Codecool beim 4GAMECHANGERS Festival

Building_Future_Hantusch-Taferner(c)4GAMECHANGERS

Vom 28. bis 30. Juni 2022 fand das 4GAMECHANGERS FESTIVAL 2022 in Wien statt. Organisiert von Puls4 und dem ORF gab es spannende Vorträge, Keynotes und Diskussionspanels von und mit Personen aus unterschiedlichsten Bereichen, die sich mit den wichtigen Themen und Lösungen für die Zukunft auseinandersetzten – den künftigen „Gamechangers“.

Auch Codecool Austria war dabei und versorgte nicht nur Interessent*innen mit Informationen, sondern unsere Country Managerin Sigrid Hanusch-Taferner wirkte bei einer Diskussion zum Thema Building our Future – über die digitale Transformation Österreichs mit. Weitere Teilnehmer*innen des Diskussionspanels waren Markus Petzl von disruptive, Florian Tursky (Staatssekretär für Digitalisierung), Nina Popanton von DIO-Austria und Christine Antlanger-Winter von Google Austria.

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Wie steht es um die Digitalisierung in Österreich?

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage „Wie digital ist Österreich?“. Country Manager von Codecool Austria, Sigrid Hantusch-Taferner erinnert an die 24.000 fehlenden IT-Fachkräfte in Österreich und wie Codecool als Programmierschule versucht dem IT-Fachkräftemangel gegenzusteuern.

„Österreich an sich ist sehr digital, jedoch könnten wir noch viel digitaler sein. Viele IT-Projekte können nicht durchgeführt werden, weil es schlichtweg kein Personal dafür gibt. Codecool spezialisiert sich darauf Quereinsteiger*innen das Programmieren in kurzer Zeit beizubringen und sie zu Junior Developer auszubilden. Damit versuchen wir dem Fachkräftemangel rasch entgegenzuwirken und den digitalen Wandel zu unterstützen. Innerhalb von einem bzw. eineinhalb Jahren wird es den Studierenden ermöglicht in die Jobwelt einzutauchen und Codecool unterstützt sie dabei: In 1.560 praktischen Programmiereinheiten erhalten Student*innen das notwendige Wissen, um erfolgreich durchzustarten.

Und die Methode hat sich bereits bewährt. Unsere Junior Developer arbeiten im CEE Raum bei mehr als 300 Unternehmenspartnern. Natürlich ist das noch nicht genug. Wir haben aktuell 70 Student*innen und unser Ziel ist es dieses Jahr noch 180 weitere Studierende aufzunehmen. Dem österreichischen Arbeitsmarkt wollen wir 250 bis 300 gut ausgebildete Developer übergeben. Wir sehen, dass viele Menschen damit kämpfen, die Ausbildung zu starten. Das liegt weniger an der Dauer der Ausbildung bzw. der Kursgebühr, denn diese können sie auch erst im Nachhinein bzw. in Raten bezahlen. Es geht vielmehr um die Lebenserhaltungskosten.”

Frauen in der IT

“Ein Thema ist natürlich der Fakt, dass die Frauenerwerbsquote verhältnismäßig niedrig ist. Wenn wir von einem Fachkräftemangel sprechen, dann ist das der Pool aus dem man schöpfen kann, egal ob dies nun IT oder andere Fachkräfte betrifft. Da geht es unter anderem darum, wie man an die Frauen herankommt. Viele sind für uns als Codecool, aufgrund des heutigen Bildungssystems, nicht erreichbar. Allerdings kann einiges dagegen getan werden, etwa mit Rollenvorbilder, wie z.B. Christine Antlanger-Winter. Frauen müssen mehr in den Vordergrund gerückt werden. 

Codecool bietet Stipendien für besonders begabte Frauen und Mädchen an. 10 Prozent der weiblich gelesenen Personen bekommen bei uns ein Stipendium und müssen sohin keine Kursgebühr zahlen. Viele Unternehmen möchten weiblich gelesene Programmiererinnen einstellen und mit dem Stipendium sollen diese Personen motiviert werden, eine Karriere als Developer zu starten. Oftmals handelt es sich um rein männlich gelesene Teams und muss es das Ziel werden, gemischte Teams zu fördern.

Es wird bereits einiges an Aufklärungsarbeit geleistet, jedoch wirkt es momentan wie ein Eindringen in einem von Männern beherrschten Markt. Es ist daher noch viel zu tun. Damit geht auch einher die digitalen Berufsbilder aufzulockern und zu vermitteln, dass es sich beim Programmieren um einen Job, wie jeden anderen, handelt. Dazu gehört die Möglichkeit des Home-Office bzw. einer Teilzeit-Anstellung, um zu garantieren, dass eine Kinderbetreuung weiterhin möglich ist.“

Das gesamte Panel gibt es hier zu sehen:

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Falls Ihr Unternehmen Interesse an unseren Reskilling-Trainings hat oder Ihr Team Junior IT Developer sucht, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Digital Skills für Österreich und “the power of cooperation”

Puls 4 Game Changer Digital Skills for Austria

Die starke Nachfrage nach IT-Profis mit Up-to-date-Digital-Skills im DACH-Raum ist keine Neuigkeit. Jeder 13. erwirtschafte Euro in Österreich ist der IT-Branche zuzuschreiben, fast die Hälfte (47 Prozent) der gesamten Bruttowertschöpfung ist am Standort Wien konzentriert. Darüber hinaus wächst der IT-Fachkräftebedarf mit aktuell bis zu 24.000 Personen weiter stark an.

Universitäten und Fachhochschule können den Bedarf alleine nicht lösen. Innovative Ansätze sind gefragt – nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern generell: Was braucht Österreich für eine digitale Transformation? Welche Rolle könnten Frauen dabei spielen? Wieso sind Rollenvorbilder so wichtig? Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit in der Digitalisierung? Inwiefern ist traditionelles Lernen zu hinterfragen? Kann jeder Programmieren lernen? Was macht Österreich um eine digitale, aber auch sozioökonomische und ökologisch wertvolle Zukunft zu gestalten?

Digital Skills for Austria

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Auf diese und noch viele weitere Fragen antwortet Codecool  im Rahmen einer Einladung der Google Zukunftswerkstatt und des 4GAMECHANGERS Festivals in einem Studio Talk zum Thema „Digital Skills for Austria“ auf Puls4, moderiert von Corinna Milborn.

Das Ergebnis war eine facettenreiche Diskussion mit Vertretern von Start-ups, der Regierung und wahrhaftigen  Game Changern: Martin Kocher, Österreichischer Bundesarbeitsminister für Arbeit , Mahdis Gharai, Co-Founder the female factor, Gregor Müller, Co-Founder GoStudent , Nina Kaiser, Co-Founder vom 4GAMECHANGERS Festival und Christina Antlanger-Winter Country Director von Google Austria, sowie Isabella Kristina Miglinci , Marketing Manager von Codecool Austria.

Wer nicht live zusehen konnte, die Aufzeichnung ist hier zu finden.

Nachhaltigkeit bei digitaler Transformation unabdingbar

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Christine Antlanger-Winter: “Ich denke, dass generell das Thema Technologie und Digitalisierung großes Potential hat. Ich glaube da sind wir uns wahrscheinlich einig. Ganz konkret kann ich auf ein Beispiel verweisen in einem anderen Talk, den wir im Zuge unserer Partnerschaft geführt haben, mit Biohof Leitner. Die sind ja einige der Biopioniere in Österreich und haben einen sehr dichten Digitalisierungsplan, mit Online-Shop seit 2016 glaube ich schon und einer eigenen App. Und sie haben gesagt, sie schaffen es nur 1% der Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil sie so einen hohen Digitalisierungsgrad haben in dem ganzen Warenwirtschaftssystem, in der Warenan- und Auslieferung und der ganzen Planung. Ich finde, das ist so ein tolles Beispiel, weil man da auch das ganz Konkrete von Österreich merkt. Wir machen natürlich auch als Google ganz viel und mein Lieblingsbeispiel ist Google Maps. Die Radrouten möglichst zu optimieren und ganz leicht darzustellen. Das war ein ganz bewusster Schritt, weil Radfahren auch zum öffentlichen Verkehr zählt und die Informationen zum öffentlichen Verkehr ist etwas unglaublich Wichtiges. Das ist eben eine App, die von ganz vielen Menschen ganz einfach verwenden können. Das man sonst die Künstliche Intelligenz noch dazu verwenden kann Energie effizienter zu verwenden, das ist natürlich auch toll, da gibt es Spielräume bis zu 30-40% wo man den Energiebedarf senken kann, bei dem man die Auslastung optimiert. Wir haben uns bis 2030 das Ziel gesetzt CO2 frei zu sein. Das kennen auch wirklich die großen Organisationen wie Greenpeace an. Das ist wirklich ein ambitioniertes Ziel. Wir sind seit 2007 aber bereits CO2 neutral, etwas das viele erst jetzt anstreben. Wir haben auch den ganzen Energieaufwand auf erneuerbare Energie umgestellt. Das ist ein Thema, das wir uns nicht erst seit gestern ansehen und setzen das nächste Ziel wirklich ganz hoch. Das ist ein zentraler Bestandteil und geht sogar so weit, dass neue Gebäude, die gebaut werden wirklich mit Tiefenbohrungen von Erdwärme versorgt werden. Es gibt eine ganze Range an Maßnahmen.”

Bildung als Nachhaltigkeitsziel in Österreichs Bildung

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Martin Kocher: ” Digitalisierung ist ein großes Ziel, von den ganzen Behördenwegen bis zu Einsparungen von CO2. Wir versuchen jetzt gerade auch am Arbeitsmarkt, noch viel stärker beim AMS auf Digitalisierung zu setzen. Wir haben diese Woche erst angekündigt, dass es eine Offensive gibt, wo es um viele Projekte geht. Ein Projekt, das ich für sehr wichtig halte, das wir jetzt bald abschließen wollen, das schon einige Zeit läuft, ist Skill Matching. Also, dass ich nicht nur die Berufe von Arbeitssuchenden erfasse, sondern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und damit ein besseres Match, also die Zusammenkunft von offenen Stellen und Arbeitssuchenden von statten gehen lassen kann. Das führt dazu, dass die Leute rascher eine Beschäftigung bekommen und, dass sie bessere Stellen bekommen. Es gibt also viel Potenzial für alle sinnvollen digitale Schritte und natürlich gibt es viele Projekte von anderen Ministerien.”

Lebenslanges Lernen - Warum ist das so essentiell?

Christine Antlanger-Winter: “Erstens brauchen wir natürlich in Österreich, um die Chancen der Digitalisierung wirklich gut nutzen zu können, um wirklich für den Wirtschaftsstandort diese Chancen gut nutzen zu können, um für die Arbeitnehmer die Chancen gut nutzen zu können, müssen wir in der Transformation, in der wir drinnen sind ganz besonders den Fokus darauflegen, dass die Skills, die Fähigkeiten, das Know-How, die Erfahrung wirklich sich weiterentwickelt. Das ist zeitnah sehr wichtig und wo auch bereits viele Initiativen der Bundesregierung gestartet werden. Das zweite ist, dass wir auch langfristig schauen müssen im Bildungsbereich, wenn es um Schulen, Universitäten geht, wie passen diese Vielzahl an Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, so an unseren hohen Bildungsanspruch, den wir haben. Ich denke an ganze einfache Sache, wirklich unterhaltsame und lehrreiche Youtube-Videos einzusetzen. Es gibt eine österreichische Professorin, die rappt Lateinlektionen. Ich bin ein riesen Fan von ihr. In der Corona Pandemie hat sie sich gedacht sie möchte was machen für ihre Studenten. Sie macht das großartig und kann ich nur empfehlen, Frau Professor K. Das ersetzt auch nicht den normalen Unterricht oder das menschliche aber ich denke wir können alle nachvollziehen, dass das Lernen von Latein mehr Spaß macht, wenn es mit Musik unterlegt ist. Und dann geht es auch um substantiellere Dinge wie die Infrastruktur. Das ist ein wesentlich größerer Bereich. Dann geht es um diese Veränderung den Zugang zum Lernen, Sprichwort lebenslanges Lernen. Das die Erneuerung in der Technologieanwendung und Möglichkeiten sich laufend voranschreiten, ist natürlich auch ein höherer Grad sich weiterzuentwickeln und können, vorhanden und hier einen leichten Zugang zu ermöglichen. Ist auch etwas, das wir mit der Google Zukunftswerkstatt ganz gezielt schaffen wollen. “

4GAMECHANGERS-Festival: The power of cooperation

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Nina Kaiser: “Bei dem Festival grundsätzlich ist das Ziel, Menschen zusammenzubringen, die sich in der schnelllebigen Seite der digitalen Transformation zusammentun, um die Welt zu einem besseren Ort machen, das ist der naive Grundzugang, den wir 2016 hatten. Es hat begonnen mit Entrepreneurship, Startups und Corporates, wo wir den Diskurs der wichtigen Zukunftsthemen gesucht haben auf den Bühnen, mit vielen Menschen als Gästen. Ich habe dann relativ schnell mit meinem Team beschlossen, dass es wichtig ist unsere Jugend mitzunehmen und damit geht das Bildungsthema automatisch einher. Denn wenn wir diese jetzt nicht auf den Weg nehmen und richtig ausbilden, das beginnt im Kindergarten, Volksschule, Nachhilfe, Weiterbildung, Umschulung, das betrifft so viele Bereiche. Diese Themen wollten wir beim Festival einfach integrieren, und wollten klarmachen, was sind die Skills, die man heute braucht um eben ein Startup gründen zu können oder bei Cororates genau die Stellen herausgeschrieben sind, auch füllen zu können und darum ist uns das Thema so wichtig.”

Jeder kann Programmieren lernen, wenn er daran interessiert ist

Isabella Kristina Miglinci

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Isabella Kristina Miglinci: “Wir lernen wir den Studierenden wie sie selbst lernen. Also wie wir bereits erwähnt haben, ist dies sehr wichtig, weil gerade im Programmierwesen sind Programmiersprachen schnell wieder obsolet und deswegen lernen wir ihnen wirklich wie man selbst lernt. Das Prinzip heißt Flipped Classroom, wo der Studierende zum Lehrer wird und der Lehrer wird zum Mentor. Darauf sind wir sehr stolz. Und sonst Programmieren kann absolut jeder lernen. Wir sind absolut davon überzeugt und da möchte ich unseren Mentor zitieren, der immer sagt, dem Computer ist es vollkommen egal, welches Geschlecht irgendeinen Code eingibt, dem ist das vollkommen egal und deswegen sagen wir, der, der sich der Aufgabe stellen möchte und eine hohe Motivation aufweist und natürlich auch IT interessiert ist, der kann bei uns Programmieren lernen und auf den freuen wir uns.

Wir bilden innerhalb von einem Jahr Full Stack Developer aus und haben dazu auch eine Jobgarantie. Das ist das Besondere bei uns –  es nicht nur die Chance, dass ein Job in Aussicht ist, sondern da ist wirklich ein wirklicher Job dahinter. Man kann ein bisschen früher oder bisschen später fertig werden, dadurch dass wir so eine Art Gesamtschule (“Mastery-based Learning”) haben, ist das sozusagen möglich. Im Endeffekt, wenn man motiviert ist, schafft man das in einem Jahr und dann ist man sozusagen Junior Full Stack Developer.

Von Mathenachhilfe-Plattform zu globalen Edu-Startup "GoStudent"

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Gregor Müller: “Also grundsätzlich haben wir ganz klein begonnen. Es ist ganz lustig, der kleine Bruder vom Felix, mein Mitbegründer, der hat ihm über Whatsapp, während der Felix in der Schweiz studiert hat, Mathefragen geschickt zur Hausaufgabe, einfach weil er sonst niemanden hatte, der ihm schnell, unkompliziert und auch noch auf einem Medium, das er gerne hat, helfen kann. Und darauf waren seine Klassenkameraden, vom Moritz neidisch, weil nicht jeder hatte so einen Mathebegabten großen Bruder, der auch noch so unkompliziert hilft. Das hat sich dann rumgesprochen, dass sie das auch gerne hätten und so haben wir begonnen diese Nummer zu verteilen. Anfänglich über Facebook und über den Moritz und dann sind plötzlich hunderte Fragen ohne jegliche Vermarktung reingekommen. Ich habe mitgeholfen und meine gesamten Studienkollegen mussten Fragen beantworten.

Es sind nach wie vor die meisten Fragen und die meisten Nachhilfestunden sind in Mathe. Damals war es aber so, dass wir gesagt haben, wir sind da an etwas dran, lass uns das größer machen. Wir haben dann begonnen mit einer Art Hausaufgaben-Plattform und das hat so einen Andrang ausgelöst, dass wir gesagt haben das ist ein Thema, da wollen wir was Größeres machen und haben weitere Wege gesucht, wie wir noch mehr Nutzen stiften konnten als bei schwierigen Hausaufgaben zu helfen. Da haben wir gesehen, dass viele unserer Nutzer wegen Einzelsessions angefragt haben und dann haben wir das ausprobiert. Wir waren uns auch nicht sicher, wird das funktionieren, weil virtueller Unterricht, wie wird der Lehrer sich verhalten, wie können wir das ganze technisch abwickeln. Wir haben das ausprobiert und waren selber verblüfft, wie gut das funktioniert. Auch die Eltern, die sich das angesehen haben, man kann das nämlich auch aufzeichnen was auch ein Vorteil ist und haben den Eltern das gezeigt und sie haben dann auch verstanden, warum das funktioniert und was es sonst noch für Vorteile bringt – man muss nirgends hinfahren, dass man sich die Stunde nochmal ansehen kann, dass man Hilfe dabei bekommt einen Lehrer zu finden. Das war eigentlich die Grundidee von einer Hausaufgaben-Plattform, zu Online-Einzelunterricht mit qualifizierten Lehrern für so gut wie jedes Schulfach für Kinder zwischen 8 und 18 Jahren. Mittlerweise sind wir in über 20 Ländern, vor 5 Jahren haben wir begonnen, 1.500 Mitarbeiter und monatlich werden etwa über eine halbe Million Nachhilfestunden gebucht und 15.000 Lehrer. Es ist echt viel passiert aber es zeigt einfach auch, wie viel Bedarf da ist nach individueller Hilfe, auch am Nachmittag.

Frontalunterricht nicht optimal, Schulsystem veraltet

Gregor Müller: “Ich glaube das schwierige ist, in der Schule ist der Frontalunterricht für eine große Gruppe an Kindern. Das ist aber auch nicht unbedingt anders machbar für alle, um einfach einen freien Zugang zur Bildung zu bieten. Es gibt unzählige Studien, die zeigen, ein konsequenter Einzelunterricht mit einem Lehrer, der dem einen Kind die Thematik so lange erklärt, bis er es versteht, verändert Welten. Da glaube ich setzen wir an und deswegen sagen wir auch nicht wir wollen die Schule ersetzen, sondern wir wollen helfen, sodass der Lehrer dann auch einen leichteren Job hat, weil seine Klasse auf demselben Niveau ist. Somit alle mit der Geschwindigkeit mithalten können und wir nicht immer das Thema haben, der Lehrer muss sich entweder auf die fokussieren, die hinten nach sind, dann werden die anderen nicht wirklich gefördert oder umgekehrt. Das erzeugt schlechte Stimmung in der Klasse und da wollen wir auch helfen. “

 

Wir nehmen die bestehende IT-Begeisterung bei Mädchen, die bereits da ist, im Laufe ihrer Ausbildung weg

the female factor

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Mahdis Gharaei: “Grundsätzlich ist es ja nie zu früh und auch nie zu spät zu starten. Ich glaube, das ist etwas das allen bewusst sein muss. Viele haben bisschen eine Angst davor, in den verschiedensten Altersgruppen aber ja idealerweise fängt das natürlich bei Kindern in spielerische Art und Weise bereits an. Wir haben in Österreich glücklicherweise auch extrem viel Angebot, da fällt mir z.B. ein Robo Wunderkind von einer tollen Unternehmerin, wo tatsächlich viele im Alter von 5-10 Jahren Robotik Bausteine bekommen und Probleme lösen. Weil grundsätzlich ist es so, es gibt in der Nutzung von digitalen Tools und Medien keinen geschlechtsspezifischen Unterschied. Wo es Unterschiede gibt, ist wenn wir dann Voranschreiten und es um Software Programmierung geht aber auch strategische Entscheidungen in Technologie Unternehmen. Da sehen wir einen geringeren Frauenanteil. Es geht eher darum die Mädchen zu motivieren in dieser gestalterischen Rolle und im Digitalbereich zu sein und zu bleiben. Wenn ich z.B. meiner kleinen Nichte sage, dass meine Ohrringe aus dem 3D Drucker sind und dass sie das später nicht nur kaufen kann, sondern selber auch machen kann, dann ist sie extrem begeistert, die interessiert sich dafür.

Oder wir ihnen die Begeisterung nehmen. Also das Umfeld, wie wir schon gehört haben ist äußerst wichtig und wenn ich keine technisch affinen Eltern habe oder im Freundeskreis viel lieber einen anderen Beruf ausüben möchte und nicht in die HTL gehen will oder keinen Tech-Beruf hinterherlaufen möchten, dann ist es demotivierend und deshalb ist es unserer Meinung nach bei Female Factor wichtig, dass man ein Netzwerk, ein Umfeld, eine Community, eine Peer-Gruppe hat, mit der man das gemeinsam macht und wo man sich gegenseitig motiviert. Was passiert in unserem System derzeit? Wir nehmend die bestehende Begeisterung bei Mädchen, die bereits da ist, im Laufe ihrer Ausbildung weg.”

Vorbilder sind immanent, um Frauen für die Technik-Branche zu begeistern

Martin Kocher: “Oft sind es Kleinigkeiten, weil du es vorher angesprochen hast früheres Leben, wir haben mal eine Plattform entwickelt, wo wir versucht haben die MINT Fächer gerade 9-jährigen Mädchen näher zu bringen. Das war eine webbasierte App, die wir auch ausgetestet haben. Was wir da herausgefunden haben, bestätigt das, was vorher gesagt wurde, der entscheidende Punkt ist das man das nicht darstellt als Fach, sondern problemorientiert angeht. Dass man jungen Mädchen und auch Buben zeigt, wenn du Mathe lernst, wenn du lernst zu programmieren, kannst du die gesellschaftlichen Probleme der Zukunft lösen, dann kannst du den Klimawandel bekämpfen, dann kannst du andere Dinge machen, im Gesundheitsbereich was tun. Du brauchst es als Voraussetzung dafür. In der Schule haben wir sehr oft das Fach in den Vordergrund gerückt und dann wird es langweilig. Ich glaube diesen Schritt zu machen ist ganz wichtig aus meiner Sicht.”

Gregor Müller: “Ich stimme da völlig zu. Ich glaube man muss mehr aufzeigen, was möglich ist oder auch gute Vorbilder auf ein Podest stellen. Gerade wenn es darum geht mehr Frauen für das Coding zu begeistern, zu zeigen was ist möglich, was haben andere geschafft, dem eine Bühne bieten und auch da den Kindern zu zeigen, “he so will ich auch werden, das kann ich schaffen” und dann erklären wie kommt man dahin. Gerade das Trockene in der Schule, von Geographie Test zu Geographie Test und das ist der Grund warum wir viel Nachfrage haben, wir sind ein Must-Have, weil wir helfen dabei die Fächer zu absolvieren und die Noten zu erreichen, die man braucht um irgendwo auch auf eine Uni gehen zu gehen. Wir bieten auch Coding Klassen an und da ist am Anfang viel Interesse da und es kommt mehr und mehr aber im Endeffekt, wenn es darum geht es durchzuziehen und zu machen ist es nur ein Nice To Have.
In Wahrheit geht’s nur darum, dass mein Kind nicht mehr auf einem Nicht-genügend steht in Physik und dann ist nicht für alles Zeit und auch manchmal nicht für alles Geld da. Wenn man das mehr in den Schulplan integriert und das weniger Abstrakt macht, ist natürlich ein langes Unterfangen aber je früher man mit kleinen Schritten beginnt, desto eher kommen wir dort hin.”

Isabella Kristina Miglinci: “Wir bei Codecool haben gar keinen Frontalunterricht. Das ist einmal ein Schritt Bildung generell zu hinterfragen oder wie man Bildung vermittelt. Wir versuchen das wirklich in Gruppen zu haben, das jeder sich auch selbst hilft und dann haben wir natürlich den Mentor, der natürlich für Fragen zuständig ist aber ich glaube oft ist auch das Problem, dass Schüler gar nicht selbstbestimmt lernen können. Das sie immer alles vorgebetet bekommen und dadurch natürlich auch die Aufmerksamkeitsspanne viel geringer wird, als wenn sie wirklich selber aktiv an dem Problem arbeiten und auch dafür zuständig sind.”

30% Frauenanteil bei Codecool Austria

Isabella Kristina Miglinci: “Wir sind ganz stolz, wir haben 30% Anteil an Frauen derzeit und wir sind auch wirklich ziemlich stolz auf unsere Diversität. 90% unserer Studenten haben schon Berufserfahrung. Das heißt wir haben wirklich absolut alle verschiedenen Jobs da. Wir haben zum Beispiel Leute vom Militär, die sich umschulen wollen. Wir haben Physiker, wir haben einen Violinisten, wir haben einen Elektriker. Die sind so verschieden, wie man sie sich nur vorstellen kann natürlich auch Herkunft, Geschlecht etc. Eines eint sie und zwar, dass sie wirklich die technischen Skills bekommen und gemeinsam mit Codecool den ersten Programmierjob bekommen. Und das ist einfach toll. Und ganz super auch dieses Growth Mindset. Das ist auch in unserer ersten Woche bei unserer Ausbildung sagen wir ganz genau den Unterschied zwischen Growth und Fixed Mindset. Das es wirklich wichtig ist, dass man wirklich die Herausforderung antreten muss und dass man selber im Endeffekt zuständig ist für seinen Erfolg und natürlich sich nicht durch irgendwelche anderen Sachen hindern soll. Und eben, was vorher schon erwähnt wurde, fand ich super spannend und auch super wichtig, dass es genug Rollenvorbilder gibt. Das wir wirklich sagen, he die und die Person hat es schon geschafft, du kannst das auch. Ein anderer Punkt ist auch, wirklich ganz stark, dass jeder einfach die Geschlechterrollen selber hinterfragen soll. Das dieses traditionelle Denken oder einfach das was uns vielleicht in die Kinderschuhe gelegt wurde einfach wirklich jeden Tag zu hinterfragen, Ich, wir alle und das wirklich auch zu leben und wirklich jeden Tag zu hinterfragen he, wieso denke ich so? Wie kann ich das ändern? Und es ist nämlich einfach alles möglich, egal welches Geschlecht oder Herkunft und das ist eben immer so toll.

Angst, dass durch Digitalisierung Arbeitsplätze verloren gehen muss überwindet werden

Martin Kocher: “Es gibt Länder, die schon sehr gut sind in diesen Bemühungen. Das sind vor allem die Länder im Norden, Dänemark, ist ein bekanntes Beispiel in diesem Bereich und Niederlande schon sehr, sehr lange. Ich glaube, das vieles auch davon abhängt, wie wir es gesellschaftlich bewerten und wie wir insgesamt Technologie und Technik, Digitalisierung einschätzen. Wir sind in Österreich relativ zurückhaltend als Gesellschaft, was neue Technologien betrifft, was neue Arten des Arbeitens betrifft, auch was Wissenschaft betrifft. Man sieht das auch in gewisser Weise, wenn man den Durchschnitt nimmt. Wir haben in Österreich Menschen die ganz vorne dabei sind aber es geht darum alle mitzunehmen, zu überzeugen. Das ist glaube ich eine große Aufgabe von uns allen, Menschen zu überzeugen, dass es in die Richtung geht, dass es Sinn macht und dass es für alle Vorteile bringt. Es gibt immer so eine unterschwellige Angst, dass Arbeitsplätze verloren gehen, da wird die Technologie irgendwas Grausames machen oder Gentechnik. Wir haben so eine unterschwellige Angst im deutschsprachigen Raum, die müssen wir überwinden. “

Upskilling motivierter Mitarbeiter*innen und Diversität elementar bei Fachkräftemangel

Isabella Kristina Miglinci: “Wir bei Codecool bieten auch den Unternehmen an ihre Mitarbeiter up zu skillen und das ist einfach wichtig. Wieso nicht die vorhandenen Mitarbeiter*innen nutzen, die motiviert sind und die loyal sind. Wieso geben wir ihnen nicht die Chance sich sozusagen weiterzuentwickeln und helfen ihnen sozusagen das Unternehmen voranzutreiben. Und natürlich abschließend auch zu sagen, dass Diversität nicht einfach nur eine gesellschaftspolitische Sache ist, sondern ein wirtschaftlicher Faktor. Wir haben 24.000 fehlende IT-Fachkräfte in Österreich, das ist nicht wenig. Wir wissen halt einfach, dass Teams oder Produkte, die hergestellt werden in diversen Teams, dass die erfolgreicher sind und nicht nur männlich, weiblich, divers etc. sondern auch unterschiedliche Herkünfte etc. Das ist wirklich ganz wichtig, dass wir nicht nur hinsichtlich gesellschaftspolitischer Aspekte reden, sondern auch die wirtschaftlichen Seite beleuchten.”

Falls Ihr Unternehmen Interesse an unseren Reskilling-Trainings hat oder Junior IT Developer sucht, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Vielen Dank nochmals an die Google Zukunftswerkstatt, sowie dem Puls4 GAMECHANGER Festival, welches dieses Jahr wieder von 28. -30. Juni in Wien stattfindet, für die Einladung und dem spannenden Talk!

Coole Führungskräfte: Miklós Beöthy, CM @Codecool Ungarn

Miklós Beöthy

In dieser Blogpost-Serie setzen wir uns mit Menschen zusammen, die die Vision von Codecool verwirklichen. Wir dürfen vorstellen: Miklós Beöthy, Country Manager von Codecool Ungarn.

Miklós Beöthy

Codecool ist der richtige Ort um inspirierende Menschen kennenzulernen. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligentem, ehrgeizigem und coolem Studenten*innen, die bei uns studieren, um ihre Karrieren und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern. Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Unternehmen, die unsere Absolvent*innen beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen. Aber es sind nicht nur die Student*innen und die Führungskräfte unserer Partnerunternehmen, die uns inspirieren. Wir stellen auch sicher, dass wir mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenarbeiten, die die Mission und Vision von Codecool mit Leben erfüllen.

Das letzte Mal sprachen wir mit Olga Zelent, Country Manager von Codecool Polen. Hier geht es zum Artikel.

Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, uns mit einem unserer Kollegen zusammenzusetzen, um über seine aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten zu sprechen. Wir stellen Miklós Beöthy vor, Country Manager von Codecool Ungarn.

Miklós Beöthy, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Mein Name ist Miki, ich bin 40 Jahre alt, habe einen zweijährigen Sohn, Bazsi, und ich liebe Mountainbiken.

Ich habe vor 5 oder 6 Jahren mit dem Radfahren angefangen. Zuerst war es nur eine Freizeitbeschäftigung, dann begann ich, an Amateurwettbewerben teilzunehmen. Letztes Jahr habe ich nach viel Training die 120 Kilometer lange Salzkammergut Trophy B-Distanz mit fast 4000 Höhenmetern absolviert. Aber das ist nicht genug, mein Ziel ist es, auch die A-Distanz zu absolvieren, die etwa doppelt so lang ist wie die B-Distanz.

Und ich kann es kaum erwarten, dass Bazskó, mein Sohn, alt genug ist, um mit uns gemeinsam in den Wald zu radeln.

Woraus besteht deine Arbeit jetzt eigentlich? Für was bist du verantwortlich?

Ich bin Country Manager bei Codecool Ungarn. Als Betriebsleiter des Budapester Campus, der Online-Kurse und des Firmengeschäfts bin ich hier im Wesentlichen für deren Erfolg verantwortlich.

Was hast du vor dieser Position gemacht?

Ich habe Informatik und Ingenieurwesen an der Budapest University of Technology and Economics (BME) studiert und war im zweiten Studienjahr Vollzeit-Programmierer. Ich habe vielseitige Erfahrungen gemacht: ich habe auch in kleinen IT-Unternehmen, Medien und Agenturen gearbeitet.

Etwa 8 Jahre lang habe ich bei Digital Natives, einem Startup-Unternehmen, gearbeitet. Ich kam ein paar Monate nach der Gründung, später wurde ich Miteigentümer, und ich war Leiter eines Entwicklerteams mit 12-15 Mitgliedern. Es war eine extrem aufregende Zeit für mich, aber 2014 traf mich die unvermeidliche Karrierekrise, die jeder von Zeit zu Zeit erlebt.

Ein paar Jahre nach der Finanzkrise 2008 blühte die IT plötzlich auf, und jeder hatte eine „hervorragende“ Idee für ein Startup. Bei DiNa setzen wir solche Ideen der Kunden durch Beratung, Entwicklung und Betrieb um. Natürlich gab es viele herausfordernde Aufgaben, aber ich habe oft schon bei den ersten Gesprächen mit den Partnern gespürt, dass ein weiteres Projekt auf DVD geschrieben in der Schublade landet, weil es kein großer Erfolg wird.

Eines Tages bin ich aufgewacht und habe mir gesagt: „Ich will das nicht mehr machen.“ Also verließ ich das Unternehmen, um mich nach neuen Abenteuern umzusehen.

Führungskräfte im Portrait | Miklós Beöthy

Warum hast du dich entschieden, für Codecool zu arbeiten?

Nachdem ich mich von DiNa getrennt hatte, hatte ich ein einjähriges Sabbatical. Ich habe nicht wirklich gearbeitet, außer ein paar Nebenjobs, ich war eine Weile in Südostasien unterwegs und habe angefangen, darüber nachzudenken, was ich beruflich als nächstes machen soll.

Ich habe es geliebt, mich zu entwickeln. Es ist eine der wenigen Tätigkeiten, bei der ich oft im Flow bin und mich richtig reinziehen kann. Technik war schon immer mein Ding. In der Zwischenzeit wollte ich jedoch näher an die Menschen heran.

Im Sommer 2015 war ich Freiwilliger bei Skool, wo ich während des gesamten Sommercamps als Mentor arbeitete und 8- bis 14-jährigen Mädchen Programmieren beibrachte. Es war eine erstaunliche Erfahrung. Ich erinnere mich noch, wie ich jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht nach Grund (wo das Lager stattfand) radelte, obwohl ich jeden Tag erschöpft war. In diesem Sommer kam mir der Gedanke, dass ich das vielleicht als Job machen könnte, nicht nur als Freiwillige.

Ich glaube nicht wirklich an Schicksal, aber seltsamerweise meldete sich ein paar Wochen später Tomi Tompa, mein Kollege bei DiNa, bei mir und sagte, dass es in Miskolc eine IT-Schule namens Codecool gibt, die gerne erweitert werden würde, und eröffnen einen Campus in Budapest, weshalb sie Mentor*innen suchen. Wir setzten uns mit den Gründern zusammen und ein paar Treffen reichten aus, um mich davon zu überzeugen, dass dies etwas Großartiges sein kann, und ich wollte die Gelegenheit nicht verpassen, also begannen wir mit Tomi, die Schule in Budapest aufzubauen.

Als wir 2016 die erste Klasse auf den Markt brachten, hatten wir 4-5 Teammitglieder bei Codecool Budapest. Heute haben wir mehr als 50 Kollegen. Seit 2020 unterstütze ich als Country Manager das Wachstum der Schule.

Was gefällt dir an Codecool am besten?

Egal welche Position ich bekleide, für mich zählt immer der Auftrag der Schule.

Im Laufe der Jahre habe ich mit mehreren hundert Student*innen gearbeitet und bin auf erstaunliche Geschichten gestoßen. Viele Studierende finden nach Abschluss von Codecool schließlich ihren Berufsweg und florieren als IT-Spezialisten in renommierten Unternehmen. Während meiner Zeit als Mentor liebte ich es, wenn Schüler*innen mit meiner Hilfe „Heureka“-Momente hatten, und ich schaffte es, sie durch Situationen zu bringen, in denen sie feststeckten. Es ist großartig, das Funkeln in ihren Augen zu sehen, und plötzlich schweben sie einfach durch die Luft.

Ähnliche Erfahrungen machen meine Mentorkollegen, die für unsere Partner in unserem Firmenkundengeschäft Schulungen durchführen. Als Mentor*in kann dies eine herausfordernde Aufgabe sein, da die Teilnehmer*innen am Anfang oft nicht allzu motiviert sind, weil sie neben ihrem Job Zeit zum Lernen finden müssen. Aber am Ende der Kurse geben sie ein wirklich positives Feedback über unsere Arbeit und das Ergebnis.

Was ist das größte Ziel, das du dir mit Codecool gesetzt hast?

Als Country Manager ist es natürlich mein Hauptziel, die Schule immer erfolgreicher zu machen, aber ich sehe es auch als Priorität an, ein professionelles Team bei Codecool Ungarn zu haben. Unser Rekrutierungsprozess ist ausgezeichnet, alle meine Kollegen sind kompetent auf ihrem Gebiet und wir haben eine unglaubliche kulturelle und persönliche Gemeinschaft.

Ich bemühe mich, diese Stimmung beizubehalten. In einer solchen Gemeinschaft und einem solchen Team ist es einfacher, unsere Ziele zu erreichen: die besten Junior Develeloper des Marktes mit den größten Unternehmen zusammenzubringen und die technische Ausbildung von Unternehmen auf die nächste Stufe zu gefördern.

Was ist derzeit deine größte Herausforderung?

Ich denke, die größte Herausforderung besteht heutzutage darin, unseren Online-Full-Stack-Entwicklungskurs bis Ende 2022 auf eine ähnliche Größe wie unseren Offline-Full-Stack-Kurs zu erweitern. Dies ist der Schlüssel für uns, um unseren Partnern innerhalb weniger Tage die besten Junior Developer zu finden, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen. Wir möchten Menschen ermutigen, Programmieren auszuprobieren und sie davon überzeugen, dass sie es an unserer Schule lernen sollten.

Ich vertraue darauf, dass wir unsere Ziele erreichen können, weil ich glaube, dass diejenigen, die sich für uns entscheiden, eine gute Entscheidung treffen, und jetzt kann jeder von überall im Land bei uns studieren.

Welche globalen und lokalen Trends siehst du in der Welt, die deine Arbeit bei Codecool am meisten beeinflussen?

In den vergangenen zwei Jahren hat die Pandemie bestimmte Prozesse beschleunigt, die sich sonst wahrscheinlich ohnehin in den nächsten 10 Jahren abgespielt hätten. Alle mussten schnell auf diese unerwarteten Veränderungen reagieren.

Viele Menschen arbeiten jetzt von zu Hause aus, sie verwalten ihr ganzes Leben online, wie Einkaufen, Essensbestellung, offizielle Geschäfte, Kommunikation mit Freunden und alles andere. Um diese sozialen Bedürfnisse zu unterstützen, sind Tonnen von IT-Tools erforderlich, daher braucht man auch Tonnen von Fachleuten.

Wohin geht Codecool deiner Meinung nach kurz- und langfristig?

Kurzfristig möchten wir expandieren, unsere Kurse mehr Menschen zugänglich machen, auch indem wir Kurse in neuen Formen einführen und ganz neue Kurse einführen – einschließlich Firmenprogrammen und Kursen, die auch für Einzelpersonen angeboten werden.

Langfristig ist unser Hauptziel die Weltherrschaft, aber wir würden uns in den nächsten Jahren mit Mittel- und Osteuropa zufrieden geben. Wir möchten die größte und beste Programmierschule und Corporate Technology HR Partner in der Region werden.

Miklós Beöthy

Warum sollten Personaldienstleister deiner Meinung nach mit Codecool zusammenarbeiten?

Alle unsere Gründer und Mentor*innen arbeiten in diesem Bereich. Wir haben viel Erfahrung als Manager, IT-Manager und Senior-Entwickler*innen gesammelt, daher wissen wir, welche Fähigkeiten ein/e Junior-IT-Spezialist*in benötigt, um ein Projekt schnell und effizient zu liefern.

Wir sind auch der festen Überzeugung, dass ein/e Programmierer*in heutzutage nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem Team vertraut sein muss. Man kann der beste Developer der Welt sein, aber wenn man nicht gut kommunizieren kann, Zeit nicht effizient verwalten, Aufgaben nicht priorisieren und mit Kunden umgehen kann, dann passt man vielleicht nicht perfekt zu einer bestimmten Position.

Egal von welchem ​​Studiengang wir sprechen, unsere oberste Priorität ist die Vermittlung aktueller, relevanter Hard Skills und die Stärkung der Soft Skills. Codecooler haben nicht so viel theoretisches Wissen über das Programmieren wie Universitätsstudent*innen, aber sie haben viel mehr Projekterfahrung, da sie mehr im Team gearbeitet und die neuesten Technologien während unserer Kurse verwendet haben.

Wir haben mehr als 200 Partner allein in Ungarn, und basierend auf ihrem Feedback denke ich, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Codecooler gehören wirklich zu den besten Junior-Positionen auf dem Markt, und sie können sich leicht mit Universitätsstudenten um die gleichen Jobs messen.

Eine letzte Frage: Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

In der digitalen Welt passieren unglaublich spannende Dinge.

Künstliche Intelligenz ist eines der Felder, die in den nächsten 10 Jahren bahnbrechend sein werden. Technologie hat enorme Vorteile, aber neben dem Klimawandel macht mir KI auch persönlich Sorgen: Ich habe Angst, dass sie unser Leben negativ beeinflusst, wenn wir ihr Potenzial für die falschen Zwecke nutzen.

Außerdem kann ich mir nicht einmal vorstellen, wie dramatisch das Aufkommen der Blockchain bestimmte Bereiche verändern wird. Es reicht aus, sich die Verbreitung von Kryptowährungen anzusehen, um zu erkennen, dass in der zugrunde liegenden Technologie ein enormes Potenzial steckt.

Ich finde die Gegenwart spannend, freue mich auf die Zukunft und hoffe sehr, dass wir die Möglichkeiten, die uns die digitale Welt noch bietet, optimal nutzen können.

Recap 2021: Beste IT-Ausbildung und doppelt so viele Studierende

Wie konnte Codecool sein steiles Wachstum im Jahr 2021 fortsetzen? Was ist für das Jahr 2022 geplant? Jozsef Boda, CEO von Codecool, verrät die Details.

Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wie wir uns das Jahr 2021 im Jahr 2020 vorgestellt haben … Nun, die Dinge haben sich nicht ganz so entwickelt, wie wir damals erwartet haben, oder?

Damals dachten wir, dass die Pandemie Ende 2021 längst vorbei sein würde. Nach dem ersten und dann mehreren weiteren Schocks, nach der ersten und der zweiten Welle, dachten wir, dank Impfstoffe zu einer Art neuer “Normalität” zurückkehren zu können bzw. einem stabileren Zustand. Nun, ganz so ist es nicht gekommen.

Aufgrund der Wellen 3 und 4 im Jahr 2021 wechselten wir in Ungarn mehrmals von Campus- zu Online-Unterricht. In Rumänien fand der Unterricht mit minimalen Unterbrechungen online statt. In Österreich mussten wir kurz nach der Eröffnung unserer Schule und dem Start unserer ersten Codecooler-Gruppe im November aufgrund von Beschränkungen auf Online-Unterricht umstellen.

Aber es gab einen großen Unterschied zu 2020: So unerwartet diese plötzlichen Veränderungen auch waren, wir waren bereits darauf vorbereitet. Auch im Jahr 2020 haben wir unerwartete Herausforderungen erfolgreich gemeistert, aber 2021 wurden wir nicht einmal überrascht. Und wir haben es geschafft, sie noch effizienter zu unserem Vorteil zu nutzen – zum Beispiel mit der weiteren Verbesserung der Online-Version unseres Flagship-Kurses für Full-Stack-Developer, mit der wir viel mehr angehende Student*innen erreichen als mit der Offline-Version, die nur für diejenigen verfügbar ist, die in der Nähe unserer Schulen wohnen. Wer hätte gedacht, dass wir 2019 oder gar 2020 so weit sein würden? Wir ganz sicher nicht.

Wir hätten nie gedacht, dass wir neue Kolleg*innen vollständig online einstellen würden, ganz zu schweigen von den Führungskräften aber auch das haben wir problemlos gelöst. Natürlich wurden die meisten unserer Absolvent*innen auch von unseren Partnerunternehmen in einem vollständig online durchgeführten Prozess eingestellt. Wir sind gemeinsam an den neuen Herausforderungen gewachsen.

In der Zwischenzeit haben wir nicht einmal bemerkt, dass wir in die “neue Normalität” eingetreten sind, auf die wir gewartet haben – wahrscheinlich, weil sie etwas anders aussah, als wir erwartet hatten. Schon im Jahr 2020 war klar, dass die Dinge nie wieder so sein werden wie vorher aber wir waren uns nicht sicher, wie dies am Ende aussehen würden. Heute zeichnet sich eines als Hauptmerkmal unserer neuen Welt nach dem Ausbruch ab: ständige, bedeutende Veränderungen. Klar ist auch, dass diejenigen erfolgreich sein werden, die beweglich genug sind, um sich anzupassen und auf Veränderungen zu bauen. Man kann es sich einfach nicht leisten, darauf zu warten, dass sich die Dinge stabilisieren. Das ist Zeitverschwendung, eine Verliererstrategie.

Wir haben das Glück und sind stolz darauf, auch im Jahr 2021 so viel erreicht zu haben. Ich möchte hier ein paar Dinge erwähnen:

  • Wir haben unseren 2000sten Codecooler an eine unserer Partnerunternehmen vermittelt. Unsere ersten Student*innen haben vor 6 Jahren ihren Abschluss gemacht. Wir sind so glücklich, dass 80 % von ihnen immer noch bei ihrem ersten Arbeitgeber tätig sind, den wir für sie gefunden haben. Das ist eine echte Bestätigung für unseren gemeinsamen Erfolg.
  • Wir haben unser allererstes Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das CoderGirl-Stipendium. Gemeinsam mit unseren Unternehmenspartnern wollen wir noch viel mehr Frauen einladen und motivieren, eine technische Karriere zu beginnen. Die talentiertesten und motiviertesten Mädchen und Frauen, die sich bei Codecool bewerben, können nun die Chance bekommen, völlig kostenlos bei uns zu studieren.
  • Wir haben unsere allererste Schule in Westeuropa, in Österreich, eröffnet. Zusammen mit Ungarn, Polen und Rumänien sind wir nun bereits in 4 Ländern vertreten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, in 1 oder 2 Jahren ein führendes IT-Bildungsinstitut in Mitteleuropa und später in der gesamten Region zu werden.
  • Wir haben neue offene Kurse gestartet. Der einwöchige “Intro to IT”-Kurs wurde zuerst in Wien eingeführt, während der sechsmonatige Cyber Security Specialist Kurs in Budapest angeboten wird. Wir haben die vollständige Online-Version unseres Full-Stack-Developer-Kurses in allen Codecool-Ländern eingeführt und haben mehr als 300 ungarische Studierende mit unseren Kurzkursen, die vollständig von der lokalen Regierung finanziert werden, zu neuen, zukunftssicheren Tech-Karrieren verholfen.
  • Wir haben unsere Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für Unternehmen weiterentwickelt und bei einigen unserer Partnerunternehmen umfassende, maßgeschneiderte digitale Akademien eingeführt.
  • Aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen können nur einen Teil der ganzen Geschichte erzählen. Die Tatsache, dass es uns gelungen ist, unseren Umsatz im Jahr 2021 um 40 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern, könnte jedoch etwas bedeuten. Es bedeutet auf jeden Fall, dass wir ein stabiler Partner für unsere Student*innen sind, die sich für uns entscheiden, um ihnen beim Berufseinstieg zu helfen und auch für unsere Unternehmenspartner, die auf uns zählen, um die digitalen Kompetenzen ihrer Organisation kurz- und langfristig zu verbessern.

Wir stellen fest, dass sich die digitale Transformation in den Unternehmen beschleunigt und zwar in Abteilungen und Funktionen, die bisher nur nicht-technische, geschäftsspezifische Kompetenzen erforderten. Es werden immer mehr Kapazitäten und Fähigkeiten in der IT sowie in neu entstehenden, geschäftsseitigen digitalen Rollen benötigt und wir können die Marktnachfrage aufgrund der begrenzten Anzahl unserer Absolvent*innen nicht einmal annähernd befriedigen. Wir haben es geschafft, im letzten Jahr jede* einzelne*n Codecool-Absolvent*in zu vermitteln, der sich für unsere Jobgarantie entschieden hat, und gleichzeitig mehr vollständig maßgeschneiderte Unternehmenstrainingsprogramme als je zuvor zu entwickeln und durchzuführen.

Wir möchten, dass im Jahr 2022 doppelt so viele Studierende bei uns ein Studium beginnen wie im Jahr 2021. Aber wir gehen keine Kompromisse bei der Qualität ein, sondern werden unsere Kurse und Dienstleistungen weiter verbessern, genau wie wir selbst.

Unser Full-Stack Development Kurs ist mehr als ein Bootcamp und besser als eine Universität. Ein einjähriger, umfassender Programmierkurs mit Jobgarantie und Nachzahlungsoptionen, der nicht nur ein breites und tiefes Wissen über Softwareentwicklung vermittelt, sondern auch einen echten Job bei einem unserer Unternehmenspartner. Dieses Angebot möchten wir im Jahr 2022 noch mehr ambitionierten und engagierten Quereinsteiger*innen machen, deshalb erweitern wir unsere Jobgarantie auf die Online-Version unseres Full-Stack Development Kurses in jedem Codecool-Land.

Wir können nur dann effizient und authentisch zugleich sein in dem, was wir tun, wenn wir selbst effizient und authentisch sind. Wenn alle unsere Kolleg*innen wirklich an die Mission, die Werte und die Methodik von Codecool glauben, und wenn sie diese auch vertreten und mit anderen teilen können. Der Weg dorthin war vor 6 Jahren anders, als wir ein junges, vielversprechendes Start-up-Unternehmen waren und er ist heute anders, da wir ein reifes, international präsentes und weiterhin dynamisch wachsendes Scale-up-Unternehmen sind.

Um unsere Flexibilität und Innovationskraft trotz des plötzlichen Wachstums unserer eigenen Organisation zu erhöhen, haben wir ein umfassendes Entwicklungsprogramm für das mittlere Management gestartet. Und um mit der Nachfrage nach unseren Unternehmensdienstleistungen Schritt zu halten, wird ab 2022 ein eigenes professionelles Team für die Entwicklung und Durchführung unserer Unternehmensschulungsprogramme und internen Akademielösungen verantwortlich sein.

Und da ich nun unsere Organisation und meine Kolleg*innen erwähnt habe, möchte ich mich bei ihnen für ihre wertvolle Arbeit im Jahr 2021 bedanken. Denn die Sache ist die, dass es nicht darum ging, Glück zu haben. Was immer wir als Codecool erreicht haben, ist das Ergebnis ihrer harten Arbeit. Jede*r einzeln*e meiner Codecool-Kolleg*innen hat mit  Enthusiasmus, Beharrlichkeit und ihren Fähigkeiten zu unseren Erfolgen beigetragen und ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich die Chance habe, jeden Tag mit ihnen an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Abschließend muss ich sagen, dass nach 2020 auch das Jahr 2021 ein Jahr voller Herausforderungen war. Die Erfolge, die wir erzielt haben, waren nicht einfach zu erreichen. Wir haben gemeinsam sehr hart dafür gearbeitet. Ich gebe zu, dass ich am Ende des Jahres ziemlich müde war. Ich brauchte die Feiertage, um meine Batterien wieder aufzuladen.

Aber ich beginne das neue Jahr voller neuer Energie und Motivation und ich hoffe, dir geht es genauso. Ich vertraue darauf, dass wir 2022 ein ebenso spannendes und fruchtbares Jahr haben werden wie 2021.

Ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr und, dass wir gemeinsam noch mehr Träume wahr werden lassen, indem wir noch mehr erfolgreichen, zukunftssicheren Tech-Karrieren zum Start verhelfen.

Coole Führungskräfte: Olga Zelent, CM @Codecool Polen

Olga Zelent

In dieser Blogpost-Serie setzen wir uns mit Menschen zusammen, die die Vision von Codecool verwirklichen. Wir dürfen vorstellen: Olga Zelent, Country Manager von Codecool Polen.

Olga Zelent

Wenn du inspirierende Menschen kennenlernen möchtest, ist Codecool ein großartiger Ort dafür. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligenten, ehrgeizigen und coolen Student*innen, die bei uns studieren, um ihre Karrieren und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern. Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Unternehmen, die unsere Absolvent*innen beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen. Aber es sind nicht nur die Student*innen und die Führungskräfte unserer Partnerunternehmen, die uns inspirieren. Wir stellen auch sicher, dass wir mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenarbeiten, die die Mission und Vision von Codecool mit Leben erfüllen.

Das letzte Mal sprachen wir mit Sigrid Hantusch-Taferner, Country Manager von Codecool Österreich. Hast du den Artikel verpasst? Dann hole ihn jetzt nach.

Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, uns mit einer weiteren inspirierenden Codecool-Führungskraft über ihre aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten zu unterhalten. Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dir Olga Zelent, Country Managerin von Codecool Polen, vorzustellen!

Olga, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Ich bin sportbegeistert, ein Theaterjunkie, ein Bücherwurm und eine Yogini. Ich respektiere alle Lebewesen und setze mich stark für die Gleichberechtigung ein, insbesondere für die Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebensbereichen (und auch in der Wirtschaft, der IT und in Vorständen). Ich bin total verliebt in Italien, vor allem in den südlichen Teil dieses atemberaubenden “paese”. Ich bin überglücklich, Mutter eines fast erwachsenen Teenagers Hubi und eines süßen Hündchens Chico zu sein.

Worin besteht deine Arbeit? Wofür bist du verantwortlich?

Als Country Managerin bin ich für das allgemeine Management der lokalen Geschäftsaktivitäten von Codecool in Polen zuständig. Zu meinen Hauptaufgaben gehört es, die polnische Niederlassung zu vergrößern. Wie immer sind die Menschen das Wichtigste für mich, deshalb lege ich großen Wert auf das Wohlergehen meines Teams. Um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen, ist es wichtig, das Team zu motivieren und zusammenzuarbeiten.

Letztendlich ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir immer mehr talentierte Student*innen anwerben und mit immer mehr Unternehmenspartnern in Polen zusammenarbeiten, die sich auf Innovation und Digitalisierung konzentrieren und ihre Teams entweder vergrößern oder neu qualifizieren wollen.

Was hast du vor Codecool gemacht?

Ursprünglich komme ich aus einem ganz anderen Bereich: Ich bin gelernte Juristin und habe einen Background im Pharmabereich. Nachdem ich 10 Jahre lang in Vertriebs-, Betriebs- und allgemeinen Managementpositionen alles über diesen Bereich gelernt hatte, brauchte ich eine Veränderung. Ich fand die Informationstechnologie und die Idee, unsere digitale Zukunft mitzugestalten, super spannend und beschloss, in diesem neuen Bereich neu anzufangen. Und seitdem habe ich nie wieder zurückgeblickt.

Warum hast du dich für die Arbeit bei Codecool entschieden?

Bevor ich zu Codecool kam, habe ich bereits Erfahrungen in der IT bei einem großen digitalen Dienstleister gesammelt, auch als Scaling-up-Expertin. Ich habe einige Jahre für einen unserer Konkurrenten gearbeitet, ebenfalls eine polnische Programmierschule. Ich habe mich im Juli für Codecool entschieden, weil ich sah, dass meine Erfahrung für das lokale Unternehmen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen könnte und auch, weil mich die Mission von Codecool sehr beeindruckt hat.

Ich wollte dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern, indem ich ihnen eine qualitativ hochwertige und zugängliche IT-Ausbildung anbiete und ihnen dabei helfe, ihren ersten Job im technischen Bereich zu finden. Ich kannte den Markt bereits, ich wusste, was es bedeutet, ein Unternehmen von einem Start-up zu einem Scale-up zu entwickeln, und ich war begeistert, dass ich dazu beitragen konnte, den IT-Fachkräftemangel in Polen zu reduzieren.

Olga Zelent Codecool
Was ist dein größtes Ziel, das du dir bei Codecool gesetzt hast?

Wir arbeiten daran, Codecool zur ersten Wahl für Leute zu machen, die wirklich gut programmieren lernen wollen, ohne dafür jahrelang studieren zu müssen. Codecool ist mehr als ein Bootcamp und besser als eine Universität und wir wollen es weiter ausbauen, um diese bahnbrechende Art der Programmierausbildung noch mehr Menschen und Unternehmen näher zu bringen.

Ich könnte all dies nicht ohne ein großartiges Team tun und so bestand meine erste Aufgabe hier darin, die Stabilität und Motivation des lokalen Teams zu stärken. Unser nächstes, gemeinsames Ziel ist es, Codecool zu einem führenden Unternehmen auf dem Markt für alternative technische Ausbildung in Polen zu machen.

Was empfindest du als die größten Herausforderungen im Moment?

Unsere größte Herausforderung auf dem Markt besteht heute darin, zu zeigen, dass unsere Angebote keine leeren Versprechungen sind, sondern echte Vorschläge. Wir bieten eine echte Jobgarantie, echte Nachzahlungsoptionen und eine hochwertige, projektbasierte Ausbildung für unsere Student*innen. Und wir bieten unseren Partnerunternehmen Qualitätskandidat*innen mit agiler Projekterfahrung und fortgeschrittenen Programmier- und Soft Skills. Unsere Konkurrenten wiederholen schnell alle unsere Versprechen aber sie halten sie nicht ein. Das Ergebnis ist ein Vertrauensverlust, der sich auf den gesamten Markt auswirkt und natürlich auch auf Codecool.

Wir tun unser Bestes, um polnischen Menschen und Unternehmen zu zeigen, dass man uns vertrauen kann, dass wir alle unsere Versprechen einhalten und keine Kompromisse eingehen, wenn es darum geht, unseren Teil einer Lern- oder Partnerschaftsvereinbarung einzuhalten. Wir wissen, dass das alles zu schön klingt, um wahr zu sein aber wir haben es wirklich geschafft, ein einzigartiges Geschäftsmodell zu entwickeln, das funktioniert und wenn wir etwas versprechen, dann meinen wir auch, was wir sagen.

Welche Trends siehst du weltweit, die deine Arbeit bei Codecool am stärksten beeinflusst?

Wir sehen, dass die Pandemie bei großen Unternehmen zu einem deutlichen Umdenken geführt hat. Sie haben begonnen, mehr Wert darauf zu legen, ihre bestehenden Mitarbeiter*innen umzuschulen und weiterzubilden, anstatt Mitarbeiter*innen zu entlassen und neue einzustellen, um die digitalen Kompetenzen ihrer Organisationen zu erweitern. Sie versuchen nun, stabile, loyale und starke interne digitale Teams aufzubauen, indem sie ihre besten Mitarbeiter*innen an sich binden und motivieren und deren Fähigkeiten durch hochwertige technische Schulungen erweitern.

Bei Codecool geht es nicht nur um offene Schulungen, sondern wir können wertvolle Verbündete beim Aufbau digitaler Kompetenzen im Unternehmen sein. Wir verfügen über eine solide Erfolgsbilanz bei der Durchführung von qualitativ hochwertigen Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen für Unternehmen sowie bei der Durchführung von umfassenden internen Akademielösungen. Unsere Kurse sind immer genau auf die geschäftlichen Anforderungen unserer Partner zugeschnitten, denn jedes Unternehmen und jede digitale Strategie ist anders.

Warum sollten deiner Meinung nach einstellende Unternehmen mit Codecool zusammenarbeiten?

Wir sind schnell, flexibel und effektiv. Wir bieten unseren Partnern großartige Junior-Developer, mit denen wir selbst gerne arbeiten würden. Die die Motivation und die Fähigkeiten haben, vom ersten Tag an als proaktive Mitglieder*innen eines Teams einen Mehrwert zu liefern. Auch der Einstellungsprozess bei Codecoolers ist schnell und problemlos, während unsere Unternehmenslösungen auf die spezifischen Bedürfnisse und genauen Anforderungen unserer Partner zugeschnitten sind. Interne Akademien, die von Codecool betrieben werden, haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Umschulung und Höherqualifizierung bestehender Mitarbeiter*innen, damit diese in hocheffizienten digitalen Teams zusammenarbeiten können.

Wohin wird sich Codecool Ihrer Meinung nach kurz- und langfristig entwickeln?

Kurzfristig sind wir die erste Wahl für immer mehr Menschen, die über einen Karrierewechsel in die IT-Branche nachdenken und für immer mehr Unternehmen mit ehrgeizigen digitalen Strategien und einem ausgereiften Ansatz für die Rekrutierung von technischen Talenten und die Entwicklung digitaler Fähigkeiten.

Langfristig wollen wir zur führenden Programmierschule und zum führenden digitalen Bildungs- und Personalvermittlungspartner in Europa aufsteigen.

Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

Ich sehe eine glänzende Zukunft, in der unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere Märkte vollständig auf digitalen Lösungen beruhen. Und ich sehe Teams von Menschen mit digitaler Kompetenz, die diese Lösungen gemeinsam entwickeln und dabei nicht nur fortschrittliche Technologie, sondern auch starke soziale Kompetenzen für eine bessere, gerechtere und integrativere digitale Zukunft einsetzen.

Künstliche Intelligenz – Freund oder Feind?

Künstliche Intelligenz (KI) hat die Macht, die Welt zu verändern – zum Guten oder zum Schlechten. Aber lassen uns nicht so schwarz-weiß denken. Gehen wir den wichtigsten Argumenten für und gegen KI auf den Grund und versuchen wir herauszufinden, ob diese aufregende Technologie unseren Untergang oder unser ewiges Glück herbeiführen wird.

Halte inne und denke kurz über KI (Künstliche Intelligenz) nach. Was kommt dir in den Sinn? Ist es ein Gefühl der Hoffnung und des Optimismus im Hinblick auf unsere Zukunft? Oder ein unheimliches Gefühl, das dich fragen lässt, ob die Menschheit in Gefahr ist?

Es wäre richtig, wenn du keine voreingenommene Meinung hättest. Hier gibt es viel zu bedenken und wir möchten die wichtigsten Faktoren zusammenfassen.

Die Welt der Roboter, der Automatisierung und der strahlenden – oder auch nicht so strahlenden – Zukunft der Menschheit ist ein komplexes Thema. Und wir wollen dir die 4 wichtigsten Argumente für und gegen KI vorstellen. Doch zunächst sollten wir die Grundlagen klären.

Der Unterschied zwischen KI und ML

Die beiden Begriffe haben nicht dieselbe Bedeutung, auch wenn sie bei Diskussionen über dieses Thema oft synonym verwendet werden.

  • KI, d. h. Künstliche Intelligenz, ist das größere, komplexere Konzept. Künstliche Intelligenz zu schaffen bedeutet, die Denkfähigkeit und das Verhalten von Menschen in Maschinen zu simulieren.
  • ML, d. h. maschinelles Lernen, findet hingegen statt, wenn eine KI aus Daten lernt, ohne dafür programmiert zu sein.

Bei der KI geht es also darum, die menschliche Intelligenz zu imitieren und Maschinen dazu zu bringen, Aufgaben auf intelligente, menschliche Weise auszuführen. Gleichzeitig ermöglicht ML den Maschinen, aus Daten zu lernen und im Laufe der Zeit noch intelligenter zu werden.

Derzeit ist die KI noch weit von Skynet in Terminator entfernt, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht irgendwann in der Zukunft dort ankommen wird.

Wozu ist die KI also derzeit in der Lage?

Nun, sicher zu erstaunlichen Dingen, aber nicht zur Weltherrschaft. Sie kann:

  • Profiling – Basierend auf den Handlungen, Entscheidungen und Vorlieben einer Person. Denke nur an deine Netflix- oder Spotify-Empfehlungen.
  • Vorhersagen – Nutzung von Daten zur Vorhersage künftiger Ereignisse. Erinnerst du dich an die Prognosen und Diagramme über die Pandemie? Ja, das war KI in ihrer Blütezeit.
  • Mustererkennung – Auffinden von Verhaltensmustern und Aufzeigen von Anomalien. Das ist der Fall, wenn Google Vorschläge macht oder wenn Google Mail deine Sätze beendet.
  • Natürliche Sprache – Um die Art und Weise zu verstehen, wie Menschen kommunizieren, und um in der Lage zu sein, auf ähnliche Weise zu reagieren. Denke an Siri und Alexa, aber auch an Chatbots, die auf deinem Bildschirm auftauchen.
  • Objekterkennung – Es kann Objekte erkennen, auf die es trainiert wurde. Denke an selbstfahrende Autos und rechtzeitig erkannte Hindernisse.
  • Zielerreichung – Das gibt es in Videospielen, wo man gegen den Computer spielt. Der ML-Algorithmus kann in jeder Umgebung selbstständig lernen und mit maximaler Leistung gewinnen.

Ja, die KI ist bereits fortgeschritten, aber noch lange nicht so weit, dass sie die Welt beherrscht. Und von der Singularität sind wir noch weit entfernt.

Doch selbst in ihren “Kinderschuhen” kann sie schädlich sein und unser gesellschaftliches Gefüge stören. Sehen wir uns an, warum einige laute Stimmen in der Diskussion um KI sagen, dass sie unseren Untergang herbeiführen wird:

Was sind die 4 größten Nachteile der künstlichen Intelligenz?

Schaue dir nur die Fernsehsendungen und Filme unserer Zeit an. Sie projizieren und sagen eine dystopische Zukunft voraus, und man könnte geneigt sein, in Bezug auf KI an Matrix oder Terminator zu denken. Denn am Ende könnten die Roboter wirklich gewinnen, uns die Arbeitsplätze wegnehmen und die Welt zerstören.

Wenn wir uns nun die tatsächlichen negativen Eigenschaften dieser erstaunlichen Technologie ansehen, wird das Bild ein wenig realistischer, aber es löst immer noch bei vielen Menschen Besorgnis aus. Die KI ist derzeit kein allmächtiges, allwissendes Bewusstsein, das die Menschheit vernichten will und wird es hoffentlich auch nicht werden. Die realistischeren Nachteile liegen in den Details und in den allgemeinen Fehlern der KI, die mit einer so vielseitigen, intelligenten Technologie einhergehen.

Dies sind die wichtigsten Negativpunkte:

  1. KI trifft wichtige Entscheidungen, ist aber von Natur aus unmenschlich

Algorithmen wurden schon oft beauftragt, lebensverändernde Entscheidungen zu treffen. Und nicht alle Fälle sind ohne Unfälle verlaufen. Selbstfahrenden Autos gehört die Zukunft, aber das KI-Gehirn hat noch viel zu lernen. Schaue dir nur die Moral Machine an, um einen unheimlichen Kick des Misstrauens gegenüber der Technologie zu erleben. Algorithmen können vielleicht effizienter denken als Menschen, aber man muss ihnen beibringen, was menschlich ist und was nicht.

  1. KI führt zu Arbeitslosigkeit und ersetzt Menschen in der Arbeitswelt

Dies ist das komplexeste Argument von allen und es muss genauer untersucht werden. KI kann im Allgemeinen Arbeitsplätze durch verschiedene Erweiterungen aufwerten, doch werden Automatisierungstechnologien, die ML nutzen, langfristig wahrscheinlich Menschen ersetzen. Untersuchungen zeigen, dass 48 % der Experten der Meinung sind, dass KI eine große Anzahl von Arbeiter- und sogar Angestelltenjobs ersetzen wird. Dies wird zu Einkommensungleichheit, höherer Arbeitslosigkeit und langsam aber sicher zu einem Zusammenbruch der sozialen Ordnung führen.

  1. KI diskriminiert

Künstliche Intelligenz versäumt es häufig, rassistische Ausdrücke zu erkennen und zu zensieren, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Algorithmen verstärken oft gesellschaftliche Probleme wie geschlechtsspezifische Vorurteile oder die Verbreitung von Falschinformationen.

  1. KI ist eine Gefahr für unsere Privatsphäre

Fühlst du dich beobachtet? Das wirst du vermutlich auch, wenn du unterwegs bist und deinen Alltag lebst. 75 von 176 Ländern weltweit setzen KI aktiv zur Überwachung ein. Die Gesichtserkennung ist ein Paradebeispiel für unerwünschte Aufmerksamkeit und kann dazu verwendet werden, Menschen ohne deren Zustimmung passiv zu beobachten.

Welches sind die 4 wichtigsten Gründe, die für eine noch intelligentere KI sprechen?

Die Liste der positiven Gründe ist ebenso beeindruckend wie die der negativen. KI hat wirklich das Potenzial, das Leben zum Besseren zu verändern und die Menschheit in eine utopische Zukunft zu führen. KI-Fans glauben, dass es von uns Menschen abhängt, wohin wir diese Technologie bringen und wie wir sie nutzen.

  1. KI verbessert die Effizienz

Da Daten mehr wert sind als Öl, müssen sie mit höchster Genauigkeit verarbeitet werden. Und es gibt nichts Effizienteres als KI, wenn es um Datenverarbeitung geht. Sie ist schnell, genau und verarbeitet Daten in Echtzeit.

  1. KI kann menschliche Fehler ausmerzen

KI-Arbeitskräfte werden keine Fehler machen, die auf Stress, Müdigkeit oder Krankheit zurückzuführen sind. Vor allem, wenn es um riskante, sogar gefährliche Aufgaben wie die Inspektion von Dächern geht. Bei diesen Aufgaben kann die KI das menschliche Element ersetzen und Zwischenfälle abmildern. Stell dir vor, dass Menschen auf Dächern extrem gefährliche Aufgaben verrichten. Lass nun eine Drohne dort fliegen, die in der Lage ist, Probleme an Ort und Stelle zu erkennen und zu beheben. In vielen Fällen ist es sicherer und schneller, KI die Arbeit erledigen zu lassen.

  1. KI macht das tägliche Leben mit intelligenter Technologie einfach und bequem

Im Moment sind Smart Homes noch nicht die Norm aber optimistisch betrachtet wird KI in Zukunft ganze Städte mit intelligenter Technik versorgen. Das Leben ist dank intelligenter Technologien einfacher und bequemer geworden und viele Menschen glauben, dass dies mit der Zeit nur noch besser werden wird.

  1. KI verbessert unsere Gesundheit und unterstützt Menschen mit Behinderungen

Einer der Hauptvorteile der KI besteht darin, dass sie Menschen hilft, die sonst kein erfülltes, unabhängiges Leben führen könnten. Derzeit helfen Siri, Alexa oder Cortana Millionen von Menschen, einfache Aufgaben zu erledigen. Aber diese Lösungen werden bald alle Erwartungen übertreffen. Intelligente Thermostate, Beleuchtung und Steckdosen können automatisiert werden und nach einem bestimmten Zeitplan funktionieren und Apps wie Wheelmap liefern den Nutzer*innen bereits wichtige Informationen wie die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer*innen. Darüber hinaus sind Deep-Learning-Algorithmen bereits besser in der Lage, Hautkrebs zu erkennen als Dermatolog*innen.

Wie stehst du zu künstlicher Intelligenz?

Nachdem wir nun alle Vor- und Nachteile gesehen haben, was denkst du über den Stand der KI? Und was glaubst du, wohin wird sie uns führen?

Wir glauben, dass das, was wir mit dieser Technologie tun, in hohem Maße von uns Menschen abhängt und insbesondere von den heutigen Entwickler*innen.

Wenn du dir vorgenommen hast, KI zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in deinem Unternehmen einzusetzen, benötigst du digitale Fachleute, die diese KI auf höchstem Niveau einrichten und deine Systeme so entwickeln, dass sie dir dabei helfen. Mit unserer Hilfe kannst du die richtigen Leute finden, die dein Unternehmen durch eine erfolgreiche Digitalisierung führen werden.

Da immer mehr Arbeitsplätze automatisiert werden, ist es für dein Unternehmen von entscheidender Bedeutung, eine Strategie zu haben, die deinen Mitarbeiter*innen hilft, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Wir können dir bei der Um- und Weiterbildung deines bestehenden Teams unterstützen, um deinen Mitarbeiter*innen die digitalen Kompetenzen zu vermitteln, die deinem Unternehmen derzeit vielleicht noch fehlen.

Kontaktiere uns und lass uns über das Geschäft reden! Wir helfen dir, deine digitale Strategie und deine Geschäftsziele schneller zu erreichen.

Wir hoffen, bald von dir zu hören!

Coole Führungskräfte: Sigrid Hantusch-Taferner, CM @Codecool Austria

Sigrid Hantusch-Taferner

In dieser neuen Blogpost-Serie setzen wir uns zu einem Gespräch mit besonderen Führungskräften zusammen, die die Codecool-Vision verwirklichen. Treffen Sie Sigrid Hantusch-Taferner, Country Manager von Codecool Austria.

Sigrid Hantusch-Taferner

Wenn Sie inspirierende Menschen treffen möchten, ist Codecool ein großartiger Ort. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligenten, ehrgeizigen und coolen Studierenden auf unserem Campus. Sie haben ein Ziel: Ihre Karriere und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern.

Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Partnerunternehmen, die unsere Studierenden beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen.

Aber nicht nur unsere Studierenden und Partner inspirieren uns. Wir achten auch darauf, mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenzuarbeiten und die Mission und Vision von Codecool zum Leben zu erwecken.

Mit einer dieser Kolleginnen haben wir uns über ihre aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten unterhalten. Wir sind super aufgeregt und stolz, sie euch endlich vorstellen zu können. Treffen Sie Sigrid Hantusch-Taferner, Country Managerin unserer neuesten Schule, Codecool Austria.

Sigrid, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Ich bin ein Familienmensch, der ständig Abwechslung sucht und gerne mit der ganzen Familie Abenteuer und Action erlebt. Ich liebe die Natur und bin am liebsten draußen in den Bergen um zu wandern, zu klettern, zu biken oder ski zu fahren.

Was ist deine Arbeit jetzt eigentlich? Für was bist du verantwortlich?

Derzeit bin ich als Country Managerin dafür verantwortlich den Standort in Wien zum Laufen zu bringen. Dabei versuche ich besonders darauf zu achten, was in Wien gut funktionieren kann um es mit den erfolgreichen bestehenden Erfahrungen aus den anderen Ländern zu kombinieren. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten ist es mir besonders wichtig ein gutes Teamgefüge und einen coolen Arbeitsplatz zu schaffen und den Studierenden die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.

Was hast du vor Codecool gemacht?

Die letzten 10 Jahre war ich Sales und Marketing Leiterin bei einem Anbieter für digitale Lernlösungen. Davor habe ich langjährige Erfahrung im Sales von e-Recruiting und Software Lösungen gesammelt. Im Studium habe ich mich auf Wissensmanagement und eLearning fokussiert, das hat mich gut auf einen Job im Bildungsbereich vorbereitet.

Warum hast du dich entschieden, für Codecool zu arbeiten? Was gefällt dir am besten?

Das Businessmodell von Codecool hat mich sofort überzeugt: Der Markt braucht derzeit und in den nächsten Jahren IT-Fachkräfte und wir helfen dabei, Menschen neu zu qualifizieren. Persönlich hat mich natürlich noch die Herausforderung überzeugt, hier in Wien einen Standort aufzubauen. Und am meisten mag ich die Menschen bei Codecool 🙂

Sigrid Hantusch-Taferner 2
Was ist dein größtes Ziel, das du dir bei Codecool gesetzt hast?

Mein größtes Ziel ist, dass wir über die nächsten 3 Jahre kontinuierlich besser werden, und dass wir hier in Österreich eine bekannte und renommierte Ausbildungsinstitution werden.

Was empfindest du als die größten Herausforderungen im Moment?

Zur Zeit würde ich sagen, unsere Zielgruppe an potentiellen Studierenden mit der entsprechenden Botschaft zu erreichen und das Produkt positiv zu etablieren.

Welche Trends siehst du weltweit, die deine Arbeit bei Codecool am stärksten beeinflusst?

Der wachsende Talent Gap bzw. IT-Fachkräftemangel, weil auch die Baby Boomer jetzt in Rente gehen, und natürlich die Entwicklung, dass künftig alles digital gesteuert wird – von der Stadtverwaltung über das Auto bis zum Herd.

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Wie denkst du, wird sich Codecool kurz- und langfristig entwickeln?

Ich glaube, dass das Re- und Upskilling von Menschen, die sich aktuell im Arbeitsprozess befinden, immer wichtiger wird. Long term bedeutet das, dass wir immer mehr zum Unternehmenspartner werden, der maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungen für spezielle Bedürfnisse anbietet.

Warum sollten deiner Meinung nach einstellende Unternehmen mit Codecool zusammenarbeiten?

Weil sie bei uns Junior Talente bekommen, die wirklich ihr Leben ändern möchten und begeistert und bestens vorbereitet auf die tatsächlichen Aufgaben ihren ersten Tech Job antreten werden.

Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

Wir werden es gemeinsam schaffen durch die digitale Transformation soziale, ökonomische und ökologische Probleme zu lösen. Sie ist unsere Chance, die Welt in der wir leben zu einem noch besseren Ort zu machen.

Wenn Sie mit Sigrid Hantusch-Taferner gemeinsam in Österreich die Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels bekämpfen und Teil unserer über 250 Unternehmenspartner werden wollen, die an eine globale, digitale Zukunft glauben, und daran in ihrem Unternehmen arbeiten, indem sie qualifizierte und sofort einsatzfähige Junior-, Senior-Developer und sogar ganze Tech-Teams suchen oder bestehende, loyale Mitarbeiter*innen umschulen bzw. reskillen wollen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Einen Schritt voraus gegen den IT-Fachkräftemangel: der ESSA-Qualifikationsbericht ist da

developer working

Die ESSA (European Software Skills Alliance) untersuchte die fehlenden Fähigkeiten, die erforderlich sind, um bis 2030 etwa 1,6 Millionen offene Stellen im digitalen Bereich in Europa zu besetzen. Codecool hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels entgegenzuwirken, indem das Tech-Talent-Hub die digitale Bildung so revolutioniert, währenddessen Codecool auch als Mitglied des ESSA-Konsortiums arbeitet.

developer working

Heute sind Developer in Europa die gefragtesten Fachkräfte im Softwaresektor und dieser Trend wird sich noch verstärken. Die Unternehmen von morgen werden aber auch Mitarbeitende brauchen, die ein gutes Verständnis für das Tagesgeschäft haben.

Deshalb müssen Soft Skills und betriebswirtschaftliche Kenntnisse integriert werden – in der Art und Weise, wie wir Menschen für Software-Rollen ausbilden, aber auch in der Art und Weise, wie wir denken und Softwareapplikationen in unseren Organisationen einbetten.

Developer ist der beliebteste Software-Job gegen den IT-Fachkräftemangel

Das Weltwirtschaftsforum listet in seinem Bericht “The Future of Jobs 2020” die 20 wichtigsten Berufe auf, bei denen die Nachfrage in die Höhe schnellen wird. Fast alle Berufe auf dieser Liste haben mit ICT zu tun – Entwickler*innen stehen dabei auf Platz 10. Ein Trend, der durch unsere jüngsten Ergebnisse weitgehend bestätigt wird: 45 % der Unternehmen gehen davon aus, dass sie in den nächsten fünf Jahren zusätzliche Developer benötigen werden.

ESSA graph 1
2021 ESSA Europe's Most Needed Software Roles and Skills Report zeigt, dass es "Bedarf an zusätzlichen Mitarbeiter*innen pro Rollenprofil" gibt.

Programmieren und professionelle Hard Skills sind sehr gefragt

Der ESSA-Bericht geht noch weiter und ermittelt vorläufig die am stärksten nachgefragten Fähigkeiten von Softwareexpert*innen.
Unnötig zu erwähnen, dass Hard Skills wie Programmieren am meisten gefragt sind, wobei Java, Javascript, SQL, HTML, PHP, C++, C# und Python die am häufigsten benötigten Programmiersprachen sind. Wichtig ist jedoch, dass Softwareexpert*innen über ein solides Verständnis der Programmierprinzipien verfügen, damit sie sich schnell und einfach an neue Sprachen anpassen können.

Es wurde diskutiert, dass auch berufsbezogene Fähigkeiten entwickelt werden sollen.

“Noch wichtiger als die Vermittlung bestimmter IT-Fähigkeiten, wie IT-Frameworks oder Programmiersprachen, ist die Vermittlung von Verständnis für das Geschäft. Nur wenn man in der Lage ist, den Zweck der Softwarelösung, die man erstellt, zu verstehen, kann man ein wertvolles Produkt liefern.”

In diesem Zusammenhang zeigen die Ergebnisse unseres Berichts, dass Fähigkeiten in den Bereichen Security-Management, agiles Projektmanagement und Softwareentwicklungs-Lifecycle-Skills benötigt werden und dass Softwareexpert*innen mit Geschäftsverständnis jene Personen sind, die Unternehmen suchen – jetzt und in Zukunft.

Soft Skills sind der Schlüssel für gut ausgebildete IT-Fachkräfte

Auch hier können wir die Vorhersagen des Weltwirtschaftsforums (2020) nur bestätigen und raten Menschen mit Softwarefunktionen dringend, nicht nur ihre Hard Skills auszubauen, sondern auch in nichttechnische (transversale) Fähigkeiten wie persönliche Soft Skills oder zwischenmenschliche Fähigkeiten zu investieren: kritisches Denken und Analyse, Selbstmanagement, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit.

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2021 ESSA Report über Europas am meisten benötigte Softwarerollen und -fähigkeiten berichtet über "Soft- und andere Skills für Developer"

Natürlich ist es schwieriger, sich Soft Skills anzueignen, wenn man sich nur auf theoretisches Wissen stützt. Daher ist es wichtig, reale Projekte in die Lern- und Ausbildungspläne aufzunehmen.

Es kommt auf die Feinheiten an

Im Oktober 2021 veröffentlichte die ESSA einen umfassenden Bericht der den aktuellen (und künftigen) Bedarf an Softwarekompetenzen in Europa untersucht. In einem nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit den übrigen ESSA-Mitgliedern dazu beitragen, die Schlussfolgerungen des Berichts in einem umfassenden Dokument – der European Software Skills Strategy – zusammenzufassen. Besuche die ESSA-Website, um weitere Einzelheiten über die Initiative zu erfahren.

In der Zwischenzeit arbeiten wir bei Codecool bereits fleißig daran, den zukünftigen Developern eine bessere digitale Bildung in Europa zu ermöglichen. Bereits in 4 europäischen Ländern, Österreich, Ungarn, Polen und Rumänien, bieten wir von Mentor*innen geleitete, projektbasierte Kurse für Entwickler*innen und Kurse für andere digitale Fähigkeiten an. Wir bauen auf unsere Mastery-Based-Lernmethodik und unseren bewährten Lehrplänen und legen einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Soft-Skills, sowohl in unseren Kursen als auch in unseren maßgeschneiderten Unternehmenslösungen. Wir machen berufliche Veränderungen erschwinglich und verändern Leben mit einer Jobgarantie, Nachzahlungsoptionen und dem CoderGirl-Stipendium.

Erfahre mehr darüber, wer wir sind und was wir tun und kontaktiere uns, um zu besprechen, wie wir dir helfen können, deine Softwarekompetenzen den Anforderungen anzupassen.

“Du bist NOCH kein Developer” – Growth Mindset in Action bei Codecool

Wir wissen seit Carol Dwecks TED-Talk von 2014, dass Einstellungen zu Menschen, zu ihrem Potenzial auch ihre Leistung tatsächlich beeinflussen können. Mehr als 11 Millionen Aufrufe ihres TED-Talks und geschätzte 20 Millionen verkaufte Exemplare ihrer Bücher zeigen, wie wichtig und inspirierend ihre Ideen in den letzten Jahren waren und noch immer sind.

Beginnen wir mit einer wirklich kurzen Erinnerung an das, worüber wir hier sprechen.

Worum geht es beim Growth Mindset-Konzept?

Die Grundidee ist, dass man entweder eine feste Denkweise oder eine wachstumsorientierte Denkweise in Bezug auf die Potenziale einer Person bzw. sich selbst haben kann und, dass damit die Denkweise ihre Leistung bestimmt.

Fixed Mindset bedeutet, dass man glaubt, dass Leistung talentorientiert sei und von Umständen unabhängig von der Person geprägt ist und nicht wirklich verbessert werden kann. Damit wäre es vorbestimmt, erfolgreich zu sein oder zu scheitern, basierend auf seinem IQ, dem sozioökonomischen Status und den Genen seiner Familie oder dem Willen Gottes. Eine Seite des Konzepts ist, dass sobald man dies glaubt, sich selbst und seine Leistung auf das durch diese äußeren Faktoren vorgegebene Niveau beschränkt. Man kann nicht über sich selbst heraus wachsen.

Growth Mindset hingegen bedeutet, dass man glaubt, dass sein Potenzial nicht vollständig durch Talente oder äußere Faktoren begrenzt ist, sondern zu einem großen Teil von Arbeit abhängt. Die andere Seite des Konzepts ist, dass, wenn man dies glaubt, tatsächlich das durch gegebene Faktoren vorgegebene Leistungsniveau übertrifft, welches nur durch geleistete Arbeit und natürlich durch einige Naturgesetze begrenzt wird.

Carol Dweck ist Psychologin und Professorin, die diese Theorie seit 30 Jahren erforscht. Sie behauptet, dass es nicht nur für Kinder funktioniert, sondern auch für Erwachsene, wie Mitarbeiter*innen am Arbeitsplatz.
Aber während Kinder in den meisten Bereichen dazu neigen, eine inhärente Denkweise über ihr eigenes Potenzial zu haben, sind Erwachsene oft bereits auf eine feste Denkweise in Bezug auf ihre eigenen Fähigkeiten und die anderer in den meisten Themenbereichen konditioniert.

Aber warum ist das wichtig?

Die Relevanz von Growth Mindset in der digitalen Welt heute

Wir leben in einer Welt, die auf kontinuierliche Innovation baut. Innovation bedeutet, sich etwas Neues einfallen zu lassen, was wiederum heißt, dass man sich auf einen fadenscheinigen Boden begeben muss. Es ist also ganz natürlich, dass man dabei Fehler macht. Auf diese Weise ist Scheitern ein Weg zum Wachsen – außer in den Augen derer mit einer festen Denkweise. Mit einem festen Mindset beurteilt man die tatsächliche Leistung. Wenn Sie keinen „guten Job“ gemacht haben, dann sind Sie nicht klug genug, nicht talentiert genug, haben kein Potenzial. Sie sind an Ihre Grenzen gestoßen. Mit einer wachstumsorientierten Denkweise sind Sie dagegen noch nicht da … noch nicht. Sie werden schließlich Erfolg haben, wenn Sie sich genug bemühen.
Wir leben auch in einer Welt, die auf einen IT-Fachkräftemangel zusteuert, die Innovationen bremst. Wir müssen schnell unsere digitalen Fähigkeiten ausbauen, aber das erfordert neue digitale Fähigkeiten, die viele unserer derzeitigen Mitarbeiter*innen nicht haben. Und wir neigen dazu zu glauben, dass sie es auch nicht können. Wir erkennen IT-Talente, Digital Natives und Nerd-Genies und unterschätzen das Potenzial der anderen. Wir kaufen lieber 5 Jahre Arbeitserfahrung vom Markt in Form von neuen Mitarbeitenden, als, dass wir 1 Jahr Ausbildung in unser wertvollstes Kapital investieren, den treuen Mitarbeitenden.
Offensichtlich spielen hier neben Mindset und möglichem Potenzial noch viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Manchmal braucht man die Fähigkeiten schnell, oder der Mitarbeitende ist nicht interessiert oder es fehlt einfach der Wille, sein Wachstum selbst zu ermöglichen. Die Situation ist also nicht immer schwarz-weiß und die Denkweise des Wachstums ist nicht die beste Antwort auf alle unsere aktuellen Herausforderungen. Aber es behält an Gültigkeit, und es lohnt sich, ernsthaft darüber nachzudenken.

Wir bei Codecool möchten den Auswirkungen des IT-Fachkräftemangels entgegenwirken und Digitalisierung ermöglichen, indem wir auf Wachstumsdenken aufbauen. Und auch, indem wir Bildung näher an den Arbeitsplatz bringen, mit unseren Kunden Rücksprache bei der Gestaltung unseres Lehrplans halten und auf den harten Kernkompetenzen unserer Profi-Mentor*innen aufbauen.

Aber wie beeinflussen wir Wachstumsdenken? Lass uns damit starten.

Wie setzen wir Growth Mindset in die Tat um?

Growth Mindset ist zu einem modischen Schlagwort für Führungskräfte geworden, die ihre Kompetenz zeigen, mit Trends Schritt halten, Veränderungen vorantreiben und das Wachstum und die Motivation der Mitarbeitenden priorisieren.

Aber es ist nicht immer einfach, das Gespräch zu führen. Es gibt immer noch zu viele Entlassungen, zu wenige Branchen und Bereiche mit Job-Rotation, zu viele Talentprogramme und zu weit hergeholte Erwartungen in Stellenanzeigen. In vielen Unternehmen gibt es immer noch eine riesige Mauer zwischen technischen Personal und Nicht-technischem Personal und es gibt weder Ambitionen noch einen wirklichen Plan, um es den Menschen zu ermöglichen, von dem einem zum anderen zu wechseln.
Wir bei Codecool haben unser Geschäftsmodell auf Wachstumsmentalität gesetzt und es hat sich in den letzten mehr als 5 Jahren als erfolgreicher Umgang erwiesen. Wir haben uns entschieden, diese Mauer zwischen technischen und nichttechnischen Talenten zu durchbrechen und Menschen ohne jeglichen relevanten Hintergrund zu helfen, die besten Junior-Developer auf dem Markt zu werden.

Wie machen wir das?

1. Der erste Schritt

Während des Auswahlprozesses untersuchen wir die Ziele, den Antrieb und ausgewählte Aspekte des psychologischen Profils unserer Bewerber*innen, anstatt auf vorheriges Studium, technische Erfahrungen oder Leistungen zu schauen. Wir betrachten auch ihre Logik- und Englischkenntnisse, aber keine weiteren Hard Skills. Unsere Fallstudien aus dem wirklichen Leben haben gezeigt, dass bestimmte Soft Skills und Einstellungen ein wirklich guter Hinweis auf den zukünftigen Erfolg unserer Studierenden sind.

2. Das große Ganze

Anstatt nur an das Potenzial unserer Studierenden zu glauben, lassen wir sie auch auf die Idee hinter unserem Ansatz ein. In den ersten Tagen stellen wir ihnen die Growth Mindset Theorie vor, teilen unseren Umsetzungsplan dafür und weisen auf ihre eigenen Rollen im Schema hin. Wir sagen ihnen, dass es im Grunde ihre eigene individuelle Entscheidung sei, ein Junior Developer zu werden. Sie wurden sorgfältig geprüft und haben „unseren Test bestanden“. Das heißt, wenn sie hart genug dafür arbeiten, garantieren wir, dass sie der IT-Profi werden, der sie immer schon werden wollten.

3. Wir unterschreiben beide für den Anfang

5 Tage die Woche für circa ein ganzes Jahr begleiten wir unsere Vollzeit-Full-Stack-Development-Kurs-Teilnehmer*innen auf ihrem Weg als Developer und bei der Entwicklung ihres Growth Mindset. Sie sind diejenigen, auf die wir den größten Einfluss haben können, deshalb ist eine Jobgarantie in ihren Vertrag integriert, wenn das gewünscht ist. Wir sind so überzeugt, dass sie auch ohne IT-Hintergrund großartige Junior Developer werden (können), dass sie, wenn wir sie nicht innerhalb von 6 Monaten nach erfolgreichem Abschluss des Kurses einstellen können, ihre Ausbildung bei uns nicht bezahlt werden muss. 98% von ihnen werden aber bei unseren Unternehmenspartner eingestellt, daher gehen wir hier kein großes Risiko ein, unter anderem weil wir besonders an ihr Growth-Mindset glauben!

4. Teamwork makes the dream work

Damit individuelle Erfolge und Misserfolge nicht im Mittelpunkt stehen, lassen wir die Studierenden während des gesamten Studiums in verschiedenen Projektgruppen arbeiten. So führen wir sie auch an eine agile Arbeitsweise heran, lassen sie voneinander lernen und ihre Soft Skills organisch entwickeln.

5. Wir fördern eine Fehlerkultur

Wir ermutigen unsere Studierenden ausdrücklich, so oft wie möglich zu scheitern, um ihnen zu ermöglichen, schließlich erfolgreich zu sein. Auf diese Weise lernen sie, alternative Herangehensweisen an Probleme zu finden, entwickeln eine analytische Haltung, verstehen, dass Scheitern unvermeidlich ist, gewöhnen sich daran, sich danach mental zu sammeln. Dies ermöglicht ihnen dann mit Scheitern am Arbeitsplatz umzugehen.

6. Sie bekommen herausfordernde, aber erreichbare Ziele

Die Aufgaben, die unsere Studierenden erhalten, werden sorgfältig entwickelt, um dem tatsächlichen Niveau ihrer Fähigkeiten und ihres Selbstvertrauens während des Kurses zu entsprechen. Trainer und Kolleg*innen sind da, um zu helfen, wobei auf eine eigene Antwortfindung Wert gelegt wird, um Ressourcen nachhaltig einzusetzen. Kleine tägliche Erfolge stärken ihre Fähigkeiten, ihr Selbstvertrauen und ihre Erfahrung auf ganzer Linie, aber nur, wenn sie jedes Mal etwas von ihnen lernen können.

7. Testergebnisse als Momentaufnahme, nicht als Urteil

Eine regelmäßige Auswertung der Fortschritte hilft unseren Studierenden zu erkennen, wo sie sich in einem Prozess befinden und woran sie noch arbeiten müssen. Wir versuchen, Prüfungs- und Prüfungsergebnisse nicht als Urteil zu werten, sondern lediglich Orientierung und Motivation zu schaffen.

Was macht das alles mit unseren Studierenden?

Trotz aller sorgfältigen Auswahlkriterien und unserer besten Bemühungen brechen einige Schüler*innen unsere IT-Ausbildung ab. Es ist nur natürlich, da wir eine der härtesten Programmierschulen auf dem Markt sind. Manche Menschen unterschätzen einfach die Arbeitsbelastung, sind im Privatleben mit einer unerwarteten Situation konfrontiert oder ändern ihre Meinung über ihre Zukunft. Aber fast alle, die während der gesamten Programmierausbildung bei uns bleiben, erreichen ihre Ziele und werden schließlich großartige Junior Developer, die ihre neu vermittelten Arbeitsplätze schätzen.
Was macht sie neben ihrem breiten Spektrum an Hard- und Softskills so großartig? Was macht das Growth-Mindset mit ihnen?

  • Sie sind Teamplayer und dabei in der Lage und motiviert, ihre Gedanken, Verantwortlichkeiten und Erfolge mit ihren Kolleg*innen zu teilen. Sie übernehmen Verantwortung für gemeinsame Herausforderungen und unterstützen die Entwicklung anderer.
  • Sie erledigen Dinge und verstehen damit, dass sie in der Lage sind, Herausforderungen zu lösen. Dadurch erklären sie sich damit einverstanden, verschiedene Optionen auszuprobieren, bis sie erfolgreich sind.
  • Sie werden immer besser und können somit die direkten Auswirkungen harter Arbeit auf ihre eigene Entwicklung nachvollziehen und legen gerne die Messlatte für sich selbst höher.

Wir können also sagen, dass Growth-Mindset für uns, unsere Studierenden und unsere Kunden wirklich zu einem nachhaltigen Erfolg führt. Wir glauben an diesen Ansatz und möchten mehr Unternehmen dazu ermutigen, ihn zu übernehmen.
Aber wo soll man anfangen?

Ein gut gemeinter Rat

Wir empfehlen, wirklich zweimal darüber nachzudenken, bevor man erfahrene, loyale Mitarbeiter*innen gehen lässt, nur weil sich die Fähigkeiten, die Ihr Unternehmen braucht, so schnell ändern. Es ist im Allgemeinen teurer, Mitarbeiter mit allen Recruting- und Einarbeitungsbemühungen und Vorlaufzeiten einzustellen, und die Marktpreise basieren auf Fähigkeiten und langjähriger Erfahrung. Manchmal ist es die bessere Option, die richtigen Schulungen für Ihre Mitarbeiter zu erhalten und sie mit verbesserten Fähigkeiten und gesteigerter Motivation in ihre neuen Rollen hineinwachsen zu lassen.
Zu anderen Zeiten müssen Sie neue Mitarbeiter*innen auf dem Markt finden, insbesondere wenn Sie die Größe Ihres Unternehmens sowieso vergrößern müssen oder wenn Sie die neuen Fähigkeiten sehr schnell benötigen. Stellen Sie sicher, dass Sie Kollegen auswählen, die sich leicht an Ihre Unternehmenskultur anpassen können, vom ersten Tag an Wert liefern und mit Ihnen zusammen wachsen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie all dies manchmal in wirklich großartigen Juniors finden können.
Im Allgemeinen empfehlen wir Ihnen, eine wirklich zukunftssichere, wachstumsorientierte Denkweise zu entwickeln, und zwar nicht nur auf narrativer Ebene. Betrachten Sie Ihre neuen und bestehenden Kolleg*innen als Ihr wertvollstes Kapital und geben Sie ihnen eine echte Chance, zu ihrem eigenen Wohl und Ihrem weiteren Geschäftserfolg zu wachsen.

Bringe mit uns mehr Frauen in die Tech-Branche – und erfahre alles über unser neues CoderGirl-Stipendium

Mehr Frauen in die Technik zu bringen, war in den letzten Jahren ein wichtiges Thema für Unternehmen auf der ganzen Welt. Der IT-Sektor kämpft schon seit langem mit Problemen der Geschlechtervielfalt und obwohl dieses Thema in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert wurde, hat sich nichts Wesentliches geändert. Inzwischen ist jedoch klar geworden, dass es nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch gesunder Geschäftssinn ist, mehr Frauen in die Technologiebranche einzuladen.

Da wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, die Talentlücke in der digitalen Technologie zu schließen und wir mehr Frauen in die Branche einladen wollen, haben wir das CoderGirl-Stipendium ins Leben gerufen.

Zunächst möchten wir dir einige Details über die digitale Geschlechterkluft verraten.

Dann wollen wir dir zeigen, wie die Anwesenheit von Frauen Entwicklungsprojekte, digitale Produkte und die Tech-Szene als Ganzes beleben kann. Das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern in der heutigen Tech-Szene ist eigentlich ein Garant für die mangelnde Qualität von Produkten. Denn wenn die Hälfte der Welt nicht an der Entwicklung der digitalen Lösungen von heute und morgen beteiligt ist, wie können wir dann überhaupt hoffen, dass diese Produkte für alle passen? Wir zeigen dir anhand einiger Beispiele aus der Praxis, was alles schiefgehen kann.

Abschließend möchten wir dir unser CoderGirl-Stipendium vorstellen, auch um dich zu inspirieren, mit uns gemeinsam mehr Frauen in die Tech-Branche einzuladen.

Es liegt noch ein langer Weg vor uns

Die Kluft zwischen den Geschlechtern in digitalen Bereichen ist derzeit ein globales Problem und ein komplexes Forschungsthema. Verschiedene Statistiken zeigen je nach Land, Branche, Unternehmen und sogar Spezialisierung unterschiedliche Quoten für Frauen in der Technologiebranche. Die meisten allgemeinen Untersuchungen gehen davon aus, dass der Anteil zwischen 10 und 30 % liegt, d. h. 1 bis 3 Frauen kommen auf 10 digitale Fachkräfte. Was Softwareentwickler*innen betrifft, so sind weltweit nur etwa 8 % von ihnen weiblich, und obwohl 30 % der Abschlüsse in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) von Frauen erworben werden, landen selbst diese nur selten in der IT.

Auch die Statistiken von Codecool bestätigen die niedrigen Zahlen. Betrachtet man die über 1200 Absolvent*innen weltweit, so kommt nur eine Frau oder ein Mädchen auf etwa 5 Absolventen. Die Zahlen zeigen, dass ein dringender Bedarf an Veränderungen besteht und wir warten nicht darauf, dass jemand damit beginnt. Wir wollen selbst damit anfangen und war dies der Grund für die Entwicklung des CoderGirl-Stipendiums eingeführt.

Was Stereotypen angeht, so gibt es immer noch immer viele Verallgemeinerungen im Hinblick auf das Programmieren. Die meisten Menschen stellen sich Programmierer*innen als Männer mit Brillen vor, die den ganzen Tag in einem dunklen Raum sitzen.

Aber die uralte Vorstellung, dass Programmierer*in ein Männerberuf ist, wird langsam obsolet. Da immer mehr Technologieunternehmen die Bedeutung der Vielfalt in ihren Teams erkennen und mehr Frauen einstellen wollen, werden sich die Stereotypen langsam aber sicher auflösen. Es ist ein langwieriger Prozess, ein solches Image zu ändern, die Einbeziehung von mehr Frauen in die Tech-Branche wird allerdings für die gesamte Tech-Industrie von großem Nutzen sein.

Warum du mehr Frauen in deinen Team haben solltest

Zunächst einmal können auch Frauen programmieren. Man geht davon aus, dass Frauen kreativer, einfühlsamer und verständnisvoller sind als Männer und diese Eigenschaften sind auch bei der Arbeit in Teams und bei der Entwicklung von Produkten für eine Vielzahl von Menschen äußerst wertvoll.

Außerdem haben etwa 53 % der europäischen Unternehmen, die IKT-Spezialisten suchen, Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter*innen zu finden – unabhängig vom Geschlecht. Und es ist nicht so, dass diese Unternehmen keine Frauen einstellen wollen. Es ist nur so, dass sich die Kluft zwischen den Talenten im technischen Bereich immer schneller vergrößert.

Eine neue Welle qualifizierter Frauen, die in die Tech-Szene eintreten, könnte also nicht nur Frauen helfen, ein neues Leben in einer erfüllenden, zukunftssicheren Branche zu beginnen, sondern auch das Problem der immer größer werdenden Talentlücke in den Unternehmen lösen. Darüber hinaus könnten dadurch auch digitale Produkte und Dienstleistungen verbessert werden.

Mehr Frauen im technischen Bereich = bessere Produkte

Betrachtet man das Design, die Entwicklung oder das Management digitaler Produkte und Anwendungen auf der ganzen Welt, lässt sich ein eindeutiges Muster erkennen. Wenn Männer das Sagen haben, ohne die Erkenntnisse des anderen Geschlechts mit einzubeziehen, kommt es häufig vor, dass das endgültige digitale Produkt überhaupt nicht für Frauen geeignet ist.

Zum Beispiel benutzen Frauen ihre Telefone anders. Sie stecken sie in hübsche Hüllen und vergraben sie dann meist in ihren Handtaschen – und tragen sie nicht einfach in der Vordertasche, wie es Männer tun, wo sie schnell erreichbar sind.

Wieso ist das interessant?

Nun, dies wurde deutlich, als der NFC-Zahlungsdienst in Betrieb ging und führte dazu, dass sich überraschte männliche Führungskräfte an der Stirn kratzten und sich fragten, wie ihre Einschätzungen über die Akzeptanz und den Erfolg des Dienstes so schief gehen konnten. Und der einzige Grund für das Scheitern war, dass die Frauen bei der Entwicklung der Lösung außen vor gelassen wurden. Wer weiß, wie die Markteinführung des Produkts hätte verlaufen können und wie das Produkt ausgesehen hätte, wenn Frauen von vornherein um ihre Meinung gebeten worden wären.

Lass uns daher kurz über Größenunterschiede sprechen – natürlich über die Größe der Hände. Frauen haben kleinere Hände – ja, wir wissen, das ist offensichtlich. Aber kannst du dir vorstellen, dass die erste Welle von Spielkonsolen-Controllern überhaupt nicht für die Hände von Gamerinnen optimiert war? Das sind heute 41 % des Spielemarktes in den USA. Das nennen wir eine verpasste Gelegenheit.

Wir wissen, dass der Unterschied in der Größe der Hände ein Kinderspiel ist. Aber wusstest du auch, dass 90 % der Pupillen von Frauen einen größeren Durchmesser haben als die von Männern? Und das spielt natürlich eine Rolle. Aber wo? Zum Beispiel verursachen die Standard-VR-Headsets bei Frauen viel häufiger Übelkeit und Kopfschmerzen als bei Männern. Wären sie doch nur anders konstruiert worden, oder?

Diese Beispiele zeigen, dass es wichtig ist, Frauen zu ermutigen, eine Karriere im technischen Bereich zu beginnen und sich an der Entwicklung digitaler Produkte zu beteiligen. Nicht nur, weil es einfach fair ist, auch um Unternehmen vor ähnlichen schmerzhaften Erfahrungen nach einer Produkteinführung zu bewahren.

Um diesen Wandel aktiv voranzutreiben, haben wir das CoderGirl-Stipendium ins Leben gerufen.

Warum wir das CoderGirl-Stipendium ins Leben gerufen haben

Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass ein Geschlecht besser programmieren kann als das andere. Wir sehen den Grund für das Diversitätsproblem ganz woanders: in mangelnder sozialer Unterstützung, fehlendem Vertrauen und fehlenden Möglichkeiten.

Wir sind der Meinung, dass es nur dann mehr Programmiererinnen geben wird, wenn mehr davon ausgebildet werden. Unser Ziel ist es, Mädchen, die mit dem Gedanken spielen, eine Karriere im technischen Bereich zu beginnen, einen Anstoß, eine Inspiration und etwas Motivation zu geben. 

Das Stipendium ist für diejenigen, die die ersten Schritte in Richtung einer neuen Karriere machen wollen, aber aus irgendeinem Grund diese Reise noch nicht angetreten haben. Vielleicht fehlt es ihnen einfach an Ressourcen oder sie fühlen sich durch Stereotypen entmutigt.

“Codecool möchte Mädchen und Frauen bewusst machen, dass sie in technischen, digitalen und programmiertechnischen Ausbildungen und Karrierewegen willkommen sind. Als aufgeschlossenes, transparentes Unternehmen bemühen wir uns, die Stereotypen im Zusammenhang mit Technologie, Programmierung und Führungsrollen in Mittel- und Osteuropa zu beseitigen. Eines unserer Hauptziele ist es, den Anteil von 20 % unserer weiblichen Studentinnen – der im Übrigen schon jetzt über dem lokalen Durchschnitt in diesem Sektor liegt – weiter zu erhöhen und einer Generation von Fachleuten und Start-ups mit größerer Vielfalt zu helfen, ihre Karriere zu beginnen und weiterzuentwickeln”, sagt Anna Ferenczy, Marketingleiterin von Codecool.

Das Stipendium bietet motivierten, mutigen Mädchen eine einmalige Chance und verschafft ihnen einen Vorsprung in ihrer IT-Karriere. Sie erhalten das gesamte Codecool-Paket mit professioneller Unterstützung durch eine*n Mentor*in und unser meisterschaftsbasiertes Lernmodell, das ihnen den Weg zu einer neuen IT-Karriere ebnet – und das völlig kostenlos.Das Stipendium ist für Mädchen und Frauen an allen Codecool-Standorten verfügbar: in Ungarn, Polen, Rumänien und natürlich Österreich. Erfolgreiche Bewerberinnen haben die Chance, einen unserer Kurse kostenlos zu absolvieren.

Sei ein Teil des Wandels

98% aller Codecool-Absolvent*innen werden direkt nach Abschluss ihrer Codecool-Reise eingestellt. Das liegt an unserer bewährten Methodik, unseren erfahrenen Mentor*innen und unserem einzigartigen Lehrplan. Wenn du daran interessiert bist, deine Positionen für mehr Frauen zu öffnen, laden wir dich ein, eine Partnerschaft mit uns einzugehen, um deine offenen Stellen mit talentierten, motivierten weiblichen Fachkräften zu besetzen.

Wir glauben an Wandel und Wachstum. Wir können dir die richtigen Talente auf der Grundlage deiner Präferenzen vermitteln oder deine Kolleg*innen dabei unterstützen, deine besten und motiviertesten Fachkräfte zu werden. 

Wenn du bereit bist, dein Team zu vergrößern und die digitalen Kompetenzen deines Unternehmens zu verbessern, setze dich mit uns in Verbindung!

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit dir!