Recap 2021: Beste IT-Ausbildung und doppelt so viele Studierende

Wie konnte Codecool sein steiles Wachstum im Jahr 2021 fortsetzen? Was ist für das Jahr 2022 geplant? Jozsef Boda, CEO von Codecool, verrät die Details.

Wenn man einen Moment darüber nachdenkt, wie wir uns das Jahr 2021 im Jahr 2020 vorgestellt haben … Nun, die Dinge haben sich nicht ganz so entwickelt, wie wir damals erwartet haben, oder?

Damals dachten wir, dass die Pandemie Ende 2021 längst vorbei sein würde. Nach dem ersten und dann mehreren weiteren Schocks, nach der ersten und der zweiten Welle, dachten wir, dank Impfstoffe zu einer Art neuer “Normalität” zurückkehren zu können bzw. einem stabileren Zustand. Nun, ganz so ist es nicht gekommen.

Aufgrund der Wellen 3 und 4 im Jahr 2021 wechselten wir in Ungarn mehrmals von Campus- zu Online-Unterricht. In Rumänien fand der Unterricht mit minimalen Unterbrechungen online statt. In Österreich mussten wir kurz nach der Eröffnung unserer Schule und dem Start unserer ersten Codecooler-Gruppe im November aufgrund von Beschränkungen auf Online-Unterricht umstellen.

Aber es gab einen großen Unterschied zu 2020: So unerwartet diese plötzlichen Veränderungen auch waren, wir waren bereits darauf vorbereitet. Auch im Jahr 2020 haben wir unerwartete Herausforderungen erfolgreich gemeistert, aber 2021 wurden wir nicht einmal überrascht. Und wir haben es geschafft, sie noch effizienter zu unserem Vorteil zu nutzen – zum Beispiel mit der weiteren Verbesserung der Online-Version unseres Flagship-Kurses für Full-Stack-Developer, mit der wir viel mehr angehende Student*innen erreichen als mit der Offline-Version, die nur für diejenigen verfügbar ist, die in der Nähe unserer Schulen wohnen. Wer hätte gedacht, dass wir 2019 oder gar 2020 so weit sein würden? Wir ganz sicher nicht.

Wir hätten nie gedacht, dass wir neue Kolleg*innen vollständig online einstellen würden, ganz zu schweigen von den Führungskräften aber auch das haben wir problemlos gelöst. Natürlich wurden die meisten unserer Absolvent*innen auch von unseren Partnerunternehmen in einem vollständig online durchgeführten Prozess eingestellt. Wir sind gemeinsam an den neuen Herausforderungen gewachsen.

In der Zwischenzeit haben wir nicht einmal bemerkt, dass wir in die “neue Normalität” eingetreten sind, auf die wir gewartet haben – wahrscheinlich, weil sie etwas anders aussah, als wir erwartet hatten. Schon im Jahr 2020 war klar, dass die Dinge nie wieder so sein werden wie vorher aber wir waren uns nicht sicher, wie dies am Ende aussehen würden. Heute zeichnet sich eines als Hauptmerkmal unserer neuen Welt nach dem Ausbruch ab: ständige, bedeutende Veränderungen. Klar ist auch, dass diejenigen erfolgreich sein werden, die beweglich genug sind, um sich anzupassen und auf Veränderungen zu bauen. Man kann es sich einfach nicht leisten, darauf zu warten, dass sich die Dinge stabilisieren. Das ist Zeitverschwendung, eine Verliererstrategie.

Wir haben das Glück und sind stolz darauf, auch im Jahr 2021 so viel erreicht zu haben. Ich möchte hier ein paar Dinge erwähnen:

  • Wir haben unseren 2000sten Codecooler an eine unserer Partnerunternehmen vermittelt. Unsere ersten Student*innen haben vor 6 Jahren ihren Abschluss gemacht. Wir sind so glücklich, dass 80 % von ihnen immer noch bei ihrem ersten Arbeitgeber tätig sind, den wir für sie gefunden haben. Das ist eine echte Bestätigung für unseren gemeinsamen Erfolg.
  • Wir haben unser allererstes Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das CoderGirl-Stipendium. Gemeinsam mit unseren Unternehmenspartnern wollen wir noch viel mehr Frauen einladen und motivieren, eine technische Karriere zu beginnen. Die talentiertesten und motiviertesten Mädchen und Frauen, die sich bei Codecool bewerben, können nun die Chance bekommen, völlig kostenlos bei uns zu studieren.
  • Wir haben unsere allererste Schule in Westeuropa, in Österreich, eröffnet. Zusammen mit Ungarn, Polen und Rumänien sind wir nun bereits in 4 Ländern vertreten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, in 1 oder 2 Jahren ein führendes IT-Bildungsinstitut in Mitteleuropa und später in der gesamten Region zu werden.
  • Wir haben neue offene Kurse gestartet. Der einwöchige “Intro to IT”-Kurs wurde zuerst in Wien eingeführt, während der sechsmonatige Cyber Security Specialist Kurs in Budapest angeboten wird. Wir haben die vollständige Online-Version unseres Full-Stack-Developer-Kurses in allen Codecool-Ländern eingeführt und haben mehr als 300 ungarische Studierende mit unseren Kurzkursen, die vollständig von der lokalen Regierung finanziert werden, zu neuen, zukunftssicheren Tech-Karrieren verholfen.
  • Wir haben unsere Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für Unternehmen weiterentwickelt und bei einigen unserer Partnerunternehmen umfassende, maßgeschneiderte digitale Akademien eingeführt.
  • Aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen können nur einen Teil der ganzen Geschichte erzählen. Die Tatsache, dass es uns gelungen ist, unseren Umsatz im Jahr 2021 um 40 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern, könnte jedoch etwas bedeuten. Es bedeutet auf jeden Fall, dass wir ein stabiler Partner für unsere Student*innen sind, die sich für uns entscheiden, um ihnen beim Berufseinstieg zu helfen und auch für unsere Unternehmenspartner, die auf uns zählen, um die digitalen Kompetenzen ihrer Organisation kurz- und langfristig zu verbessern.

Wir stellen fest, dass sich die digitale Transformation in den Unternehmen beschleunigt und zwar in Abteilungen und Funktionen, die bisher nur nicht-technische, geschäftsspezifische Kompetenzen erforderten. Es werden immer mehr Kapazitäten und Fähigkeiten in der IT sowie in neu entstehenden, geschäftsseitigen digitalen Rollen benötigt und wir können die Marktnachfrage aufgrund der begrenzten Anzahl unserer Absolvent*innen nicht einmal annähernd befriedigen. Wir haben es geschafft, im letzten Jahr jede* einzelne*n Codecool-Absolvent*in zu vermitteln, der sich für unsere Jobgarantie entschieden hat, und gleichzeitig mehr vollständig maßgeschneiderte Unternehmenstrainingsprogramme als je zuvor zu entwickeln und durchzuführen.

Wir möchten, dass im Jahr 2022 doppelt so viele Studierende bei uns ein Studium beginnen wie im Jahr 2021. Aber wir gehen keine Kompromisse bei der Qualität ein, sondern werden unsere Kurse und Dienstleistungen weiter verbessern, genau wie wir selbst.

Unser Full-Stack Development Kurs ist mehr als ein Bootcamp und besser als eine Universität. Ein einjähriger, umfassender Programmierkurs mit Jobgarantie und Nachzahlungsoptionen, der nicht nur ein breites und tiefes Wissen über Softwareentwicklung vermittelt, sondern auch einen echten Job bei einem unserer Unternehmenspartner. Dieses Angebot möchten wir im Jahr 2022 noch mehr ambitionierten und engagierten Quereinsteiger*innen machen, deshalb erweitern wir unsere Jobgarantie auf die Online-Version unseres Full-Stack Development Kurses in jedem Codecool-Land.

Wir können nur dann effizient und authentisch zugleich sein in dem, was wir tun, wenn wir selbst effizient und authentisch sind. Wenn alle unsere Kolleg*innen wirklich an die Mission, die Werte und die Methodik von Codecool glauben, und wenn sie diese auch vertreten und mit anderen teilen können. Der Weg dorthin war vor 6 Jahren anders, als wir ein junges, vielversprechendes Start-up-Unternehmen waren und er ist heute anders, da wir ein reifes, international präsentes und weiterhin dynamisch wachsendes Scale-up-Unternehmen sind.

Um unsere Flexibilität und Innovationskraft trotz des plötzlichen Wachstums unserer eigenen Organisation zu erhöhen, haben wir ein umfassendes Entwicklungsprogramm für das mittlere Management gestartet. Und um mit der Nachfrage nach unseren Unternehmensdienstleistungen Schritt zu halten, wird ab 2022 ein eigenes professionelles Team für die Entwicklung und Durchführung unserer Unternehmensschulungsprogramme und internen Akademielösungen verantwortlich sein.

Und da ich nun unsere Organisation und meine Kolleg*innen erwähnt habe, möchte ich mich bei ihnen für ihre wertvolle Arbeit im Jahr 2021 bedanken. Denn die Sache ist die, dass es nicht darum ging, Glück zu haben. Was immer wir als Codecool erreicht haben, ist das Ergebnis ihrer harten Arbeit. Jede*r einzeln*e meiner Codecool-Kolleg*innen hat mit  Enthusiasmus, Beharrlichkeit und ihren Fähigkeiten zu unseren Erfolgen beigetragen und ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich die Chance habe, jeden Tag mit ihnen an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Abschließend muss ich sagen, dass nach 2020 auch das Jahr 2021 ein Jahr voller Herausforderungen war. Die Erfolge, die wir erzielt haben, waren nicht einfach zu erreichen. Wir haben gemeinsam sehr hart dafür gearbeitet. Ich gebe zu, dass ich am Ende des Jahres ziemlich müde war. Ich brauchte die Feiertage, um meine Batterien wieder aufzuladen.

Aber ich beginne das neue Jahr voller neuer Energie und Motivation und ich hoffe, dir geht es genauso. Ich vertraue darauf, dass wir 2022 ein ebenso spannendes und fruchtbares Jahr haben werden wie 2021.

Ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr und, dass wir gemeinsam noch mehr Träume wahr werden lassen, indem wir noch mehr erfolgreichen, zukunftssicheren Tech-Karrieren zum Start verhelfen.

Coole Führungskräfte: Olga Zelent, CM @Codecool Polen

Olga Zelent

In dieser Blogpost-Serie setzen wir uns mit Menschen zusammen, die die Vision von Codecool verwirklichen. Wir dürfen vorstellen: Olga Zelent, Country Manager von Codecool Polen.

Olga Zelent

Wenn du inspirierende Menschen kennenlernen möchtest, ist Codecool ein großartiger Ort dafür. Jeden Tag treffen wir Hunderte von intelligenten, ehrgeizigen und coolen Student*innen, die bei uns studieren, um ihre Karrieren und unsere gemeinsame digitale Zukunft zu verändern. Und wir treffen innovative, großartige Führungskräfte mit einer Vision von Unternehmen, die unsere Absolvent*innen beschäftigen, um eine digitale Zukunft aufzubauen. Aber es sind nicht nur die Student*innen und die Führungskräfte unserer Partnerunternehmen, die uns inspirieren. Wir stellen auch sicher, dass wir mit ebenso großartigen Kolleg*innen zusammenarbeiten, die die Mission und Vision von Codecool mit Leben erfüllen.

Das letzte Mal sprachen wir mit Sigrid Hantusch-Taferner, Country Manager von Codecool Österreich. Hast du den Artikel verpasst? Dann hole ihn jetzt nach.

Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, uns mit einer weiteren inspirierenden Codecool-Führungskraft über ihre aktuellen Ziele, Herausforderungen und Zukunftsaussichten zu unterhalten. Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dir Olga Zelent, Country Managerin von Codecool Polen, vorzustellen!

Olga, wie würdest du dich vorstellen, wenn du deine Arbeit nicht erwähnen dürftest? 🙂

Ich bin sportbegeistert, ein Theaterjunkie, ein Bücherwurm und eine Yogini. Ich respektiere alle Lebewesen und setze mich stark für die Gleichberechtigung ein, insbesondere für die Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebensbereichen (und auch in der Wirtschaft, der IT und in Vorständen). Ich bin total verliebt in Italien, vor allem in den südlichen Teil dieses atemberaubenden “paese”. Ich bin überglücklich, Mutter eines fast erwachsenen Teenagers Hubi und eines süßen Hündchens Chico zu sein.

Worin besteht deine Arbeit? Wofür bist du verantwortlich?

Als Country Managerin bin ich für das allgemeine Management der lokalen Geschäftsaktivitäten von Codecool in Polen zuständig. Zu meinen Hauptaufgaben gehört es, die polnische Niederlassung zu vergrößern. Wie immer sind die Menschen das Wichtigste für mich, deshalb lege ich großen Wert auf das Wohlergehen meines Teams. Um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen, ist es wichtig, das Team zu motivieren und zusammenzuarbeiten.

Letztendlich ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir immer mehr talentierte Student*innen anwerben und mit immer mehr Unternehmenspartnern in Polen zusammenarbeiten, die sich auf Innovation und Digitalisierung konzentrieren und ihre Teams entweder vergrößern oder neu qualifizieren wollen.

Was hast du vor Codecool gemacht?

Ursprünglich komme ich aus einem ganz anderen Bereich: Ich bin gelernte Juristin und habe einen Background im Pharmabereich. Nachdem ich 10 Jahre lang in Vertriebs-, Betriebs- und allgemeinen Managementpositionen alles über diesen Bereich gelernt hatte, brauchte ich eine Veränderung. Ich fand die Informationstechnologie und die Idee, unsere digitale Zukunft mitzugestalten, super spannend und beschloss, in diesem neuen Bereich neu anzufangen. Und seitdem habe ich nie wieder zurückgeblickt.

Warum hast du dich für die Arbeit bei Codecool entschieden?

Bevor ich zu Codecool kam, habe ich bereits Erfahrungen in der IT bei einem großen digitalen Dienstleister gesammelt, auch als Scaling-up-Expertin. Ich habe einige Jahre für einen unserer Konkurrenten gearbeitet, ebenfalls eine polnische Programmierschule. Ich habe mich im Juli für Codecool entschieden, weil ich sah, dass meine Erfahrung für das lokale Unternehmen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen könnte und auch, weil mich die Mission von Codecool sehr beeindruckt hat.

Ich wollte dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern, indem ich ihnen eine qualitativ hochwertige und zugängliche IT-Ausbildung anbiete und ihnen dabei helfe, ihren ersten Job im technischen Bereich zu finden. Ich kannte den Markt bereits, ich wusste, was es bedeutet, ein Unternehmen von einem Start-up zu einem Scale-up zu entwickeln, und ich war begeistert, dass ich dazu beitragen konnte, den IT-Fachkräftemangel in Polen zu reduzieren.

Olga Zelent Codecool
Was ist dein größtes Ziel, das du dir bei Codecool gesetzt hast?

Wir arbeiten daran, Codecool zur ersten Wahl für Leute zu machen, die wirklich gut programmieren lernen wollen, ohne dafür jahrelang studieren zu müssen. Codecool ist mehr als ein Bootcamp und besser als eine Universität und wir wollen es weiter ausbauen, um diese bahnbrechende Art der Programmierausbildung noch mehr Menschen und Unternehmen näher zu bringen.

Ich könnte all dies nicht ohne ein großartiges Team tun und so bestand meine erste Aufgabe hier darin, die Stabilität und Motivation des lokalen Teams zu stärken. Unser nächstes, gemeinsames Ziel ist es, Codecool zu einem führenden Unternehmen auf dem Markt für alternative technische Ausbildung in Polen zu machen.

Was empfindest du als die größten Herausforderungen im Moment?

Unsere größte Herausforderung auf dem Markt besteht heute darin, zu zeigen, dass unsere Angebote keine leeren Versprechungen sind, sondern echte Vorschläge. Wir bieten eine echte Jobgarantie, echte Nachzahlungsoptionen und eine hochwertige, projektbasierte Ausbildung für unsere Student*innen. Und wir bieten unseren Partnerunternehmen Qualitätskandidat*innen mit agiler Projekterfahrung und fortgeschrittenen Programmier- und Soft Skills. Unsere Konkurrenten wiederholen schnell alle unsere Versprechen aber sie halten sie nicht ein. Das Ergebnis ist ein Vertrauensverlust, der sich auf den gesamten Markt auswirkt und natürlich auch auf Codecool.

Wir tun unser Bestes, um polnischen Menschen und Unternehmen zu zeigen, dass man uns vertrauen kann, dass wir alle unsere Versprechen einhalten und keine Kompromisse eingehen, wenn es darum geht, unseren Teil einer Lern- oder Partnerschaftsvereinbarung einzuhalten. Wir wissen, dass das alles zu schön klingt, um wahr zu sein aber wir haben es wirklich geschafft, ein einzigartiges Geschäftsmodell zu entwickeln, das funktioniert und wenn wir etwas versprechen, dann meinen wir auch, was wir sagen.

Welche Trends siehst du weltweit, die deine Arbeit bei Codecool am stärksten beeinflusst?

Wir sehen, dass die Pandemie bei großen Unternehmen zu einem deutlichen Umdenken geführt hat. Sie haben begonnen, mehr Wert darauf zu legen, ihre bestehenden Mitarbeiter*innen umzuschulen und weiterzubilden, anstatt Mitarbeiter*innen zu entlassen und neue einzustellen, um die digitalen Kompetenzen ihrer Organisationen zu erweitern. Sie versuchen nun, stabile, loyale und starke interne digitale Teams aufzubauen, indem sie ihre besten Mitarbeiter*innen an sich binden und motivieren und deren Fähigkeiten durch hochwertige technische Schulungen erweitern.

Bei Codecool geht es nicht nur um offene Schulungen, sondern wir können wertvolle Verbündete beim Aufbau digitaler Kompetenzen im Unternehmen sein. Wir verfügen über eine solide Erfolgsbilanz bei der Durchführung von qualitativ hochwertigen Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen für Unternehmen sowie bei der Durchführung von umfassenden internen Akademielösungen. Unsere Kurse sind immer genau auf die geschäftlichen Anforderungen unserer Partner zugeschnitten, denn jedes Unternehmen und jede digitale Strategie ist anders.

Warum sollten deiner Meinung nach einstellende Unternehmen mit Codecool zusammenarbeiten?

Wir sind schnell, flexibel und effektiv. Wir bieten unseren Partnern großartige Junior-Developer, mit denen wir selbst gerne arbeiten würden. Die die Motivation und die Fähigkeiten haben, vom ersten Tag an als proaktive Mitglieder*innen eines Teams einen Mehrwert zu liefern. Auch der Einstellungsprozess bei Codecoolers ist schnell und problemlos, während unsere Unternehmenslösungen auf die spezifischen Bedürfnisse und genauen Anforderungen unserer Partner zugeschnitten sind. Interne Akademien, die von Codecool betrieben werden, haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Umschulung und Höherqualifizierung bestehender Mitarbeiter*innen, damit diese in hocheffizienten digitalen Teams zusammenarbeiten können.

Wohin wird sich Codecool Ihrer Meinung nach kurz- und langfristig entwickeln?

Kurzfristig sind wir die erste Wahl für immer mehr Menschen, die über einen Karrierewechsel in die IT-Branche nachdenken und für immer mehr Unternehmen mit ehrgeizigen digitalen Strategien und einem ausgereiften Ansatz für die Rekrutierung von technischen Talenten und die Entwicklung digitaler Fähigkeiten.

Langfristig wollen wir zur führenden Programmierschule und zum führenden digitalen Bildungs- und Personalvermittlungspartner in Europa aufsteigen.

Wie siehst du unsere gemeinsame digitale Zukunft?

Ich sehe eine glänzende Zukunft, in der unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere Märkte vollständig auf digitalen Lösungen beruhen. Und ich sehe Teams von Menschen mit digitaler Kompetenz, die diese Lösungen gemeinsam entwickeln und dabei nicht nur fortschrittliche Technologie, sondern auch starke soziale Kompetenzen für eine bessere, gerechtere und integrativere digitale Zukunft einsetzen.

Künstliche Intelligenz – Freund oder Feind?

Künstliche Intelligenz (KI) hat die Macht, die Welt zu verändern – zum Guten oder zum Schlechten. Aber lassen uns nicht so schwarz-weiß denken. Gehen wir den wichtigsten Argumenten für und gegen KI auf den Grund und versuchen wir herauszufinden, ob diese aufregende Technologie unseren Untergang oder unser ewiges Glück herbeiführen wird.

Halte inne und denke kurz über KI (Künstliche Intelligenz) nach. Was kommt dir in den Sinn? Ist es ein Gefühl der Hoffnung und des Optimismus im Hinblick auf unsere Zukunft? Oder ein unheimliches Gefühl, das dich fragen lässt, ob die Menschheit in Gefahr ist?

Es wäre richtig, wenn du keine voreingenommene Meinung hättest. Hier gibt es viel zu bedenken und wir möchten die wichtigsten Faktoren zusammenfassen.

Die Welt der Roboter, der Automatisierung und der strahlenden – oder auch nicht so strahlenden – Zukunft der Menschheit ist ein komplexes Thema. Und wir wollen dir die 4 wichtigsten Argumente für und gegen KI vorstellen. Doch zunächst sollten wir die Grundlagen klären.

Der Unterschied zwischen KI und ML

Die beiden Begriffe haben nicht dieselbe Bedeutung, auch wenn sie bei Diskussionen über dieses Thema oft synonym verwendet werden.

  • KI, d. h. Künstliche Intelligenz, ist das größere, komplexere Konzept. Künstliche Intelligenz zu schaffen bedeutet, die Denkfähigkeit und das Verhalten von Menschen in Maschinen zu simulieren.
  • ML, d. h. maschinelles Lernen, findet hingegen statt, wenn eine KI aus Daten lernt, ohne dafür programmiert zu sein.

Bei der KI geht es also darum, die menschliche Intelligenz zu imitieren und Maschinen dazu zu bringen, Aufgaben auf intelligente, menschliche Weise auszuführen. Gleichzeitig ermöglicht ML den Maschinen, aus Daten zu lernen und im Laufe der Zeit noch intelligenter zu werden.

Derzeit ist die KI noch weit von Skynet in Terminator entfernt, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht irgendwann in der Zukunft dort ankommen wird.

Wozu ist die KI also derzeit in der Lage?

Nun, sicher zu erstaunlichen Dingen, aber nicht zur Weltherrschaft. Sie kann:

  • Profiling – Basierend auf den Handlungen, Entscheidungen und Vorlieben einer Person. Denke nur an deine Netflix- oder Spotify-Empfehlungen.
  • Vorhersagen – Nutzung von Daten zur Vorhersage künftiger Ereignisse. Erinnerst du dich an die Prognosen und Diagramme über die Pandemie? Ja, das war KI in ihrer Blütezeit.
  • Mustererkennung – Auffinden von Verhaltensmustern und Aufzeigen von Anomalien. Das ist der Fall, wenn Google Vorschläge macht oder wenn Google Mail deine Sätze beendet.
  • Natürliche Sprache – Um die Art und Weise zu verstehen, wie Menschen kommunizieren, und um in der Lage zu sein, auf ähnliche Weise zu reagieren. Denke an Siri und Alexa, aber auch an Chatbots, die auf deinem Bildschirm auftauchen.
  • Objekterkennung – Es kann Objekte erkennen, auf die es trainiert wurde. Denke an selbstfahrende Autos und rechtzeitig erkannte Hindernisse.
  • Zielerreichung – Das gibt es in Videospielen, wo man gegen den Computer spielt. Der ML-Algorithmus kann in jeder Umgebung selbstständig lernen und mit maximaler Leistung gewinnen.

Ja, die KI ist bereits fortgeschritten, aber noch lange nicht so weit, dass sie die Welt beherrscht. Und von der Singularität sind wir noch weit entfernt.

Doch selbst in ihren “Kinderschuhen” kann sie schädlich sein und unser gesellschaftliches Gefüge stören. Sehen wir uns an, warum einige laute Stimmen in der Diskussion um KI sagen, dass sie unseren Untergang herbeiführen wird:

Was sind die 4 größten Nachteile der künstlichen Intelligenz?

Schaue dir nur die Fernsehsendungen und Filme unserer Zeit an. Sie projizieren und sagen eine dystopische Zukunft voraus, und man könnte geneigt sein, in Bezug auf KI an Matrix oder Terminator zu denken. Denn am Ende könnten die Roboter wirklich gewinnen, uns die Arbeitsplätze wegnehmen und die Welt zerstören.

Wenn wir uns nun die tatsächlichen negativen Eigenschaften dieser erstaunlichen Technologie ansehen, wird das Bild ein wenig realistischer, aber es löst immer noch bei vielen Menschen Besorgnis aus. Die KI ist derzeit kein allmächtiges, allwissendes Bewusstsein, das die Menschheit vernichten will und wird es hoffentlich auch nicht werden. Die realistischeren Nachteile liegen in den Details und in den allgemeinen Fehlern der KI, die mit einer so vielseitigen, intelligenten Technologie einhergehen.

Dies sind die wichtigsten Negativpunkte:

  1. KI trifft wichtige Entscheidungen, ist aber von Natur aus unmenschlich

Algorithmen wurden schon oft beauftragt, lebensverändernde Entscheidungen zu treffen. Und nicht alle Fälle sind ohne Unfälle verlaufen. Selbstfahrenden Autos gehört die Zukunft, aber das KI-Gehirn hat noch viel zu lernen. Schaue dir nur die Moral Machine an, um einen unheimlichen Kick des Misstrauens gegenüber der Technologie zu erleben. Algorithmen können vielleicht effizienter denken als Menschen, aber man muss ihnen beibringen, was menschlich ist und was nicht.

  1. KI führt zu Arbeitslosigkeit und ersetzt Menschen in der Arbeitswelt

Dies ist das komplexeste Argument von allen und es muss genauer untersucht werden. KI kann im Allgemeinen Arbeitsplätze durch verschiedene Erweiterungen aufwerten, doch werden Automatisierungstechnologien, die ML nutzen, langfristig wahrscheinlich Menschen ersetzen. Untersuchungen zeigen, dass 48 % der Experten der Meinung sind, dass KI eine große Anzahl von Arbeiter- und sogar Angestelltenjobs ersetzen wird. Dies wird zu Einkommensungleichheit, höherer Arbeitslosigkeit und langsam aber sicher zu einem Zusammenbruch der sozialen Ordnung führen.

  1. KI diskriminiert

Künstliche Intelligenz versäumt es häufig, rassistische Ausdrücke zu erkennen und zu zensieren, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Algorithmen verstärken oft gesellschaftliche Probleme wie geschlechtsspezifische Vorurteile oder die Verbreitung von Falschinformationen.

  1. KI ist eine Gefahr für unsere Privatsphäre

Fühlst du dich beobachtet? Das wirst du vermutlich auch, wenn du unterwegs bist und deinen Alltag lebst. 75 von 176 Ländern weltweit setzen KI aktiv zur Überwachung ein. Die Gesichtserkennung ist ein Paradebeispiel für unerwünschte Aufmerksamkeit und kann dazu verwendet werden, Menschen ohne deren Zustimmung passiv zu beobachten.

Welches sind die 4 wichtigsten Gründe, die für eine noch intelligentere KI sprechen?

Die Liste der positiven Gründe ist ebenso beeindruckend wie die der negativen. KI hat wirklich das Potenzial, das Leben zum Besseren zu verändern und die Menschheit in eine utopische Zukunft zu führen. KI-Fans glauben, dass es von uns Menschen abhängt, wohin wir diese Technologie bringen und wie wir sie nutzen.

  1. KI verbessert die Effizienz

Da Daten mehr wert sind als Öl, müssen sie mit höchster Genauigkeit verarbeitet werden. Und es gibt nichts Effizienteres als KI, wenn es um Datenverarbeitung geht. Sie ist schnell, genau und verarbeitet Daten in Echtzeit.

  1. KI kann menschliche Fehler ausmerzen

KI-Arbeitskräfte werden keine Fehler machen, die auf Stress, Müdigkeit oder Krankheit zurückzuführen sind. Vor allem, wenn es um riskante, sogar gefährliche Aufgaben wie die Inspektion von Dächern geht. Bei diesen Aufgaben kann die KI das menschliche Element ersetzen und Zwischenfälle abmildern. Stell dir vor, dass Menschen auf Dächern extrem gefährliche Aufgaben verrichten. Lass nun eine Drohne dort fliegen, die in der Lage ist, Probleme an Ort und Stelle zu erkennen und zu beheben. In vielen Fällen ist es sicherer und schneller, KI die Arbeit erledigen zu lassen.

  1. KI macht das tägliche Leben mit intelligenter Technologie einfach und bequem

Im Moment sind Smart Homes noch nicht die Norm aber optimistisch betrachtet wird KI in Zukunft ganze Städte mit intelligenter Technik versorgen. Das Leben ist dank intelligenter Technologien einfacher und bequemer geworden und viele Menschen glauben, dass dies mit der Zeit nur noch besser werden wird.

  1. KI verbessert unsere Gesundheit und unterstützt Menschen mit Behinderungen

Einer der Hauptvorteile der KI besteht darin, dass sie Menschen hilft, die sonst kein erfülltes, unabhängiges Leben führen könnten. Derzeit helfen Siri, Alexa oder Cortana Millionen von Menschen, einfache Aufgaben zu erledigen. Aber diese Lösungen werden bald alle Erwartungen übertreffen. Intelligente Thermostate, Beleuchtung und Steckdosen können automatisiert werden und nach einem bestimmten Zeitplan funktionieren und Apps wie Wheelmap liefern den Nutzer*innen bereits wichtige Informationen wie die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer*innen. Darüber hinaus sind Deep-Learning-Algorithmen bereits besser in der Lage, Hautkrebs zu erkennen als Dermatolog*innen.

Wie stehst du zu künstlicher Intelligenz?

Nachdem wir nun alle Vor- und Nachteile gesehen haben, was denkst du über den Stand der KI? Und was glaubst du, wohin wird sie uns führen?

Wir glauben, dass das, was wir mit dieser Technologie tun, in hohem Maße von uns Menschen abhängt und insbesondere von den heutigen Entwickler*innen.

Wenn du dir vorgenommen hast, KI zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in deinem Unternehmen einzusetzen, benötigst du digitale Fachleute, die diese KI auf höchstem Niveau einrichten und deine Systeme so entwickeln, dass sie dir dabei helfen. Mit unserer Hilfe kannst du die richtigen Leute finden, die dein Unternehmen durch eine erfolgreiche Digitalisierung führen werden.

Da immer mehr Arbeitsplätze automatisiert werden, ist es für dein Unternehmen von entscheidender Bedeutung, eine Strategie zu haben, die deinen Mitarbeiter*innen hilft, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Wir können dir bei der Um- und Weiterbildung deines bestehenden Teams unterstützen, um deinen Mitarbeiter*innen die digitalen Kompetenzen zu vermitteln, die deinem Unternehmen derzeit vielleicht noch fehlen.

Kontaktiere uns und lass uns über das Geschäft reden! Wir helfen dir, deine digitale Strategie und deine Geschäftsziele schneller zu erreichen.

Wir hoffen, bald von dir zu hören!

Deine 5 beliebtesten Codecool-Blogbeiträge aus dem Jahr 2021

man reading blog post on mobile

Wirf noch einmal einen Blick auf deine Codecool-Lieblingsartikeln über Ausbildung, Einstellung und Management aus dem letzten Jahr und lass dich inspirieren.

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu, ein guter Zeitpunkt für ein wenig Nostalgie. Wir haben uns gedacht, wir blicken zurück und fragen euch, welche unserer Artikel euch im vergangenen Jahr am besten gefallen haben, welche zu den hitzigsten Diskussionen geführt haben und welche am meisten inspiriert haben. Es war großartig, all eure Gedanken in den Kommentaren auf LinkedIn unter einigen dieser Artikel zu lesen oder zu sehen, wie viele Likes und Emojis jeder Artikel bekommen hat.

Hier sind die Top 5 Favoriten. Viel Spaß beim (Wieder-)Lesen!

Dies war mit Abstand der beliebteste Beitrag in diesem Jahr. Dabei geht es darum, was unserer Meinung nach die größten Hindernisse sind, wenn es darum geht dem IT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Tatsache, dass der Beitrag so beliebt war, zeigt, wie wichtig das Thema heute ist und wie viele Unternehmen mit der Lücke kämpfen.

4 der 7 Hauptgründe, die wir dafür gefunden haben, warum es sie immer noch gibt, waren:

  1. Die Digitalisierung über die IT hinaus oder die Tatsache, dass immer mehr digitale Positionen auch außerhalb der IT in den Fachabteilungen entstehen.
  2. COVID-getriebene Digitalisierung nicht nur der Innovationsbereiche in den zuvor definierten Digitalstrategien, sondern auch die forcierte, schnelle Digitalisierung weiterer Business-as-usual-Prozesse
  3. Inflationäre Preise in einigen Ländern, die auch die Gehälter der ohnehin nicht billigen Tech-Profis erhöhen
  4. Wachsende EU- und VC-Finanzierung, die vor allem ab 2014 immer mehr IT-Jobs schaffen wird

Neugierig auf die übrigen drei? Lies jetzt den Artikel und lass dich von den komplexen Hintergründen dieser globalen Herausforderung inspirieren.

Wir haben festgestellt, dass unter diesem Beitrag auf LinkedIn eine recht intensive Diskussion entbrannt ist. Es schien, dass jede*r Leser*in eine Meinung zu diesem kontroversen Thema hat und gerne weitere Argumente und Beispiele lesen möchte.

Unsere Ansicht, die wir in dem Beitrag ausführlich erläutert haben, ist, dass eine Hochschulausbildung viele Werte hat und, dass es Positionen gibt, für die ein Hochschulabschluss absolut notwendig ist, aber es gibt auch einige andere, für die er nicht essentiell ist. Wir haben uns einige Statistiken aus einer entsprechenden Studie angesehen, Gründe für unsere Voreingenommenheit gegenüber Hochschulabsolvent*innen erörtert und erklärt, wie schädlich das sein kann. Wir haben auch praktische Ratschläge gegeben, wie du deine Auswahlkriterien anpassen kannst, wenn du beschließt, den Hochschulabschluss aus deiner Liste der wichtigsten Filter für eine*n Bewerber*in zu streichen.

Der Artikel wurde im vergangenen Januar veröffentlicht, ist aber immer noch aktuell. Bist du bereit, die Fakten und Argumente zu berücksichtigen? Lies ihn hier erneut.

Kennst du das Meme, in dem eine Frau aus einem brennenden Gebäude mit einem Schild mit der Aufschrift “2020” in ein riesiges rundes Tuch springt, das von Feuerwehrleuten ausgebreitet wird, um dann zurückzuspringen und durch das Fenster in ein anderes brennendes Gebäude zu fliegen, mit einem Schild, auf dem “2021” steht? Nun, sagen wir einfach, dass das Jahr 2021 nicht wirklich die Erleichterung der Pandemie und ihrer Auswirkungen brachte, auf die alle Anfang 2020 gehofft hatten.

Die HR Abteilungen standen vor ihren eigenen Herausforderungen, nach dem anfänglichen Einfrieren im Jahr 2020 durch allmähliche Wiederbelebung, aber vollständige Umstellung auf Online- und Fernbetrieb. Das Schwierige beim Verfassen dieses Artikels war nicht die Sammlung der Herausforderungen, sondern das Aufzeigen der Chancen. Aber wir haben es geschafft und dieser Artikel wurde zu einem der Favoriten unter unseren Blogbeiträgen in diesem Jahr gewählt.

Du fragst dich, wie der unpersönliche, technologieabhängige Online-Rekrutierungsprozess Vorteile bringen kann? Wie kann die Unsicherheit der Arbeitsplätze im Jahr 2020, die zu einer geringeren Zahl von Bewerber*innen führt, die für einen Wechsel offen sind, für dich von Vorteil sein? Wie kann der digitale Fachkräftemangel deine Personalstrategie aufrütteln und zwar auf eine gute Art und Weise? Sieh dir den Artikel noch einmal an und hol dir neue Anregungen!

Neben der Behebung des Fachkräftemangels im Tech-Bereich im Allgemeinen war es in den letzten Jahren ein wichtiges Anliegen von Unternehmen auf der ganzen Welt, mehr Frauen für den Tech-Bereich zu gewinnen. Da auch wir etwas tun wollten, haben wir im 3. Quartal 2021 das CoderGirl-Stipendium ins Leben gerufen. Das Stipendium ermöglicht es talentierten und entschlossenen Frauen und Mädchen, bei uns kostenlos Technik zu lernen und am Ende eine garantierte Stelle zu erhalten, die ihren neuen Fähigkeiten entspricht. Im November haben wir sogar einen ganz neuen Kurs für Cybersicherheitsspezialisten nur für Frauen gestartet, für den es nur Stipendienplätze gibt.

In dem Artikel haben wir einige Zahlen und Fakten über die Geschlechterkluft genannt sowie einige interessante Beispiele, bei denen die Markteinführung digitaler Produkte nur deshalb schief ging, weil keine Frauen an der Entwicklung beteiligt waren. Außerdem haben wir dazu aufgefordert, sich an der Veränderung zu beteiligen und gemeinsam mit uns mehr Frauen in die Tech-Branche einzuladen.

Klingelt es da etwa nicht? Lies den Artikel (erneut) und lass dich inspirieren.

Der letzte Punkt auf unserer (eurer) Liste war eigentlich unser allererster Beitrag im Jahr 2021. Es war ein sehr persönlicher Rückblick auf 2020 und ein Ausblick auf 2021 von Jozsef Boda, Global CEO von Codecool. Es ist sehr interessant, ihn noch einmal zu lesen und zu sehen, wie wir unsere Pläne verwirklicht haben (z. B. unsere Erwartungen an die Serie B und die Eröffnung unseres neuesten Campus in Österreich).

Wie bewertet er das Jahr 2021 und was sind seine Erwartungen für 2022? Das kannst du bald in einem weiteren ähnlichen Beitrag erfahren, der Anfang nächsten Jahres erscheinen wird.

Bis dahin wirf (noch einmal) einen Blick auf diesen Artikel für den genauen Kontext und etwas Nostalgie.

Das sind natürlich nur ein paar Beispiele. Es gab noch einige andere Blogbeiträge, die euch gefallen haben, wie unsere Sammlung inspirierender Podcasts, die Erfolgsgeschichte unserer Absolvent*innen, die in einem BBC StoryWorks-Video über unsere Schule gezeigt wurde und ein Blick hinter die Kulissen, wie wir unsere Unternehmenswerte in der technischen Ausbildung in die Praxis umsetzen.

Wenn dir die Lektüre unserer Blog-Beiträge in diesem Jahr gefallen hat, solltest du unbedingt unseren Codecool Business-Newsletter abonnieren, um weitere Informationen zu erhalten.

Bleib uns treu und lass dich auch 2022 für eine bessere digitale Zukunft inspirieren!

Rückblick 2020 – Drei unerwartete Erfolgsgeschichten

Um dieses schwierige Jahr auf einem Hoch zu beenden, möchten wir kurz auf drei unserer Erfolgsgeschichten zurückblicken.

Mit dem bevorstehenden neuen Jahr haben wir begonnen, auf alles zurückzublicken was wir im Jahr 2020 erlebt haben. Alle Höhen und Tiefen, die unvorhergesehenen Herausforderungen und die unerwarteten Erfolge, große Momente und Erkenntnisse.

Wir haben uns entschlossen, uns gemeinsam zu erinnern, wofür wir heute bei Codecool wirklich dankbar sind.

Es gibt tatsächlich zu viele Dinge, die wir erwähnen könnten, aber zu wenig Platz, um alles aufzulisten. Zuerst gilt unser Dank unseren unschätzbaren Partnerschaften mit unseren großartigen Kunden, die unser wohl härtestes Jahr mit uns überstanden haben. Dann die über 1000 neuen Schüler*innen, die uns ihre Träume und Ambitionen in unserer Schule anvertrauten. 160 Absolvent*innen beginnen ihre ersten technischen Jobs bei unseren Partnern und Unternehmen. Wir möchten auch unserem kontinuierlich wachsendem internationalen Team von 140 Kolleg*innen danken, die hart daran arbeiten, alles möglich zu machen.

Wir haben dieses Jahr viel zusammen durchgemacht.

Es gibt nun drei Erfolgsgeschichten, die wir im Folgenden näher erwähnen möchten und die uns in dieser Weihnachtszeit stolz und dankbar machen. In der ersten geht es darum, wie wir denjenigen helfen können, die an vorderster Front gegen die neue Pandemie kämpfen. Im zweiten Teil führen wir aus, wie wir geholfen haben, das Leben derjenigen zu verändern, die im Zuge der Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben. Drittens, dass wir eingeladen wurden, in den kommenden Jahren die Strategie für digitale Bildung und Berufung in Europa mitzugestalten.

1. Unterstützung von Held*innen an vorderster Front – Rettung von Leben durch den ungarischen Rettungsdienst

Anfang März ist der Ungarische Nationale Rettungsdienst (NAS) plötzlich vor einer unerwarteten technischen Herausforderung gestanden. Da die globale Pandemie bereits vorhanden war und ihre Kolleg*innen an der Front gegen eine steigende Nachfrage nach dringender medizinischer Hilfe mit einem beispiellosen Gesundheitsrisiko kämpfen, hat sich herausgestellt, dass sie auch nicht genügend technische Unterstützung hatten. Da das diensthabende Krankenwagenpersonal nicht in der Lage war, den Lagerbestand an Schutzausrüstung an verschiedenen Standorten in Echtzeit zu überwachen, war es nicht sicher, wo es auf seiner tatsächlichen Route Masken, Handschuhe und andere wichtige Vorräte finden konnte. Außerdem haben dem Beschaffungsmanagement die erforderlichen Statusinformationen gefehlt, um überall eine zeitnahe Bevorratung zu gewährleisten. Dies hat den Rettungsdienst erheblich verlangsamt und zusätzliche Leben riskiert.

Wir sind zur Hilfe gekommen. Unsere Entwickler*innen haben eine neue App für die Ambulanzkolleg*innen erstellt, mit der Schutzausrüstungsbestände in Echtzeit nach Standort gemeldet und überwacht werden können. Wir haben einen funktionierenden Prototyp der App in nur 2 Tagen geliefert und danach in ein paar Tagen fertiggestellt. Ende März war es landesweit im Einsatz.

Zu diesem Zeitpunkt haben unsere Entwickler*innen und Schüler*innen bereits an einer anderen App für den Rettungsdienst gearbeitet: Diese verfolgt den Arbeitsstatus der 8000 Mitarbeiter*innen in Echtzeit und verbessert so die Effektivität der Arbeit an vorderster Front.

Wir waren froh, dass wir die Arbeit unserer alltäglichen Held*innen auf unsere eigene Weise unterstützen konnten. Wir sind auch in Zukunft hier, um zu helfen.

2. Arbeitssuchende zu zukunftssicheren Karrieren verhelfen – staatlich unterstützte Tech-Kurse

Gleichzeitig ist im Schatten der Gesundheitskrise eine Wirtschaftskrise entstanden. Es ist zu groß angelegten Entlassungen gekommen, und tausende von Menschen standen nun von einem auf den anderen Tag auf der Straße. Auf Grund dieser Situation hat die ungarische Regierung am 11. Mai 2020 das Redesign-Programm gestartet, welches aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wurde. Im Rahmen des Programms hatten Arbeitssuchende die Möglichkeit, kostenlos an hochwertigen digitalen Kursen teilzunehmen, um sich eine zukunftssichere Tech-Karriere aufzubauen.

Codecool hat sich als Institut beworben und wurde schließlich im September als eine der Partnerschulen ausgewählt. Wir haben in den folgenden Wochen über 300 ausgewählte Schüler*innen eingeschrieben, welche mit ihrer viermonatigen Ausbildung im Oktober begonnen haben.

Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieser Initiative zur Digitalisierung mitteleuropäischer Arbeitskräfte zu sein, die das Leben von so vielen Individuen Tag für Tag zu verändern.

3. Beitrag zu einer digitalisierten Erwerbsbevölkerung in Europa – Mitgliedschaft in der European Software Skills Alliance

Der IT-Fachkräftemangel liegt in Europa bereits über 50%, was bedeutet, dass mehr als die Hälfte der europäischen Belegschaft umgeschult werden muss, um offene Stellen zu besetzen. Einer der Bereiche mit der größten Lücke ist die Softwareentwicklung.

Um die Herausforderung auf strategischer Ebene anzugehen, haben DIGITALEUROPE und eine Allianz von 26 Softwarepartnern die European Software Skills Alliance (ESSA) ins Leben gerufen, um die neue Software Skills Strategy und den Berufslehrplan für Europa zu entwerfen und umzusetzen.

Codecool ist stolz darauf, als einer der 26 Partner der Allianz ausgewählt worden zu sein. Wir werden daran arbeiten, flexiblere, kürzere und vielfältigere Bildungswege zu schaffen, von denen sowohl Einzelpersonen profitieren, die ihre digitalen Fähigkeiten erweitern, als auch Unternehmen, die ihre digitale Zukunft aufbauen wollen.

Nachdem wir uns an diese Geschichten erinnert haben, freuen wir uns auf ein hoffentlich weniger herausforderndes, aber ebenso lohnendes neues Jahr.

Wir wünschen euch schöne Feiertage voller schöner Momente auf die ihr zurück blicken könnt und, dass ihre eure eigenen Erfolgsgeschichten feiert.

Codecool als vielversprechendstes Scale-up in Ungarn ausgezeichnet

Die Codecool Akademie wurde von The Next Web unter die 100 aufregendsten Scale-up-Unternehmen in 20 europäischen Ländern gewählt. Hierbei handelt es sich überwiegend um IT-Unternehmen, die sich bereits erfolgreich in der Startphase befinden, ihr vielfältiges Wachstumspotential bereits unter Beweis gestellt haben und in mehreren Phasen ein erhebliches Kapital beschaffen konnten. Noch wichtiger ist, dass Codecool als das vielversprechendste Scale-up in Ungarn gilt.

Das in Amsterdam ansässige The Next Web hat als Tech-Blog gestartet und entwickelte sich mittlerweile zu einem führenden professionellen IT-Forum. Neben der Bereitstellung von Nachrichten, Events und der Registrierung von Fachleuten, zieht die „Tech5-Liste“, die seit sieben Jahren jährlich veröffentlich wird, die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Jedes Jahr wählen sie 100 Unternehmen aus, die ihrer Meinung nach besonders bemerkenswert sind. Voraussetzung für die Auswahl ist, dass die Unternehmen eine mindestens 5-jährige Geschichte haben und in der Lage sein müssen, erhebliches Kapital zu beschaffen, um ihre Rentabilität zu beweisen. Jedes Jahr werden fünf Unternehmen aus jedem der zwanzig Länder ausgewählt, dann werden die Top-Unternehmen dieser Liste von 100 ausgewählt. Es überrascht nicht, dass der Gewinner des Jahres 2020 das finnische Unternehmen „Wolt“ ist, das die Pandemiesituation durch die Schaffung eines neuen Modells für die Lieferung von Lebensmitteln ausnutzen konnte.

Codecool wurde in der „Tech5 2020-Shortlist“ als ungarisches Nummer-1-Unternehmen ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr hat das Einkommen (zum ersten Mal) mehr als 1 Milliarde HUF betragen: Während der diesjährigen Epidemie hat das Unternehmen innerhalb weniger Tage erfolgreich zum Online-Training gewechselt und hat sein Kursangebot durch kürzere Trainings mit Schwerpunkt auf spezielle Fachgebiete erweitert.

„Obwohl Start-up-Unternehmen in den Augen der Öffentlichkeit moderne Innovationen manifestieren, widmen die seriösesten Investoren besondere Aufmerksamkeit solchen Unternehmen, die in die Phase des Scale-up eingetreten sind. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Idee hinter der Gründung des Unternehmens bereits bestätigt, und das Unternehmen hat seine Lebensfähigkeit bewiesen. Von nun an hängt der Erfolg des Unternehmens nicht mehr in erster Linie vom Glück und den launischen Veränderungen der Marktnachfrage ab, sondern von der Eignung des professionellen Managements“, erklärt Mitbegründer und CEO von Codecool József Boda. „Wir verdanken einen wesentlichen Teil unseres Wachstums der letzten Jahren Investoren und Beratungsunternehmen, die unsere Arbeit durch professionelle Beratung und insbesondere durch Kapital unterstützt haben. Ohne sie kann keine internationale Expansion oder Erweiterung unseres Portfolios stattfinden.“