zu lernen. Schaue dir nur die Moral Machine an, um einen unheimlichen Kick des Misstrauens gegenüber der Technologie zu erleben. Algorithmen können vielleicht effizienter denken als Menschen, aber man muss ihnen beibringen, was menschlich ist und was nicht.

  1. KI führt zu Arbeitslosigkeit und ersetzt Menschen in der Arbeitswelt

Dies ist das komplexeste Argument von allen und es muss genauer untersucht werden. KI kann im Allgemeinen Arbeitsplätze durch verschiedene Erweiterungen aufwerten, doch werden Automatisierungstechnologien, die ML nutzen, langfristig wahrscheinlich Menschen ersetzen. Untersuchungen zeigen, dass 48 % der Experten der Meinung sind, dass KI eine große Anzahl von Arbeiter- und sogar Angestelltenjobs ersetzen wird. Dies wird zu Einkommensungleichheit, höherer Arbeitslosigkeit und langsam aber sicher zu einem Zusammenbruch der sozialen Ordnung führen.

  1. KI diskriminiert

Künstliche Intelligenz versäumt es häufig, rassistische Ausdrücke zu erkennen und zu zensieren, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Algorithmen verstärken oft gesellschaftliche Probleme wie geschlechtsspezifische Vorurteile oder die Verbreitung von Falschinformationen.

  1. KI ist eine Gefahr für unsere Privatsphäre

Fühlst du dich beobachtet? Das wirst du vermutlich auch, wenn du unterwegs bist und deinen Alltag lebst. 75 von 176 Ländern weltweit setzen KI aktiv zur Überwachung ein. Die Gesichtserkennung ist ein Paradebeispiel für unerwünschte Aufmerksamkeit und kann dazu verwendet werden, Menschen ohne deren Zustimmung passiv zu beobachten.

Welches sind die 4 wichtigsten Gründe, die für eine noch intelligentere KI sprechen?

Die Liste der positiven Gründe ist ebenso beeindruckend wie die der negativen. KI hat wirklich das Potenzial, das Leben zum Besseren zu verändern und die Menschheit in eine utopische Zukunft zu führen. KI-Fans glauben, dass es von uns Menschen abhängt, wohin wir diese Technologie bringen und wie wir sie nutzen.

  1. KI verbessert die Effizienz

Da Daten mehr wert sind als Öl, müssen sie mit höchster Genauigkeit verarbeitet werden. Und es gibt nichts Effizienteres als KI, wenn es um Datenverarbeitung geht. Sie ist schnell, genau und verarbeitet Daten in Echtzeit.

  1. KI kann menschliche Fehler ausmerzen

KI-Arbeitskräfte werden keine Fehler machen, die auf Stress, Müdigkeit oder Krankheit zurückzuführen sind. Vor allem, wenn es um riskante, sogar gefährliche Aufgaben wie die Inspektion von Dächern geht. Bei diesen Aufgaben kann die KI das menschliche Element ersetzen und Zwischenfälle abmildern. Stell dir vor, dass Menschen auf Dächern extrem gefährliche Aufgaben verrichten. Lass nun eine Drohne dort fliegen, die in der Lage ist, Probleme an Ort und Stelle zu erkennen und zu beheben. In vielen Fällen ist es sicherer und schneller, KI die Arbeit erledigen zu lassen.

  1. KI macht das tägliche Leben mit intelligenter Technologie einfach und bequem

Im Moment sind Smart Homes noch nicht die Norm aber optimistisch betrachtet wird KI in Zukunft ganze Städte mit intelligenter Technik versorgen. Das Leben ist dank intelligenter Technologien einfacher und bequemer geworden und viele Menschen glauben, dass dies mit der Zeit nur noch besser werden wird.

  1. KI verbessert unsere Gesundheit und unterstützt Menschen mit Behinderungen

Einer der Hauptvorteile der KI besteht darin, dass sie Menschen hilft, die sonst kein erfülltes, unabhängiges Leben führen könnten. Derzeit helfen Siri, Alexa oder Cortana Millionen von Menschen, einfache Aufgaben zu erledigen. Aber diese Lösungen werden bald alle Erwartungen übertreffen. Intelligente Thermostate, Beleuchtung und Steckdosen können automatisiert werden und nach einem bestimmten Zeitplan funktionieren und Apps wie Wheelmap liefern den Nutzer*innen bereits wichtige Informationen wie die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer*innen. Darüber hinaus sind Deep-Learning-Algorithmen bereits besser in der Lage, Hautkrebs zu erkennen als Dermatolog*innen.

Wie stehst du zu künstlicher Intelligenz?

Nachdem wir nun alle Vor- und Nachteile gesehen haben, was denkst du über den Stand der KI? Und was glaubst du, wohin wird sie uns führen?

Wir glauben, dass das, was wir mit dieser Technologie tun, in hohem Maße von uns Menschen abhängt und insbesondere von den heutigen Entwickler*innen.

Wenn du dir vorgenommen hast, KI zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in deinem Unternehmen einzusetzen, benötigst du digitale Fachleute, die diese KI auf höchstem Niveau einrichten und deine Systeme so entwickeln, dass sie dir dabei helfen. Mit unserer Hilfe kannst du die richtigen Leute finden, die dein Unternehmen durch eine erfolgreiche Digitalisierung führen werden.

Da immer mehr Arbeitsplätze automatisiert werden, ist es für dein Unternehmen von entscheidender Bedeutung, eine Strategie zu haben, die deinen Mitarbeiter*innen hilft, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Wir können dir bei der Um- und Weiterbildung deines bestehenden Teams unterstützen, um deinen Mitarbeiter*innen die digitalen Kompetenzen zu vermitteln, die deinem Unternehmen derzeit vielleicht noch fehlen.

Kontaktiere uns und lass uns über das Geschäft reden! Wir helfen dir, deine digitale Strategie und deine Geschäftsziele schneller zu erreichen.

Wir hoffen, bald von dir zu hören!

Coole Führungskräfte: Sigrid Hantusch-Taferner, CM @Codecool Austria

Sigrid Hantusch-Taferner

In dieser neuen Blogpost-Serie setzen wir uns zu einem Gespräch mit besonderen Führungskräften zusammen, die die Codecool-Vision verwirklichen. Treffen Sie Sigrid Hantusch-Taferner, Country Manager von Codecool Austria.

Sigrid Hantusch-Taferner

Wenn Sie inspirierende Menschen treffen möchten, ist Codecool ein großartiger Ort. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligenten, ehrgeizigen und coolen Studierenden auf unserem Campus. Sie haben ein Ziel: Ihre Karriere und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern.

Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Partnerunternehmen, die unsere Studierenden beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen.

Aber nicht nur unsere Studierenden und Partner inspirieren uns. Wir achten auch darauf, mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenzuarbeiten und die Mission und Vision von Codecool zum Leben zu erwecken.

Mit einer dieser Kolleginnen haben wir uns über ihre aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten unterhalten. Wir sind super aufgeregt und stolz, sie euch endlich vorstellen zu können. Treffen Sie Sigrid Hantusch-Taferner, Country Managerin unserer neuesten Schule, Codecool Austria.

Sigrid, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Ich bin ein Familienmensch, der ständig Abwechslung sucht und gerne mit der ganzen Familie Abenteuer und Action erlebt. Ich liebe die Natur und bin am liebsten draußen in den Bergen um zu wandern, zu klettern, zu biken oder ski zu fahren.

Was ist deine Arbeit jetzt eigentlich? Für was bist du verantwortlich?

Derzeit bin ich als Country Managerin dafür verantwortlich den Standort in Wien zum Laufen zu bringen. Dabei versuche ich besonders darauf zu achten, was in Wien gut funktionieren kann um es mit den erfolgreichen bestehenden Erfahrungen aus den anderen Ländern zu kombinieren. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten ist es mir besonders wichtig ein gutes Teamgefüge und einen coolen Arbeitsplatz zu schaffen und den Studierenden die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.

Was hast du vor Codecool gemacht?

Die letzten 10 Jahre war ich Sales und Marketing Leiterin bei einem Anbieter für digitale Lernlösungen. Davor habe ich langjährige Erfahrung im Sales von e-Recruiting und Software Lösungen gesammelt. Im Studium habe ich mich auf Wissensmanagement und eLearning fokussiert, das hat mich gut auf einen Job im Bildungsbereich vorbereitet.

Warum hast du dich entschieden, für Codecool zu arbeiten? Was gefällt dir am besten?

Das Businessmodell von Codecool hat mich sofort überzeugt: Der Markt braucht derzeit und in den nächsten Jahren IT-Fachkräfte und wir helfen dabei, Menschen neu zu qualifizieren. Persönlich hat mich natürlich noch die Herausforderung überzeugt, hier in Wien einen Standort aufzubauen. Und am meisten mag ich die Menschen bei Codecool 🙂

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Was ist dein größtes Ziel, das du dir bei Codecool gesetzt hast?

Mein größtes Ziel ist, dass wir über die nächsten 3 Jahre kontinuierlich besser werden, und dass wir hier in Österreich eine bekannte und renommierte Ausbildungsinstitution werden.

Was empfindest du als die größten Herausforderungen im Moment?

Zur Zeit würde ich sagen, unsere Zielgruppe an potentiellen Studierenden mit der entsprechenden Botschaft zu erreichen und das Produkt positiv zu etablieren.

Welche Trends siehst du weltweit, die deine Arbeit bei Codecool am stärksten beeinflusst?

Der wachsende Talent Gap bzw. IT-Fachkräftemangel, weil auch die Baby Boomer jetzt in Rente gehen, und natürlich die Entwicklung, dass künftig alles digital gesteuert wird – von der Stadtverwaltung über das Auto bis zum Herd.

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Wie denkst du, wird sich Codecool kurz- und langfristig entwickeln?

Ich glaube, dass das Re- und Upskilling von Menschen, die sich aktuell im Arbeitsprozess befinden, immer wichtiger wird. Long term bedeutet das, dass wir immer mehr zum Unternehmenspartner werden, der maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungen für spezielle Bedürfnisse anbietet.

Warum sollten deiner Meinung nach einstellende Unternehmen mit Codecool zusammenarbeiten?

Weil sie bei uns Junior Talente bekommen, die wirklich ihr Leben ändern möchten und begeistert und bestens vorbereitet auf die tatsächlichen Aufgaben ihren ersten Tech Job antreten werden.

Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

Wir werden es gemeinsam schaffen durch die digitale Transformation soziale, ökonomische und ökologische Probleme zu lösen. Sie ist unsere Chance, die Welt in der wir leben zu einem noch besseren Ort zu machen.

Wenn Sie mit Sigrid Hantusch-Taferner gemeinsam in Österreich die Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels bekämpfen und Teil unserer über 250 Unternehmenspartner werden wollen, die an eine globale, digitale Zukunft glauben, und daran in ihrem Unternehmen arbeiten, indem sie qualifizierte und sofort einsatzfähige Junior-, Senior-Developer und sogar ganze Tech-Teams suchen oder bestehende, loyale Mitarbeiter*innen umschulen bzw. reskillen wollen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Einen Schritt voraus gegen den IT-Fachkräftemangel: der ESSA-Qualifikationsbericht ist da

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Die ESSA (European Software Skills Alliance) untersuchte die fehlenden Fähigkeiten, die erforderlich sind, um bis 2030 etwa 1,6 Millionen offene Stellen im digitalen Bereich in Europa zu besetzen. Codecool hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels entgegenzuwirken, indem das Tech-Talent-Hub die digitale Bildung so revolutioniert, währenddessen Codecool auch als Mitglied des ESSA-Konsortiums arbeitet.

developer working

Heute sind Developer in Europa die gefragtesten Fachkräfte im Softwaresektor und dieser Trend wird sich noch verstärken. Die Unternehmen von morgen werden aber auch Mitarbeitende brauchen, die ein gutes Verständnis für das Tagesgeschäft haben.

Deshalb müssen Soft Skills und betriebswirtschaftliche Kenntnisse integriert werden – in der Art und Weise, wie wir Menschen für Software-Rollen ausbilden, aber auch in der Art und Weise, wie wir denken und Softwareapplikationen in unseren Organisationen einbetten.

Developer ist der beliebteste Software-Job gegen den IT-Fachkräftemangel

Das Weltwirtschaftsforum listet in seinem Bericht “The Future of Jobs 2020” die 20 wichtigsten Berufe auf, bei denen die Nachfrage in die Höhe schnellen wird. Fast alle Berufe auf dieser Liste haben mit ICT zu tun – Entwickler*innen stehen dabei auf Platz 10. Ein Trend, der durch unsere jüngsten Ergebnisse weitgehend bestätigt wird: 45 % der Unternehmen gehen davon aus, dass sie in den nächsten fünf Jahren zusätzliche Developer benötigen werden.

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2021 ESSA Europe's Most Needed Software Roles and Skills Report zeigt, dass es "Bedarf an zusätzlichen Mitarbeiter*innen pro Rollenprofil" gibt.

Programmieren und professionelle Hard Skills sind sehr gefragt

Der ESSA-Bericht geht noch weiter und ermittelt vorläufig die am stärksten nachgefragten Fähigkeiten von Softwareexpert*innen.
Unnötig zu erwähnen, dass Hard Skills wie Programmieren am meisten gefragt sind, wobei Java, Javascript, SQL, HTML, PHP, C++, C# und Python die am häufigsten benötigten Programmiersprachen sind. Wichtig ist jedoch, dass Softwareexpert*innen über ein solides Verständnis der Programmierprinzipien verfügen, damit sie sich schnell und einfach an neue Sprachen anpassen können.

Es wurde diskutiert, dass auch berufsbezogene Fähigkeiten entwickelt werden sollen.

“Noch wichtiger als die Vermittlung bestimmter IT-Fähigkeiten, wie IT-Frameworks oder Programmiersprachen, ist die Vermittlung von Verständnis für das Geschäft. Nur wenn man in der Lage ist, den Zweck der Softwarelösung, die man erstellt, zu verstehen, kann man ein wertvolles Produkt liefern.”

In diesem Zusammenhang zeigen die Ergebnisse unseres Berichts, dass Fähigkeiten in den Bereichen Security-Management, agiles Projektmanagement und Softwareentwicklungs-Lifecycle-Skills benötigt werden und dass Softwareexpert*innen mit Geschäftsverständnis jene Personen sind, die Unternehmen suchen – jetzt und in Zukunft.

Soft Skills sind der Schlüssel für gut ausgebildete IT-Fachkräfte

Auch hier können wir die Vorhersagen des Weltwirtschaftsforums (2020) nur bestätigen und raten Menschen mit Softwarefunktionen dringend, nicht nur ihre Hard Skills auszubauen, sondern auch in nichttechnische (transversale) Fähigkeiten wie persönliche Soft Skills oder zwischenmenschliche Fähigkeiten zu investieren: kritisches Denken und Analyse, Selbstmanagement, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit.

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2021 ESSA Report über Europas am meisten benötigte Softwarerollen und -fähigkeiten berichtet über "Soft- und andere Skills für Developer"

Natürlich ist es schwieriger, sich Soft Skills anzueignen, wenn man sich nur auf theoretisches Wissen stützt. Daher ist es wichtig, reale Projekte in die Lern- und Ausbildungspläne aufzunehmen.

Es kommt auf die Feinheiten an

Im Oktober 2021 veröffentlichte die ESSA einen umfassenden Bericht der den aktuellen (und künftigen) Bedarf an Softwarekompetenzen in Europa untersucht. In einem nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit den übrigen ESSA-Mitgliedern dazu beitragen, die Schlussfolgerungen des Berichts in einem umfassenden Dokument – der European Software Skills Strategy – zusammenzufassen. Besuche die ESSA-Website, um weitere Einzelheiten über die Initiative zu erfahren.

In der Zwischenzeit arbeiten wir bei Codecool bereits fleißig daran, den zukünftigen Developern eine bessere digitale Bildung in Europa zu ermöglichen. Bereits in 4 europäischen Ländern, Österreich, Ungarn, Polen und Rumänien, bieten wir von Mentor*innen geleitete, projektbasierte Kurse für Entwickler*innen und Kurse für andere digitale Fähigkeiten an. Wir bauen auf unsere Mastery-Based-Lernmethodik und unseren bewährten Lehrplänen und legen einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Soft-Skills, sowohl in unseren Kursen als auch in unseren maßgeschneiderten Unternehmenslösungen. Wir machen berufliche Veränderungen erschwinglich und verändern Leben mit einer Jobgarantie, Nachzahlungsoptionen und dem CoderGirl-Stipendium.

Erfahre mehr darüber, wer wir sind und was wir tun und kontaktiere uns, um zu besprechen, wie wir dir helfen können, deine Softwarekompetenzen den Anforderungen anzupassen.